Mittwoch 26. April 2017

Hitradio Namibia bezieht seine namibischen Nachrichten unter anderem von der namibischen Nachrichtenagentur NAMPA. Internationale Nachrichten kommen von Regiocast aus Deutschland.

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26. April 2017 - Nachrichten am Mittag

Namibia bleibt auch 2017 das Maß aller Dinge bei der Pressefreiheit in Afrika. Dies geht aus dem aktuellen Bericht von „Report ohne Grenzen“ hervor. Gegenüber dem Vorjahr habe man aber sieben Plätze auf nun Weltrang 24 eingebüßt. In Afrika liegt Namibia weiter auf Rang 1, vor Ghana, Kap Verde und Südafrika. Botswana findet sich auf Rang 48 weltweit. Insgesamt haben nur Namibia, Südafrika, Botswana, Kap Verde und Ghana eine „zufriedenstellende“ Lage auf dem afrikanischen Kontinent.

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26. April 2017 - Nachrichten am Morgen

Präsident Hage Geingob besucht zum ersten Mal seit seinem Amtsantritt vor zwei Jahren das Nachbarland Simbabwe. Wie das Büro des Präsidenten gestern mitteilte, wird Geingob die Internationale Handelsmesse in Bulawayo eröffnen und Wirtschaftsvertreter treffen. Außerdem stehen politische Gespräche auf dem Programm. Ein Treffen mit Staatspräsident Robert Mugabe wird in der Erklärung nicht erwähnt. Geingob wird begleitet von seiner Frau Monica sowie Außenministerin Netumbo Nandi-Ndaitwah und drei weiteren Ministern. Er fliegt heute Mittag vom Internationalen Flughafen Hosea Kutako ab und kehrt am Freitag zurück.

Die abgesetzten Führungskräfte der SME-Bank haben mit ihrem Eilantrag gegen ihre Entlassung vor Gericht einen Rückschlag erlitten. Laut Namibian lehnte Richter Shafimana Ueitele den Antrag ab, weil die Dringlichkeit der Angelegenheit nicht hinreichend begründet worden sei. Außerdem wies er die Kläger an, die Rechtskosten der Bank of Namibia zu zahlen und die Kosten für die vier entsandten Manager zu übernehmen, die die SME-Bank an ihrer Stelle führen. Die Zentralbank hatte die SME-Bank Anfang März wegen dubioser Anlagen in Südafrika in Höhe von 200 Millionen Namibia Dollar unter Zwangsverwaltung gestellt.

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25. April 2017 - Nachrichten am Mittag

Die Ärmsten der Armen in Omaruru erhalten von der Stadt Zuschüsse zum täglichen Überleben im Vorfeld des Winters. So wurden Familien, deren Hütten durch einen Hagelsturm vor zwei Monaten zerstört wurden, nun mit Lebensmitteln und Zement versorgt. Hiermit soll ihnen der Bau neuer Unterkünfte ermöglicht werden. Nur einige wenige im Rahmen des „Building Together“-Projektes errichtete Häuser waren für derartige Schäden versichert.

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25. April 2017 - Nachrichten am Morgen

Die Ministerin für städtische und ländliche Entwicklung, Sophia Shaningwa, hat überraschend scharf vor Vetternwirtschaft in Stadtverwaltungen gewarnt. Sie habe viele Beschwerden über Unregelmäßigkeiten bei der Zuteilung von Grundstücken erhalten, sagte Shaningwa laut Namibian gestern zur Eröffnung eines Arbeitstreffens ihres Ministeriums zur strategischen Planung für die kommenden fünf Jahre. Diese Art von Fehlverhalten müsse ein Ende haben. Zugleich rief sie die Mitarbeiter in den zuständigen Behörden auf, service-orientiert zu arbeiten und die Bedürfnisse der Bewohner an oberste Stelle zu setzen.

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24. April 2017 - Nachrichten am Abend

Viele Flüge zum Internationalen Flughafen Hosea Kutako mussten an diesem Morgen nach Walvis Bay umgeleitet werden. Dies berichtet die Namibian Sun unter Berufung auf Air Namibia. Als Ursache werden schlechte Wetterbedingungen östlich von Windhoek genannt. Es habe sich demnach um mindestens acht Flüge gehandelt. Das Fachportal Flightradar24 weißt sieben Flüge aus, die nicht in Windhoek landen konnten. Darunter gäbe es für fünf keine weiteren Angaben, ein Flug von Air Namibia aus Johannesburg sei umgeleitet und der Flug von KLM aus Luanda abgesagt worden. Qatar Airways aus Doha konnte den Angaben nach jedoch pünktlich in Windhoek landen.

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24. April 2017 - Nachrichten am Mittag

Namibia wurde von der internationalen Ratingagentur Fitch hochgestuft. Dies teilte das Unternehmen am Wochenende mit. Namibias Konsolidierungspfad des Staatshaushalts zeige erste Erfolge. Deshalb sei das Land nun mit AAA- bewerten. Auf der südafrikanischen Skala sei Namibia von AAA auf AA+ heraufgestuft worden. Fitch habe ausdrücklich betont, dass Namibia als souveräner Staat seine eigene Krediteinschätzung verdiene und nicht entsprechend Südafrika bewertet werden dürfe. Die meisten Finanzexperten hatten eine negative Anpassung des Ratings für Namibia befürchtet. Vor etwa 14 Tagen wurde Südafrika auf „Junk“ zurückgestuft.

Ein 21-jähriger mutmaßlicher Räuber ist aus dem Polizeigewahrsam in Omaruru geflohen. Er habe die Gitterstäbe der Gemeinschaftszelle in der Nacht von Freitag auf Samstag durchtrennt, wie die Polizei bekannt gab. Es wurden umgehend Suchmaßnahmen eingeleitet. Die Bevölkerung ist zur Mithilfe bei der Suche nach Johannes Immanuel aufgerufen. – Indessen gab die Polizei ebenfalls bekannt, dass in Walvis Bay sechs Personen im Alter von 17 bis 19 Jahre wegen Fahrzeugdiebstahls festgenommen werden konnten.

Nordkoreas Verbündeter China hat die USA erneut zur Zurückhaltung aufgerufen. Er hoffe, dass die Parteien Handlungen vermeiden, die die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel weiter verschärfen, sagte der chinesische Staatschef Xi Jingping bei einem Telefonat mit US-Präsident Trump. Anlässlich des 85. Jahrestags der Gründung seiner Armee könnte Nordkorea morgen einen weiteren Atom- oder Raketentest durchführen. Die USA haben als Reaktion auf die Tests einen Flugzeugträger in die Region geschickt.

Der Ausgang der ersten Runde der Präsidentschaftswahl in Frankreich beflügelt die Börsen. Der Dax etwa hat mit knapp 12.400 Punkten ein neues Allzeithoch erreicht. Europaweit stehen insbesondere Bank-Aktien auf den Kauflisten der Anleger. Der Sieg des wirtschaftsfreundlichen EU-Befürworters Macron ist aus Sicht von Analysten positiv für europäische Finanzwerte.

Die Zahl der Gewalt- und Drogenverbrechen in Deutschland ist im vergangenen Jahr angestiegen. Das geht aus der Kriminalstatistik für 2016 hervor, die Bundesinnenminister de Maizière vorgestellt hat. Demnach ist auch die Internetkriminalität wieder auf dem Vormarsch. Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist dagegen zurückgegangen.

24. April 2017 - Nachrichten am Morgen

Die Regierung hält am geplanten Gesetz zur Förderung historisch Benachteiligter in der Wirtschaft NEEEF fest. Das teilte das Büro des Präsidenten gestern in einer Presseerklärung mit. Demnach hat sich ein ressort-übergreifendes Komitee mit Eingaben aus Wirtschaft und Gesellschaft befasst. Wichtigster Punkt seien dabei die Regelungen zur Abgabe von 25 Prozent der Firmenanteile an historisch Benachteiligte gewesen. Der Gesetzentwurf werde im kommenden Monat in geänderter und auf die Verfassung abgestimmter Form dem Kabinett vorgelegt. Das Büro des Präsidenten betonte das Ziel, die Ungleichheit der Einkommen und des Besitzes an Produktionsmitteln zu verringern. Außerdem warf es den Medien kritische und mangelhaft recherchierte Berichte vor.

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