Freitag 24. Februar 2017

Hitradio Namibia bezieht seine namibischen Nachrichten unter anderem von der namibischen Nachrichtenagentur NAMPA. Internationale Nachrichten kommen von Regiocast aus Deutschland.

Nampa 300x87

24. Februar 2017 - Nachrichten am Abend

Das Gesundheitsministerium hat alle nötigen Notfallmaßnahmen, nach dem Tod eines 26-Jährigen durch das hochansteckende Kongo-Fieber, eingeleitet. Die Weltgesundheits-Organisation WHO wurde informiert. Alle Personen die mit dem Verstorbenen in Kontakt waren, wurden isoliert und unter Quarantäne gestellt. Wie das Ministerium bekannt gab, wurde der Mann am 18. Februar von einer Zecke gebissen, die als Hauptwirt des Krankheitserregers gilt. Der Patient wurde im Krankenhaus in Gobabis behandelt und von anderen isoliert. Man habe erst nach dem Tod die Laborergebnisse aus Südafrika erhalten, die das Kongo-Fieber bestätigt hätten.

Mehr lesen

24. Februar 2017 - Nachrichten am Mittag

Aufgrund der jahrelangen Dürre importiert Namibia weiterhin Unmengen an Mais und Weizen. Die lokale Produktion kann derzeit nur etwa 50 Prozent des Mais- und nur 20 Prozent des Weizenbedarfs sicherstellen. Als Ausweg gilt der Ausbau des Bewässerungsfeldbaus. Man müsse etwa 15.000 Hektar bis 2030 schaffen um alle Namibier mit Grundnahrungsmitteln aus dem eigenen Land zu versorgen. Ein erster Schritt sei der derzeitige Bau des Neckartaldamms im Süden, durch den etwa 5000 ha bewässert werden können.

Mehr lesen

24. Februar 2017 - Nachrichten am Morgen

Auf einer Farm in der Umgebung von Gobabis ist möglicherweise das gefürchtete Kongo-Fieber ausgebrochen. Laut Presseagentur NAMPA wurde vor sechs Tagen ein Mann mittleren Alters ins Krankenhaus gebracht, nachdem er Blut gehustet und andere typische Symptome gezeigt hatte. Er sei mittlerweile gestorben. Unbestätigten Berichten zufolge sei gestern ein Onkel des Verstorbenen ebenfalls ins Hospital eingeliefert worden. Das Kongo-Fieber wird von einem Virus ausgelöst, das von Zecken, aber auch durch Körperflüssigkeiten übertragen werden kann. 1956 war das Virus in Zaire, der heutigen Demokratischen Republik Kongo, erstmals aus menschlichem Blut isoliert worden.

Mehr lesen

23. Februar - Nachrichten am Abend

Das touristische Boomjahr 2016 lässt sich nun auch an konkreten Zahlen festmachen. So hat die Hospitality Association of Namibia HAN unter ihren Mitgliedern eine Jahresdurchschnittsauslastung der Unterkünfte von fast 60 Prozent ermittelt. An der zentralen Küste lag die Auslastung, obwohl die Kapazitäten in Swakopmund 2015 stark erhöht wurden, bei 62 %. Für 2017 dürfte es mit dem Tourismus noch positiver aussehen. Im schwachen Monat Januar wurde bereits eine Auslastung von 45 Prozent erreicht. – Negativ beeinflussen kann ein erfolgreiches Tourismusjahr 2017 unter anderem der schwächelnden Euro.

Mehr lesen

23. Februar 2017 - Nachrichten am Mittag

Raser, die mit mehr als 151 km/h außerhalb geschlossener Ortschaften angehalten werden, sollen ohne Ausnahme festgenommen werden. Diesen Wunsch äußerte das Verkehrsministerium abermals in einem Schreiben, dass bereits Ende Januar an das Justizbüro ging, heute aber erst öffentlich wurde. Demnach erhoffe man sich so eine drastische Verringerung der vielen tödlichen Unfälle im Land, die auf zu schnelles Fahren zurückzuführen seien. In Neuseeland zeigen sich, bei einem ähnlichen Vorgehen, deutliche Erfolge. Das Justizbüro lehnt diese Idee bisher ab, da unter anderem der Druck auf die Gerichte deutlich erhöht würde.

Mehr lesen

23. Februar 2017 - Nachrichten am Morgen

Die Spannungen zwischen Nama und Ovambo in Keetmanshoop dauern an. Laut Presseagentur NAMPA werfen acht arbeitssuchende Nama einer chinesischen Baufirma vor, ausschließlich Ovambo rekrutiert zu haben. Die Firma ist ein Subunternehmer beim Bau des Büro-Komplexes für den Rat der Region ||Karas im Wert von 134 Millionen Namibia Dollar. Der Hauptunternehmer, die regierungs-eigene Firma August 26, sicherte gegenüber NAMPA zu, den Vorwürfen nachzugehen und sicherzustellen, dass bei den beschäftigten Arbeitern alle Volksgruppen in fairem Anteil vertreten sind. Vor elf Tagen hatten sich Nama und Ovambo in einer informellen Siedlung von Keetmanshoop Straßenschlachten geliefert.

Mehr lesen

22. Februar 2017 - Nachrichten am Abend

Die Winterzeit in Namibia wird abgeschafft. Innenministerin Pendukeni Iivula-Ithana hat heute eine dementsprechende Empfehlung abgegeben. Die beiden Parlamentskammern müssen der Aussetzung des „Namibian Time Act“ aus dem Jahr 1994 noch zustimmen. Diese soll noch vor der eigentlich geplanten Umstellung auf Winterzeit am ersten Sonntag im April geschehen. Namibia bleibt dann ganzjährig auf UTC+2, d.h. wie Südafrika.

Mehr lesen

Werbung

 
 

Deutsche Welle

Devisen