Dienstag 21. Januar 2020

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21. Januar 2020 - Nachrichten am Abend

2018 besuchten erneut mehr Reisende Namibia. Dies geht aus dem aktuellen Statistikbericht des Tourismusministeriums hervor, der heute vorgestellt wurde. Demnach besuchten knapp 1,56 Millionen Ausländer das Land. Dies sind etwa 60.000 mehr als 2017. Die meisten Reisenden kommen weiterhin aus Angola, Südafrika, Sambia, Deutschland und Simbabwe. Es folgen Botswana, Frankreich, das Vereinigte Königreich und die Vereinigten Staaten. Tourismusminister Pohamba Shifeta wies im aktuellen Umfeld der möglichen Abwicklung der staatlichen Fluggesellschaft Air Namibia darauf hin, dass diese weiterhin ein Zugpferd des Tourismus sei. 2018 seien fast 42 Prozent aller Flugpassagiere mit Air Namibia geflogen, deutlich mehr als im Jahr zuvor.

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21. Januar 2020 - Nachrichten am Mittag

Sechs mutmaßliche Drogenhändler in Rehoboth müssen weiter in Untersuchungshaft bleiben. Dies entschied das Magistratsgericht der Ortschaft. Die Männer im Alter von 23 bis 33 Jahre müssen am 28. Januar erneut vor Gericht erscheinen. Ein involvierter Minderjähriger wurde indessen in die Obhut seiner Eltern übergeben. Die Männer waren in Besitz von mindestens 20 Mandrax-Tabletten im Wert von 2400 Namibia Dollar. - In zwei weiteren separaten Fällen des Drogenbesitzes bleiben ein 27-Jähriger und ein 29-Jähriger ebenfalls weiter in Untersuchungshaft. Sie hatten Cannabis im Wert von 6000 bzw. 20.000 Namibia Dollar bei ihren Festnahmen bei sich.

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21. Januar 2020 - Nachrichten am Morgen

Erneut hat ein Gericht das Innenministerium in die Schranken gewiesen. Dem Partner eines Namibiers, die legal eine gleichgeschlechtige Ehe in Südafrika eingegangen waren, wurde die Rückkehr ins Land erlaubt. Dies berichtet die Allgemeine Zeitung. Das Innenministerium und der Kläger haben sich verständigt, dass er mit einem ordentlichen Visum nach Namibia zurückkehren dürfe. Er müsse aber eine Arbeitsgenehmigung beantragen, über die kurzfristig entschieden werden solle. Der Mann arbeite seit Jahren in festen Arbeitsverhältnissen im Land. In einer Hauptverhandlung muss der Fall nun noch abschließend bewertet werden.

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20. Januar 2020 - Nachrichten am Abend

400 Bergarbeiter der Tschudi-Mine bei Tsumeb werden Anfang März ihre Arbeit verlieren. Dies teilte der Vize-Generalsekretär der Bergarbeitergewerkschaft MUN mit. Demnach werde die Mine zugeschlossen, da es nicht ausreichend Geld zum Weiterbetrieb gäbe. Das Bergwerk gehört dem Weltkonzern Weatherly. Dieser hatte noch Mitte 2018 die Rettung der Mine in Aussicht gestellt. Nun fehle aber das Geld um die Schulden von bis zu zwei Milliarden Namibia Dollar abzubezahlen. Alleine 1,28 Milliarden müssten an das Finanzunternehmen Orion für den Bau des Bergwerks fließen. - Tschudi gilt als eines der größten Abbaugebiete für Kupfer weltweit.

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