Montag 22. Oktober 2018

18. Oktober 2018 - Nachrichten am Morgen

Der russische Geschäftsmann Rashid Sardarow hat trotz der Kritik am Verkauf von Land an Ausländer vier Farmen nahe Windhoek erworben. Laut Namibian hat Sardarow die Farmen der Regierung übertragen und sie im Gegenzug für 99 Jahre gepachtet. Es handele sich um insgesamt 17.000 Hektar mit einem Gesamtpreis von 43 Millionen Namibia Dollar. Die Transaktion habe Ende September stattgefunden - eine Woche vor der Konferenz zur Bodenreform, auf der bekräftigt wurde, kein Land mehr an Ausländer zu veräußern. Sardarow hatte laut Bericht bereits 2013 durch seine in der Schweiz registrierte Firma Comsar Properties SA rund 28.000 Hektar Farmland bei Dordabis östlich von Windhoek gekauft.

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17. Oktober 2018 - Nachrichten am Abend

Das bereits 2017 verabschiedete Verbot von Plastiktüten in staatlichen Schutzgebieten im Land läuft gut an. Wie der Pressesprecher des Umweltministeriums gegenüber Hitradio Namibia mitteilte, werde es aber von rechtlicher Seite noch nicht komplett durchgesetzt. Die Nationalparks seien aber schon jetzt deutlich sauberer, hieß es. Man arbeite an der Umsetzung des strengen Verbotes. Zudem sei langfristig im ganzen Land das Verbot von Plastiktüten geplant. Derzeit werden Vorschläge und Gesetze hierzu erarbeitet. Als kurzfristige Maßnahme werde eine Abgabe auf Plastiktüten eingeführt, die dem „Environmental Investment Fund“ zu Gute kommen wird.

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17. Oktober 2018 - Nachrichten am Mittag

Die höchsten Religionsvertreter in Simbabwe, der Kirchenrat, versucht weiterhin Staatspräsident Emmerson Mnangagwa und Oppositionsführer Nelson Chamisa an den Verhandlungstisch zu bekommen. Dies sei aber kein leichtes Unterfangen, bestätigte ein Kirchensprecher, da keiner der beiden von seiner Sichtweise abweichen würde. Es gehe aber darum Simbabwe vor dem kompletten Kollaps zu bewahren, weshalb erneut an beide Männer appelliert wurde. Es könne und müsse gemeinsam eine Lösung gefunden werden, hieß es. Simbabwe steht mehr denn je vor dem wirtschaftlichen Zusammenbruch. Lebensmittel und Treibstoff sind vielerorts knapp, Medikamente gibt es kaum noch und die Schuldscheine verlieren täglich auf dem Schwarzmarkt an Wert.

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17. Oktober 2018 - Nachrichten am Morgen

Erstmals hat das Landreformministerium eine vollständige Liste von Umsiedlungsfarmen und deren neuen Eigentümern veröffentlicht. Diese wurde Ombudsmann John Walters übergeben, wie der „Namibian“ berichtet. Er wolle die Liste im Detail durcharbeiten und dann öffentlich machen. Walters hatte bereits im Mai die Liste angefordert und später mit rechtlichen Schritten gegen das Ministerium gedroht, sofern diese nicht bereitgestellt würde. Auch Nicht-Regierungsorganisationen fordern seit Jahren die Veröffentlichung. Es gehe darum Beschwerden von Namibiern nachzugehen, die von fragwürdigen Farmvergaben sprechen. So sollen zahlreiche hochrangige Politiker vor allem seit 2011 Farmen erhalten haben.

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