Donnerstag 14. Dezember 2017

14. Dezember 2017 - Nachrichten am Mittag

Staatspräsident Hage Geingob hat einen möglichen Interessenskonflikt bei einem großen Immobiliengeschäft in Windhoek für beendet erklärt. Er habe alle Anteile der Familienstiftung an der Entwicklung des Stadtviertels verkauft, sagte Geingob. Das Projekt liege nun in Händen eines Unternehmens, an dem er keinerlei Anteile mehr halte. Gleichzeitig verteidigte Geingob die Entwicklung des Stadtviertels am Ostrand von Windhoek nahe des Avis-Damms. Er habe das Land lange vor seiner Präsidentschaft erworben. Eine Zusammenarbeit mit dem chinesischen Staatsbürger Jack Huang, der unter anderem des Steuerbetruges verdächtigt wird, habe bei der Entwicklung nie zur Frage gestanden.

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14. Dezember 2017 - Nachrichten am Morgen

Das Harambee-Wohlstands-Programm der Regierung ist auf gutem Weg. Das habe Präsident Hage Geingob gestern im Staatshaus bei seinem Rückblick auf das Jahr 2017 betont, berichtet die Allgemeine Zeitung. Das Programm, das am 1. April 2016 gestartet wurde, sei zu 38 Prozent umgesetzt, erklärte Berater John Steytler im Anschluss. Dabei verwies er laut AZ auf den Rückgang des Mangels an Nahrungsmitteln bei Armen durch die Hungerhilfe der Regierung. Auch sei die Zahl der Empfänger der Staatsrente und von Zuschüssen für Kinder gestiegen. Geingob zog auch im Kampf gegen Korruption eine positive Bilanz. Als Beispiele nannte er das Vorgehen gegen die Chefetage der Namibia Airports Company und den Stopp der überteuerten Pläne zum Ausbau des Internationalen Flughafens.

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13. Dezember 2017 - Nachrichten am Abend

Staatspräsident Hage Geingob hat für das Jahr 2018 weitere Richter in das Oberste Gericht und Obergericht berufen. Die Berufung habe wie vorgeschrieben nach Empfehlung des Judikativrates stattgefunden, teilte ein Sprecher von Chief Justice Peter Shivute mit. Im kommenden Jahr wird Ezer Hosea Tala Angula am Obersten Gerichtshof Urteile fällen. Zudem werden drei weitere Richter für ein weiteres Jahr dienen, während Oberrichter Epafraditus Unengu nur für einen weiteren Monat berufen wurde.

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13. Dezember 2017 - Nachrichten am Mittag

Die Infrastrukturentwicklungsprojekte in Afrika sollen bis 2040 450 Millionen Jobs schaffen. Dieses ambitionierte Ziel geht aus dem in Swakopmund bei der Afrika-Infrastrukturkonferenz diskutierten Bericht hervor. Unterstützung käme hierbei von der Afrikanischen Entwicklungsbank. Sie vergebe bisher etwa 50 Milliarden Namibia Dollar pro Jahr für afrikanische Infrastrukturprojekte, wovon ein Großteil aber an Zulieferer und Experten außerhalb Afrikas fließe. In Namibia ist der Ausbau des Hafen Walvis Bay für drei Milliarden Dollar das derzeit größte Infrastrukturprojekt.

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