Montag 14. Oktober 2019

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14. Oktober 2019 - Nachrichten am Morgen

Die „Operation Kalahari Desert“, die gemeinsame Operation von Polizei und Armee zur Bekämpfung der Kriminalität im Land, wird bis auf Weiteres fortgeführt. Dies unterstrich Staatspräsident Hage Geingob bei Eröffnung des neuen Hauptsitzes von NAMPOL. Insgesamt sei man hochzufrieden mit der Zunahme der Sicherheit im Land. Er habe von vielen Seiten Zustimmung zur Operation erfahren, hieß es. – Indessen hat die Vereinigung der Advokaten im Land vor dem Einsatz der Armee für Polizeiaufgaben gewarnt. Diese seien dafür nicht ausreichend trainiert, was auch zu den beiden tödlichen Zusammenstößen mit Zivilpersonen in den vergangenen Monaten geführt habe.

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11. Oktober 2019 - Nachrichten am Abend

Die Namibische Marine feiert ihr 15-jähriges Bestehen. Dazu sind alle Namibier aufgerufen am morgigen Tag der offenen Tür in Walvis Bay teilzunehmen. Zahlreiche Gerätschaften der Marine werden auf der Basis der Hafenstadt zu besichtigen sein. Zudem sei ein Rahmenprogramm geplant, heißt es vom Pressesprecher der Namibischen Armee. Highlight der Feierlichkeiten soll eine große Parade heute in einer Woche werden. – Die Marine, die am 7. Oktober 2004 gegründet wurde, umfasst derzeit etwa 700 Soldaten. Größtes Schiff ist die 2012 in Dienst gestellte „Elephant“. Hauptaufgabe ist die Sicherung der ausschließlichen Wirtschaftszone im Atlantik.

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11. Oktober 2019 - Nachrichten am Mittag

Ein verurteilter Mörder aus Rehoboth muss deutlich länger ins Gefängnis als zunächst vom Gericht verhängt. Dies ist das Ergebnis eines Einspruchs der Staatsanwaltschaft. Der Mitte 30-Jährige Zechnor Johr war zunächst wegen Mordes an seiner Lebensgefährtin im vergangenen Jahr zu acht Jahren Haft verurteilt worden. Das Berufungsgericht sah diese Strafe als deutlich zu gering an, auch weil sie ohne weitere Begründung weit unter der Mindeststrafe für Mord gelegen habe. Es verhängte deshalb weitere 10 Jahre, so dass der Mann nun effektiv 18 Jahre ins Gefängnis muss. – Johr hatte bereits 2006 seine Freundin erstochen. Eine erste Verhandlung musste abgebrochen werden und wurde erst Anfang 2018 neu aufgenommen.

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11. Oktober 2019 - Nachrichten am Morgen

Informationsminister Stanley Simataa steht scheinbar hinter Massenentlassungen bei der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt NBC. Dies ließ er bei einer Ansprache vor der Nationalversammlung durchblicken. Demnach sei es nicht nachhaltig, dass 70 Prozent ihrer Einnahmen für Gehälter ausgebe. Dies seien fast 27 Millionen Namibia Dollar pro Jahr. Hinzu kämen Subventionen des Staates von 140 Millionen Dollar im Jahr. Der Schuldenberg von mehr als 360 Millionen Namibia Dollar sei nicht mehr tragbar. – Erst vor einigen Wochen hatte der Aufsichtsrat der NBC straffe Sparmaßnahmen angekündigt und teilweise bereits umgesetzt.

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