Mittwoch 15. August 2018

15. August 2018 - Nachrichten am Morgen

Der Gewerkschafts-Dachverband NUNW muss vor dem Arbeitskommissar erscheinen, weil er die Gehälter seiner Angestellten nicht rechtzeitig bezahlt. Laut Namibian klagen Mitarbeiter außerdem darüber, dass Zahlungen für Krankenkasse, Social Security und Pensionsfonds gestoppt wurden. NUNW-Generalsekretär Job Muniaro erklärte dies mit der Finanzkrise des Verbandes. Die Mitgliedsgewerkschaften würden ihre Beiträge nicht zahlen. Auch seien diese Beiträge drastisch gesunken, weil die Gewerkschaften innerhalb der vergangenen drei Jahre viele Mitglieder verloren hätten. Dem Bericht zufolge ist die NUNW auch bei Zahlung der städtischen Gebühren für Strom und Wasser mit rund 700.000 Namibia Dollar im Rückstand.

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14. August 2018 - Nachrichten am Abend

Staatspräsident Hage Geingob hat um Unterstützung während der Zeit seines SADC-Vorsitzes gebeten. Es sei eine Ehre für ihn und Namibia die Entwicklungsgemeinschaft des Südlichen Afrikas anzuführen. Es gehe um den Zusammenhalt der Region und die Entwicklung aller 16 Mitgliedsstaaten. Namibia könne sich als Zentrum der Entwicklung präsentieren. Namibia steht der Staatengemeinschaft zum zweiten Mal nach 2010 vor. Am 17. und 18. August kommen die Staats- und Regierungschefs der 16 Staaten zum Gipfel in Windhoek zusammen. Dann übernimmt Geingob offiziell den Vorsitz von Südafrikas Präsidenten Cyril Ramaphosa.

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14. August 2018 - Nachrichten am Mittag

Nur noch knapp jeder Fünfte Namibier ist von jeglichen Finanzdienstleistungen im Land ausgeschlossen. Dies ist laut dem aktuellen „Namibia Financial Inclusion Survey” der Namibischen Statistik-Agentur NSA eine deutliche Verbesserung. Demnach greifen fast zwei Drittel der finanziell aktiven Namibier auf Angebote des formellen Banken- und Finanzsektors zurück, der Rest macht Gebrauch von informellen Finanzangeboten. Insgesamt habe sich das Produkt- und Dienstleistungsangebot der Finanzinstitute ebenfalls verbessert. Obwohl fast 70 Prozent der Namibier ein Bankkonto hätten, würden mehr als 60 Prozent ihr Gehalt weiterhin in Bar bekommen.

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14. August 2018 - Nachrichten am Morgen

Der Vorstand des Staatsbetriebes TransNamib hat Transportminister John Mutorwa schriftlich aufgefordert, sich nicht in Angelegenheiten des Unternehmens einzumischen. Das berichtet der Namibian unter Berufung auf ein Schreiben von Vorstandschef Paul Smit an Mutorwa vom 3. August, das in Kopie an Präsident Hage Geingob, Premierministerin Saara Kuugongelwa-Amadhila und Generalstaatsanwalt Albert Kawana ging. Mit seinen Einmischungsversuchen untergrabe er die Autorität des Vorstandes. Laut Bericht hatte Mutorwa die Sorge geäußert, das der ehemalige amtierende Geschäftsführer, Hippy Tjivikua, unfair behandelt werden könnte. Der Vorstand hatte Tjivikua suspendiert und lässt von Anwälten ein Disziplinarverfahren vorbereiten. Tjivikua soll an einer Betrugsmasche in Millionenhöhe beteiligt gewesen sein.

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