Freitag 18. August 2017

Hitradio Namibia bezieht seine namibischen Nachrichten unter anderem von der namibischen Nachrichtenagentur NAMPA. Internationale Nachrichten kommen von Regiocast aus Deutschland.

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18. Juli 2017 - Nachrichten am Mittag

Air Namibia hat die erneuten Presseberichte zur einer möglichen Anschaffung russischer Passagiermaschinen zurückgewiesen. Es habe und gibt keinerlei Gespräche mit dem Hersteller Sukhoi, versicherte der Pressesprecher von Air Namibia, Paulus Nakawa, auf Nachfrage gegenüber Hitradio Namibia. Gestern hatte das Luftfahrtfachportal CH-Aviation, unter Berufung auf den russischen Vizehandelsminister, abermals berichtet, dass u.a. Namibia an den Maschinen zum Leasing Interesse zeigen. – Bereits vor einigen Wochen war das Gerücht aufgekommen und schon damals von Air Namibia vehement dementiert worden.

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18. Juli 2017 - Nachrichten am Morgen

Herero-Ober-Chief Vekuii Rukoro wirft der Regierung Deutschlands in der Reparationsfrage eine Verzögerungstaktik vor. Laut Presseagentur NAMPA gab Rukoro gestern auf einer Pressekonferenz bekannt, dass das Gericht in New York die Anhörung für die Sammelklage der Opferverbände von Herero und Nama vom 21. Juli auf den 13. Oktober verschoben habe. Dies sei nötig, um genügend Zeit zur langwierigen Zustellung der Klage durch diplomatische Kanäle zu geben. Der Berliner Justizsenator, der für die Zustellung ausländischer Zivilklagen an die Bundesregierung zuständig ist, hatte die Klage im Juni erhalten. Er lehnte es jedoch ab, sie weiterzuleiten, weil Staaten wegen ihrer Immunität nicht vor ausländischen Gerichten verklagt werden könnten.

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17. Juli 2017 - Nachrichten am Abend

Im Mordfall um den Deutschnamibier Andre Heckmair kommt es zu einer weiteren Verzögerung. Der US-amerikanische Mitangeklagte Marcus Tomas hat einen erneuten Befangenheitsantrag gegen Oberrichter Christie Liebenberg gestellt. Vor genau zwei Wochen war ein erster solcher Antrag bereits abgeschmettert worden. Über den Berufungsantrag zur Befangenheit wird dieser nun am 28. August entscheiden. Im Oktober 2016 hatte Liebenberg den Angeklagten für Zurechnungsfähig erklärt. Die Begründung dieser Entscheidung lasse aber laut Angeklagtem auf eine Voreingenommenheit des Richters schließen, hieß es. – Die beiden Amerikaner sollen Heckmair 2011 in Windhoek erschossen haben.

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17. Juli 2017 - Nachrichten am Morgen

Der Dialog zwischen Deutschland und Namibia über die Kolonialzeit kann nur erfolgreich verlaufen, wenn er vertraulich geführt wird. Das habe der deutsche Sonderbeauftragte Ruprecht Polenz erklärt, berichtet die Allgemeine Zeitung. Damit habe er Forderungen des Historikers Jürgen Zimmerer nach einer öffentlichen Debatte zur deutschen Position zurückgewiesen. Auch verlaufe der Gesprächsprozess sowie mit der Regierung Namibias abgestimmt. Deutschland hatte im Juni schriftlich seine Antwort auf das vor einem Jahr vorgelegte Positionspapier Namibias überreicht. Medien zufolge fordert Namibia 30 Milliarden US-Dollar Wiedergutmachung für den Völkermord an Herero und Nama.

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14. Juli 2017 - Nachrichten am Abend

Alle 208 Mitarbeiter der „SME Bank“ sind ab August arbeitslos. Nach der vorläufigen Liquidierung der „SME Bank“ werden alle Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren, wie die Konkursverwalter bekannt gaben. Die Mitarbeiter erhalten eine pauschale Abfindung von jeweils einem Wochengehalt, eine individuelle Abfindung von einem Wochengehalt je Arbeitsjahr und ihren Urlaubsanspruch ausbezahlt. Bis Monatsende seien einige Personen noch zeitweilig angestellt um die Bankgeschäft abzuwickeln. – Im April hatte die „Bank of Namibia“ den Vorstand der SME Bank suspendiert und diese unter Zwangsverwaltung gestellt. Es geht um dubiose Auslandsanlagen von etwa 200 Millionen Namibia Dollar.

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14. Juli 2017 - Nachrichten am Mittag

Das neue Zementwerk bei Otjiwarongo wird bis Ende des Monats mindestens 230 Arbeitsplätze für Namibier schaffen. Hinzu kämen etwa 75 chinesische Arbeiter. China, Otjiwarongo und namibische Geschäftsleute haben Anteile in der „Whale Rock“-Zementfabrik. Der im Februar begonnene Bau der Fabrik gehe gut voran und soll bis Mitte 2018 abgeschlossen sein. Dann würde man bis zu 400 weitere Arbeitsplätze schaffen, hieß es. Die Fabrik soll 1,5 Millionen Tonnen Zement im Jahr produzieren.

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14. Juli 2017 - Nachrichten am Morgen

Die Vereinten Nationen bitten Namibia um Unterstützung für die Einrichtung eines Regionalbüros für das Südliche Afrika. Das erklärte der UN-Vize-Generalsekretär für politische Angelegenheiten, Tayé-Brook Zerihoun, laut Presseagentur NAMPA gestern während eines Besuches bei Präsident Hage Geingob. Die SADC-Region sei zwar stabiler als andere Regionen Afrikas, habe jedoch grenzüberschreitende Probleme wie etwa den Menschenhandel zu lösen. Dabei könne ein UN-Regionalbüro helfen. Zerihoun zufolge kann der Beschluss nicht in New York gefällt werden. Die betreffenden Länder müssten das Vorhaben vorantreiben.

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