Freitag 20. April 2018

Hitradio Namibia bezieht seine namibischen Nachrichten unter anderem von der namibischen Nachrichtenagentur NAMPA. Internationale Nachrichten kommen von Regiocast aus Deutschland.

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10. Januar 2017 - Nachrichten am Abend

Die Suche nach einem jungen Mann, der in den Okavango gefallen sein soll, wurde eingestellt. Polizeiangaben nach gebe es keine Chance mehr den Mann zu finden. Möglicherweise seien die sterblichen Überreste von Krokodilen oder Flusspferden vernichtet werden. – Zwei Männer sollen den 31-Jährigen vor knapp einer Woche aus noch unbekannter Ursache in den Fluss geschmissen haben. Alle drei seien stark alkoholisiert gewesen. Die beiden Verdächtigen, im Alter von 24 und 32 Jahre, wurden bereits festgenommen.

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10. Januar 2017 - Nachrichten am Mittag

662 Menschen haben im vergangenen Jahr ihr Leben im Straßenverkehr verloren. Dies entspricht einem Rückgang von etwa zwei Prozent gegenüber 2015. Insgesamt gab es fast 3850 Unfälle mit mehr als 6600 Verletzten. Erstmals seit Jahren sei ein positiver Trend zu verzeichnen. Weiterhin bleibt aber der Straßenverkehr in Namibia im weltweiten Vergleich eine Todesfalle. Dies sei vor allem auf unangemessene Fahrweisen zurückzuführen. Viele Unfälle seien Frontalzusammenstöße an unübersichtlichen Straßenabschnitten.

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10. Januar 2017 - Nachrichten am Morgen

Die deutsche Regierung sieht einer Sammelklage der Herero und Nama in den USA auf Entschädigung für den Völkermord während der Kolonialzeit gelassen entgegen. Das berichtet die Allgemeine Zeitung unter Berufung auf ein Gespräch des Evangelischen Pressedienstes mit dem Sonderbeauftragten für den Dialog mit Namibia, Ruprecht Polenz. Es wäre eine Überraschung, wenn die Klage angenommen würde, sagte Polenz. Direkte Zahlungen an die Nachkommen der Opfer schloss er erneut aus. Zugleich betonte Polenz laut AZ, der Dialog mit der Regierung Namibias werde in gutem Klima fortgesetzt. Allerdings werde es zur angestrebten Entschuldigung durch Bundespräsident Joachim Gauck bis zu dessen Amtsende im März nicht mehr kommen.

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9. Januar 2017 - Nachrichten am Abend

Die Stauseen um Windhoek haben erneut etwas Entlastung bekommen. So stieg der Wasserstand um 0,1 Prozentpunkte auf nun 6,4 Prozent. Dies ist auf einen Zufluss von etwa 200.000 Kubikmeter in den Omatako-Stausee zurückzuführen. Nachdem der Von-Bach-Damm vergangene Woche von 9,7 auf 12,1 Prozent seines Maximalvolumens angestiegen war, ist dieser nun noch zu 12 Prozent gefüllt. – Im Süden hat vor allem der Hardap-Damm starken Zufluss von fast neun Millionen Kubikmeter erhalten. Sein Füllstand erhöhte sich auf knapp 30 Prozent.

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9. Januar 2017 - Nachrichten am Mittag

Am Wochenende gab es landesweit erneut mehrere unnatürliche Todesfälle. Mindestens zwei Personen nahmen sich in der Region Omusati das Leben. Die Umstände werden derzeit noch von der Polizei ermittelt. Zudem gab es Polizeiangaben nach zwei Vergewaltigungen in Ongwediva und Rundu. Mehrere Verdächtige konnten in beiden Fällen bereits festgenommen werden. Sie sollen heute dem Haftrichter vorgeführt werden.

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9. Januar 2017 - Nachrichten am Morgen

Herero und Nama verklagen Deutschland in den USA auf Entschädigung für den Völkermord während der Kolonialzeit. Laut Presseagentur NAMPA fordern die Vertreter der Volksgruppen, Ober-Chief Vekuii Rukoro und Kaptein David Frederick in der Klageschrift zugleich, an den Gesprächen der Regierungen Namibias und Deutschlands über die Ereignisse während der Kolonialzeit beteiligt zu werden. Sie würden sich dabei auch auf die UN-Deklaration zu den Rechten indigener Völker von 2007 berufen, der zufolge Vertreter dieser Völker an Entscheidungsprozessen beteiligt werden müssen. Laut Spiegel Online sehen Experten darin einen neuen Aspekt gegenüber früheren Klagen. Herero und Nama könnten damit Erfolg haben, weil Deutschland die Deklaration angenommen habe.


Chinesische Firmen haben den Staat Namibia beim Import von Gütern um 3,5 Milliarden Namibia Dollar betrogen. Das habe eine Untersuchung der Bank of Namibia im vergangenen Februar ergeben, berichtet der Namibian. Demnach sagte der Direktor der Finanzprüfungsfirma KPMG in Südafrika, Roy Waligora, im Fall des Milliarden-Zollbetrugs vor dem Magistratsgericht in Windhoek aus. Im Auftrag der Zentralbank habe KPMG Transaktionen zweier Transportfirmen in Walvis Bay von 2013 bis 2016 geprüft. Dabei seien gewaltige Differenzen zwischen Beträgen auf den Rechnungen für die importierten Güter und den angegebenen Werten auf den Einfuhrpapieren festgestellt worden. Die Polizei hatte zwei Chinesen und einen Namibier verhaftet. Die Kautionsverhandlung wird heute fortgesetzt.

Medienberichte, denen zufolge die Polizei in Ondangwa in einem Container 3,5 Milliarden Namibia Dollar an Bargeld gefunden hat, sind falsch. Das habe der Gouverneur der Bank of Namibia, Ipumbu Shiimi, am Freitag in einer Presseerklärung klargestellt, meldet die Nachrichtenagentur NAMPA. Bei der Durchsuchung im Zuge der Ermittlungen wegen Zollbetrugs habe man keinerlei Bargeld entdeckt. Die genannte Summe von 3,5 Milliarden Dollar sei vielmehr der Gesamtwert des Zollbetrugs. Ursprung der falschen Medienberichte war eine Meldung von NAMPA von Ende Dezember.

Nach dem LKW-Anschlag in Jerusalem vermuten die israelischen Behörden die Dschihadistenmiliz IS hinter der Tat. Alles deute darauf hin, dass der Attentäter den IS unterstützt habe, erklärte Regierungschef Netanjahu. Noch hat sich allerdings niemand zu dem Anschlag bekannt. Der Attentäter war gestern mit einem Laster in eine Gruppe israelischer Soldaten gefahren, dabei wurden vier von ihnen getötet. Der deutsche Außenminister Steinmeier verurteilte die Tat scharf, er erklärte, die Bilder erinnern an den Anschlag in Berlin.

Die Kampagne des Verkehrsunfall-Fonds MVA zur Sicherheit auf Namibias Straßen zum Ende der Ferien ist am Freitag angelaufen. Wie die Presseagentur NAMPA meldet, stand sie unter dem Titel „Opotuli“, zu Deutsch: „Wir sind hier“. In Partnerschaft mit Polizei und dem Forum des Privatsektors zur Straßensicherheit wurden die Kontrollen an den Fernstraßen B1 und B2 verstärkt. Viele Fahrer würden Verkehrsvorschriften missachten, obwohl sie sie kennen, sagte ein Mitarbeiter von MVA. Am Kontrollposten zwischen Okahandja und Windhoek wurden zwei Fahrern Kindersitze überreicht, die die Firma M+Z Motors gestiftet hatte.

8. Januar 2017 - Nachrichten am Abend

In Jerusalem ist am Mittag ein Lastwagen in eine Gruppe von Soldaten gerast. Die Polizei spricht von einem möglichen Terroranschlag, der Fahrer sei absichtlich in die Menschenmenge gefahren. Die Zahl der Verletzten und möglichen Toten ist noch unklar, derzeit ist die Rede davon, dass vier Soldaten bei dem Anschlag ums Leben gekommen sind. Der mutmaßliche Attentäter soll erschossen worden sein. Die Hintergründe sind noch unklar. Der Vorfall ereignete im Ostteil der Stadt, den die Palästinenser als Teil einer künftigen Hauptstadt für sich beanspruchen. Israel sieht jedoch Jerusalem als seine Hauptstadt an. In dem Bereich war es in der Vergangenheit immer wieder zu Anschlägen gekommen.

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