Samstag 21. Oktober 2017

Hitradio Namibia bezieht seine namibischen Nachrichten unter anderem von der namibischen Nachrichtenagentur NAMPA. Internationale Nachrichten kommen von Regiocast aus Deutschland.

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18. Oktober 2017 - Nachrichten am Morgen

Aktivisten in Deutschland, die die Völkermords-Klage von Herero und Nama unterstützen, sind besorgt wegen Konflikten innerhalb der Nama. Laut Namibian forderten sie Nama-Führer auf, die Entlassung der Verbands-Vorsitzenden Ida Hoffmann zu überdenken. Dieser Schritt gefährde die Arbeit des Verbands und Kontakte, die Hoffmann über Jahre geknüpft habe. Unterzeichner des Briefes seien die Aktivisten Christian Kopp und Reinhart Kößler. Dem Namibian zufolge werfen Nama-Führer Hoffmann vor, sie nicht genügend über den Verlauf der Bemühungen um Reparationen zu informieren. Hoffmann war trotz ihrer Entlassung vergangene Woche nach New York gereist, um einer Anhörung wegen der Völkermords-Klage beizuwohnen. Die Anhörung wurde auf Bitten ihres Anwalts auf Januar vertagt, weil die Klage der deutschen Regierung noch nicht zugestellt werden konnte.

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17. Oktober 2017 - Nachrichten am Abend

Zum 12. Mal in acht Jahren hat Südafrikas Präsident Jacob Zuma ein Kabinett umgestellt. Der Südafrikanische Rand hat nach Bekanntgabe sofort um mehr als 0,5 Prozent nachgegeben. Zu den größten Überraschungen zähle die Nichtbersücksichtigung von Zumas Exfrau, Nkosazana Dlamini-Zuma. Sie gilt als Kandidatin für das Präsidentenamt bei den Wahlen 2019. Insgesamt wurden sechs Ministerposten neu besetzt, darunter die Bildungsresorts und das Innenministerium.

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17. Oktober 2017 - Nachrichten am Mittag

Das 2004 gegründete Pan-Afrikanische Parlament der Afrikanischen Union steht vor dem Aus. Es werde nicht gehört und mache keine Gesetze. Dies mahnte ein Vertreter des Benin an. Man sitze seit 13 Jahren und treffe sich zum Diskutieren, jedoch würden keinerlei Ergebnisse dabei erzielt werden, hieß es von anderer Seite. Die 229 Abgeordnete des Parlaments mit Sitz in Südafrika würden Empfehlungen aussprechen, könnten aber keine Entscheidungen treffen. Die 2014 diskutierten Änderungen dieses Status wurden nie ratifiziert, da die Mitgliedsstaaten Angs hätten ihre Souveränität aufzugeben. Zahlreiche der Parlamentarier sprechen sich deshalb für eine Abwicklung der Einrichtung aus.

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17. Oktober 2017 - Nachrichten am Morgen

Namibia entsendet 250 Friedenssoldaten ins Königreich Lesotho. Es handele sich um eine Motorisierte Infanteriebrigade, die im Rahmen der Mission der Entwicklungsgemeinschaft des Südlichen Afrika SADC dienen sollen. Die Entscheidung dafür sei vom Kabinett bereits vor einem Monat gefällt worden, jedoch jetzt erst bekanntgegeben worden. Neben Namibia entsenden auch Südafrika, Swasiland, Angola, Sambia, Tansania und Mosambik Truppen. Die SADC-Truppen sollen für Sicherheit in Lesotho sorgen und den Reformprozess begleiten. Seit einem versuchten Umsturz vor drei Jahren befindet sich Lesotho in einem politischen Vakuum.

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16. Oktober 2017 - Nachrichten am Abend

Der Beginn der Hauptverhandlung im Mordfall André Heckmair verzögert sich auch nach fast sieben Jahren weiter. Einer der beiden US-amerikanischen Angeklagten sei am Vormittag nicht zu einem Gerichtstermin erschienen. Er habe den Termin wegen einer ärztlichen Behandlung nicht wahrnehmen können. Das Gericht habe umgehend einen vollen Krankenbericht des behandelten Arztes im Zentralgefängnis Windhoek angefordert. Kevan Townsend und Marcus Tomas werden beschuldigt den Deutschnamibier Heckmair im Januar 2011 in Windhoek erschossen zu haben. Die Angeklagten halten das Gericht seit Jahren durch Fluchtversuche, Anwaltswechsel und andere Maßnahmen hin.

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16. Oktober 2017 - Nachrichten am Mittag

Deutschland habe erneut eine Anhörung zur Völkermordsklage der Ovaherero und Nama in New York verpasst. Dies berichtet der Namibian. Bereits Anfang des Jahres hätte Deutschland einen Gerichtstermin einfach missachtet, hieß es. Ein nächster Gerichtstermin ist nun für den 25. Januar 2018 festgesetzt worden. Die Delegation der Ovaherero und Nama werde morgen wieder in Windhoek erwartet. Ein Sprecher stellte eine ausführliche Stellungnahme in Aussicht. - Die beiden Vertretungen der namibischen Volksgruppen hatten, unabhängig von den bilateralen Völkermordsverhandlungen zwischen Namibia und Deutschland, Klage auf Reparation in den USA eingereicht.

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16. Oktober 2017 - Nachrichten am Morgen

Mehr und mehr Kandidaten bewerben sich um die vier höchsten Posten in der regierenden SWAPO-Partei. Dies ist das Ergebnis des Zentralkomitee-Treffens vom Wochenende. Um das Amt des Parteipräsidenten bewerben sich neben Staatspräsident Hage Geingob auch Ex-Premier Nahas Angula und Jugendminister Jerry Ekandjo. Das Vizeamt soll von Außen- und Vizepremierministerin Netumbo Nandi-Ndaitwah, Innenministerin Pendukeni Iivula-Ithana oder Exminister Helmut Angula bekleidet werden. Das Amt des Generalsekretärs ist ebenfalls umstritten. Hier stellen sich Ministerin Sophia Shaningwa und Armas Amukwiyu zur Wahl. Stellvertreter soll Martha Namundjebo-Tilahun, Petrina Haingura oder Marco Hausiku werden. – Die Wahl findet während des SWAPO-Kongresses kommenden Monat statt.

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