Freitag 15. Dezember 2017

Hitradio Namibia bezieht seine namibischen Nachrichten unter anderem von der namibischen Nachrichtenagentur NAMPA. Internationale Nachrichten kommen von Regiocast aus Deutschland.

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12. Dezember 2017 - Nachrichten am Abend

Der Nationalrat wird aus der Sommerpause geholt. Aufgrund der Dringlichkeit dreier Gesetzesvorschläge, die vergangenen Monat in der Nationalversammlung verabschiedet wurden, muss das Oberhaus kommende Woche wieder zusammenkommen. Es geht um die Gesetze zur Regionalplanung, Menschenhandels und Bildung. Es gehe unter anderem um die Dezentralisierung von stadtplanerischen Entscheidung, der Eindämmung von Menschenhandel und Schutz der Oper sowie der Abschaffung von pflichtmäßigen Beiträgen zu Schulfonds. Hierzu treffen sich die 42 Abgeordneten nun kommenden Montag bis Mittwoch.

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12. Dezember 2017 - Nachrichten am Mittag

Investitionen in die Infrastruktur sind die Grundlage der Entwicklung Afrikas. Dies betonte der Geschäftsführer der Entwicklungsbank des Südlichen Afrika DBSA zum Auftakt der Infrastrukturgespräche in Swakopmund. Hierbei sei es wichtig, dass sich der Kontinent nicht nur auf Gelder der Entwicklungszusammenarbeit, vor allem aus Europa, verlasse. Afrika müsse die Entwicklung selber in die Hand nehmen, sagte Mohan Vivekanandan. Die Infrastrukturprojekte müssten auch so aufgestellt werden, dass nationale und regionale Banken Geld hierfür bereitstellen. Bei dieser Ansicht unterstützt wird die DBSA unter anderem auch vom namibischen Verkehrsministerium. Der Staatssekretär sagte, dass man vor allem Investitionen der nationalen Pensionsfonds in Infrastrukturmaßnahmen erwarte.

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12. Dezember 2017 - Nachrichten am Morgen

Einige Regierungsschulen erheben trotz der kostenfreien Schulbildung Gebühren von den Eltern. Laut Namibian wurden Eltern per Brief gebeten, freiwillige Beiträge zwischen 1.000 und 2.500 Namibia Dollar zu zahlen. Wer dies nicht tut, erhalte für sein Kind kein Zeugnis. Der Bericht nennt Hillside Primary School, Jan Möhr High School und Windhoek Technical School. Bildungsministerin Katrina Hanse-Himarwa verurteilte diese Praxis als Verstoß gegen das Bildungsgesetz und drohte den Verantwortlichen mit Konsequenzen. Der Direktor für Bildung in der Region Khomas, Gerhard dagegen räumte ein, dass Schulen auf freiwillige Beiträge angewiesen seien, weil die Zuschüsse des Ministeriums die Kosten nicht decken würden. Laut Namibian erhielt das Bildungsministerium 250 Millionen Dollar für die kostenfreie Bildung, obwohl mehr als 300 Millionen Dollar benötigt werden.

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8. Dezember 2017 - Nachrichten am Abend

In einem weiteren Raubüberfall wurde eine Frau in Rundu um 100.000 Namibia Dollar erleichtert. Polizeiangaben nach haben die noch unbekannten Täter die Frau auf dem Weg nach Hause verfolgt. Sie habe das Geld in bar bei sich gehabt. Der Vorfall soll sich am helllichten Tagen ereignet haben. Woher das Geld stammt ist nicht bekannt. Die Polizei konnte bisher noch keine Personen in dem Zusammenhang festnehmen. – In den vergangenen Wochen kam es in verschiedenen Orten des Landes immer wieder zu Überfällen in denen große Summen Bargeld gestohlen wurde. In einem Fall soll es sich um mehr als eine Millionen Namibia Dollar eines Chinesen gehandelt haben.

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8. Dezember 2017 - Nachrichten am Mittag

Der in Namibia ansässige Koordinator des UNO-Entwicklungsprogrammes UNDP zeigt sich zufrieden mit den Leistungen des Staates für behinderte Menschen. Namibia sei ein Vorbild für viele andere Länder, hieß es. Bereits seit Unterzeichnung der Uno-Konvention vor 10 Jahren werde stetig an den Möglichkeiten für Behinderte gearbeitet. In Afrika habe Namibia den Vorzeigestatus in diesem Jahr erhalten. Es gäbe aber auch weniger erfreuliche Aspekte. So nehme die Zahl der behinderten Menschen in Namibia kontinuierlich zu. Vor allem der Transport behinderter Menschen sei ein großes Problem. Nur etwa jedes siebte behinderte Kind habe die Möglichkeit spezielle frühkindliche Maßnahmen zu besuchen.

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8. Dezember 2017 - Nachrichten am Morgen

Die Europäische Union sieht in Namibia keinesfalls eine Oase für Steuerflüchtlinge. Internationale Medien hätten eine Erklärung der EU missverstanden, stellte die EU-Delegation in Namibia gestern in einer Pressemitteilung klar, die keinen Briefkopf trägt. Die namibische Regierung habe lediglich auf gestellte Fragen nicht geantwortet und sei daher auf die Liste von 17 Staaten gesetzt worden, die als nicht kooperativ angesehen werden. Sanktionen gebe es zurzeit nicht. Auch habe Namibia bis Dezember 2018 und Juni 2019 Zeit, die Vorgaben der EU im Kampf gegen die Steuerflucht zu erfüllen. Laut Mitteilung gab es bereits am Mittwoch ein sehr positives Treffen mit Vertretern der namibischen Regierung, in der die EU-Delegation ihre technische Unterstützung anbot - für den Prozess, Namibia von der Liste der nicht kooperativen Staaten zu streichen.

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7. Dezember 2017 - Nachrichten am Abend

Einer der letzten weißen Farmer der sein Land in Simbabwe unter Expräsident Robert Mugabe verloren hatte, erhält dieses zurück. Präsident Emmerson Mnangagwa hat eine dementsprechende Anordnung erlassen. Es geht um einen Tabak- und Maisfarmer, der im Juni gewaltsam von seinem Land vertrieben wurde. Der Farmer dürfe sofort zurückgehren und seine Produktion wieder aufnehmen ohne gestört zu werden, hieß es. – Gleichzeitig betonte Mnangagwa jedoch auch, dass die Anfang der 2000er Jahre begonnene Landreform generell nicht rückgängig gemacht werden würde. Man wolle aber weiße Farmer entschädigen.

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