Freitag 20. April 2018

Hitradio Namibia bezieht seine namibischen Nachrichten unter anderem von der namibischen Nachrichtenagentur NAMPA. Internationale Nachrichten kommen von Regiocast aus Deutschland.

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18. Mai 2016 - Nachrichten am Abend

Einer der Beschuldigter im Heckmair-Mord (November 2014); (c) Simon Kopper Endjala/NAMPA

Der Vorprozess im Mordfall André Heckmair soll im Juli fortgeführt werden. Dann werden die drei medizinischen Experten, die alle den Angeklagten Marcus Thomas für prozessfähig halten, ihre Ergebnisse vorstellen und begründen. Heute erschien Tomas zusammen mit seinem Mitbeschuldigten Kevin Townsend zur Bekanntgabe des nächsten Gerichtstermins kurz vorm Obergericht Windhoek. Den beiden US-Amerikanern wird vorgeworfen den Deutschnamibier Heckmair am 7. Januar 2011 in Windhoek erschossen zu haben. Sie sitzen seit dem 13. Januar 2011 in Untersuchungshaft und haben den Prozessbeginn wiederholt durch verschiedene Maßnahmen, darunter auch Fluchtversuchen, herausgezögert.

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18. Mai 2016 - Nachrichten am Mittag

UN-Vertreter in Namibia & Präsident Geingob (mitte); © George Hendricks/NAMPA

Die Vereinten Nationen werden Namibia bei der Implementierung des „Harambee-Wohlstandprogramms“ unterstützen. Dies unterstrich der Landesvertreter der UNO bei einem Besuch bei Staatspräsident Hage Geingob. Kiki Gbeho sprach den Erfindern des Programms seine Hochachtung aus. Das Programm sei von internationalem Rang und erfülle alle Anforderungen an einen modernen, demokratischen und aufstrebenden Staat. Da die Entwicklungsziele der UNO ebenso berücksichtigt werden, werde Namibia alle Unterstützung bei der Umsetzung erhalten.

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18. Mai 2016 - Nachrichten am Morgen

OvaHerero-Chief Vekuii Rukoro (Archivaufnahme); © Patience Smith/NAMPA

Die OvaHerero ziehen in der Frage des Völkermordes und geforderten Reparationen von Deutschland vor den Welt-Strafgerichtshof in Den Haag. Die sei laut der Allgemeinen Zeitung das Ergebnis, nachdem zwei finale Fristen verstrichen waren. Spätestens am 1. Mai 2016 sollte Deutschland sich konkret zu der Reparationsfrage äußern. Indessen gehen die Ende 2015 begonnenen bilateralen Gespräche zwischen den Sondergesandten von Deutschland und Namibia weiter. Es gehe um eine gemeinsame Erklärung und weitere Schritte zur „Bewältigung der schmerzhaften Vergangenheit“.

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17. Mai 2016 - Nachrichten am Abend

Grenze zwischen Namibia und Südafrika; © Wikimedia Commons

Die Wirtschaft lehnt die neue Visumspflicht für südafrikanische Geschäftsleute in Namibia ab. Dies geht aus einer heute verbreiteten Presseerklärung der Industrie- und Handelskammer NCCI hervor. Demnach würde diese, seit März gültige Regel, die Gespräche zu einer noch engeren Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedsstaaten der Entwicklungsgemeinschaft des Südlichen Afrika SADC untergraben. Südafrika sei zudem Namibias größter Handelspartner. – Seit März müssen alle Personen aus Südafrika, die auch nur kurzfristig zu einer Geschäftsreise in Namibia sind, ein Geschäftsvisum vorab beim namibischen Hochkommissariat in Pretoria beantragen.

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17. Mai 2016 - Nachrichten am Mittag

Die Regierungen von Namibia und Indien prüfen Möglichkeiten für eine Kooperaton in den Bereichen dürre-resistente Getreide Produktion und Entwicklung in der Kommunikatons Technologie Infrastruktur. Dies sagte Panduleni Kaino Shingenge vom Ministerium für internationale Beziehungen. Gestern wurde die dritte Sitzung der politischen und diplomatischen Beratungen zwischen Namibia und Indien in Windhoek abgehalten.  Shingenge meinte zudem, dass über 900 Namibier in den letzten 5 Jahren am Technik und Wirtschafts-Kooperations Programm in Indien teilgenommen haben. Dabei ging es um Landwirtschaft, Geschäftsmanagement und Tourismus.

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17. Mai 2016 - Nachrichten am Morgen

Noch vor Ende der nächsten Regensaison werden die drei Staudämme, die Zentral-Namibia mit Wasser ausgetrocknet sein. Das berichtet die Allgemeine Zeitung. Obwohl Windhoeker in den vergangenen drei Monaten etwa 20 % des Wasserverbrauchs gedrosselt haben, müssten mit sofortiger Wirkung monatlich etwa 30% eingespart werden. Laut dem staatlichen Wasserversorger Namwater, dürfe das Grundwasser Windhoeks nur als Notlösung gesehen werden. Auch müssten Windhoeker wegen dem niedrigen Wasserpegel der Dämme mit einer schlechteren Trinkwasserqualität rechnen.

Die alte Holzbrücke am Diaz Point bei Lüderitz soll restauriert werden. Das berichtet der Namibian. Die Brücke, die 1911 errichtet wurde, wurde im vergangenen Jahr durch eine Sturmflut beschädigt. Der namibische Denkmalsrat wird die Arbeiten überwachen, während der Stadtrat von Lüderitz eine grosse Spendenaktion angekündigt hat. Touristen und Besucher sollen über die Brücke wieder sicher zum Diaz-Kreuz, einer wichtigen und bekannten Touristenattraktion, gelangen.

Die Anhörung der sieben Verdächtigen im Avid / Social Security Commission Betrugsskandal, ist auf Donnerstag vertagt worden. Den sieben Angeklagten wird vorgeworfen, 30  Millionen Namibia Dollar von der Social Security Commission veruntreut zu haben, indem sie  das Geld angeblich im Namen der bis dato unbekannten Firma Avid Investments angelegt hattten. Sie wurden 2008 verhaftet und auf Kaution von je 10 000 Dollar freigelassen. Die Firma wird mit der regierenden Swapo Partei in Verbindung gebracht.

Der Prozess gegen Jandre Dippenaar, der im Dezember 2014 einen Verkehrsunfall mit 6 Toten verursacht haben soll, wird erst im Januar 2017 beginnen. Das berichtet die Allgemeine Zeitung auf Berufung des Regionalgerichts in Swakopmund. Dippenaar sollte sich gestern des sechsfachen Mordes, des Betruges sowie des Fahrens mit ungültigem Führerschein äussern. Sein Verteidiger beantragte allerdings mehr Vorbereitungszeit, da kürzlich ein neues Beweisstück aufgetaucht sei, dass noch bearbeitet werden müsse. Bei dem Unfall in der Nähe von Hentiesbay sind auch drei deutsche Touristen ums Leben gekommen.

16. Mai 2016 - Nachrichten am Abend

In Namibia findet vom 15. bis zum 19. August die "Afrika Dürre Konferenz" statt. Das Thema: "Die Widerstandsfähigkeit von Dürreperioden auf dem Afrikanischen Kontinenten verbessern".
Der Fokus liegt darauf, den spezifischen Bedarf an Dürre-Milderung zu bestimmen und Afrikanische Länder dazu zu ermutigen, Pläne für die Abschwächung einer Dürre zu entwickeln.
Dürreperioden kommen aufgrund des Klimawandels immer öfter vor.

 

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