Dienstag 21. November 2017

Hitradio Namibia bezieht seine namibischen Nachrichten unter anderem von der namibischen Nachrichtenagentur NAMPA. Internationale Nachrichten kommen von Regiocast aus Deutschland.

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9. Dezember 2015 - Nachrichten am Mittag

Sitz des Nationalrates; © Lonelyplanet/Wikimedia Commons

Der neue Nationalrat Namibias ist fest in der Hand der SWAPO-Partei. Diese hält nun im vergrößerten Rat 40 der 42 Sitze. Die Partei verzichtete dabei laut der Zeitung New Era auf zwei Sitze zu Gunsten der NUDO und DTA of Namibia. Der Politik-Analyst Graham Hopwood begrüßte die Entscheidung der SWAPO. Damit hält die seit der Unabhängigkeit regierende Partei mehr als 80 Prozent der Sitze in der Nationalversammlung und mehr als 90 Prozent im Nationalrat.

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9. Dezember 2015 - Nachrichten am Morgen

Verurteilte im Caprivi-Prozess; © Simon Kopper Endjala/NAMPA

Die 30 so genannten Caprivi-Separatisten sind zu effektiven Haftstrafen von drei bis 18 Jahren verurteilt worden. Das berichtet die Allgemeine Zeitung. Richter Elton Hoff habe beim Strafmaß zwischen Anführern und Mitwissern unterschieden. Die 30 Männer waren wegen Hochverrats, neunfachen Mordes und versuchten Mordes in 91 Fällen für schuldig gesprochen worden. Der Prozess um den Aufstand in Katima Mulilo vor 16 Jahren ist damit jedoch noch nicht beendet. Laut Namibian kündigten einige Anwälte Berufung an.

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8. Dezember 2015 - Nachrichten am Abend

Verkehrsunfall in Namibia; © Mulisa Simiyasa/NAMPA

Der Straßenunfall-Fonds begrüßt die Unterstützung für die Straßensicherheitskampagne zur Ferienzeit in Namibia. Zahlreiche Unternehmen haben Geld oder Ausrüstungsgegenstände im Wert von fast zwei Millionen Namibia Dollar zur Verfügung gestellt. Die Verkehrssicherheitskampagne hat offiziell am 16. November begonnen und dauert bis 16. Januar. Insbesondere auf den unfallträchtigen Hauptstraßen B1 und B2 werden Autofahrer intensiv informiert und mit der Polizei gemeinsam Kontrollen durchgeführt. Dennoch sind seit Beginn der Kampagne bei 256 Verkehrsunfällen 50 Personen ums Leben gekommen.

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8. Dezember 2015 - Nachrichten am Mittag

SWANU-Vorsitzender Usutuaije Maamberua; © Joseph Nekaya/NAMPA

Die Oppositionspartei SWANU of Namibia sieht Namibia aufgrund der Übermacht der SWAPO-Partei de facto als Einparteienstaat. Mit 83 der 104 Sitzen in der Nationalversammlung und fast allen der 42 Sitze im Nationalrat haben die Oppositionsparteien kaum noch eine Stimme. Der SWANU nach sollte die Verfassung geändert werden, damit der Nationalrat wieder zu einer sinnvollen Einrichtung als Überwachungsorgan der Nationalversammlung werde. Die Parteispitze schlug vor, dass die stärkste Partei im Nationalrat maximal 50 Prozent der Sitze erhalten solle.

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8. Dezember 2015 - Nachrichten am Morgen

Hafen Walvis Bay; © Brian McMorrow/Wikimedia Commons

Der Streik in der Fischerei-Branche Namibias ist illegal. Das habe das Obergericht in Windhoek gestern entschieden, berichtet die Allgemeine Zeitung. Zwölf Betriebe hatten einen gemeinsamen Eilantrag gestellt, um den seit Oktober dauernden Ausstand zu beenden. Insgesamt beteiligen sich rund 1.500 Mitarbeiter. Sie fordern geregelte Arbeitszeiten, höhere Gehälter, bezahlte Überstunden und medizinische Versorgung auf See. Die Arbeitgeber verweisen laut AZ auf eine jüngst getroffene Einigung zu den Überstunden, die sich beim Fischfang nicht vermeiden ließen. Der Anwalt der Streikenden dagegen sprach von Ausbeutung und Verstößen gegen das Arbeitsgesetz.

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7. Dezember 2015 - Nachrichten am Abend

Verurteilte im Caprivi-Prozess; © Simon Kopper Endjala/NAMPA

Nach 16 Jahren in Untersuchungshaft wird den 30 verurteilten Caprivi-Separatisten morgen ihr Strafmaß verkündet. Dies teilte das Obergericht in Windhoek mit. Am 14. September waren die 30 Männer wegen fast 280 Vergehen, darunter Hochverrat und Mord, für schuldig befunden worden. Sie hatten am 2. August 1999 einen bewaffneten Aufstand im Nordosten Namibias begonnen. Ihr Ziel war die Unabhängigkeit des Caprivi, der heutigen Region Sambesi.

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7. Dezember 2015 - Nachrichten am Mittag

Bernardus Swartbooi; © Joseph Nekaya/NAMPA

Strengere Regeln sollten für Farmer nach der Neuansiedlung gelten. Dies sage Bernardus Swartbooi, Vizeminister für Landreform, bei einem Treffen mit Farmern in der Region Hardap. Er zeigte sich geschockt davon, dass interne Machtkämpfe die Neufarmer von einer produktiven Landwirtschaft abhalten. Im konkret genannten Fall wurde eine Farm vom Staat gekauft und an 11 Familien mit insgesamt 80 Personen abgegeben. Seitdem geschehe auf dem Land nicht mehr viel. Die Neufarmer machen hingegen die komplizierte Gesetzeslage für ihre Unproduktivität verantwortlich.

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