Dienstag 23. Mai 2017

Hitradio Namibia bezieht seine namibischen Nachrichten unter anderem von der namibischen Nachrichtenagentur NAMPA. Internationale Nachrichten kommen von Regiocast aus Deutschland.

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17. Mai 2017 - Nachrichten am Abend

Die deutsche Verteidigungsministerin von der Leyen hat Bilanz gezogen im Rahmen der Aufräumaktion in den deutschen Kasernen im Zuge der Rechtsextremismusaffäre. Insgesamt seien gut 40 Objekte mit Bezug zur Wehrmacht entdeckt worden. Ob das viel oder wenig ist, bewerteten die Abgeordneten im Verteidigungsausschuss ganz unterschiedlich.

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17. Mai 2017 - Nachrichten am Mittag

Die illegale Landnahme in Walvis Bay sei auf die langsame Arbeit des Stadtrates zurückzuführen. Dieser Überzeugung zeigt sich die offizielle Opposition der DTA of Namibia. Demnach führen Bürokratie und lange Wartelisten zu Ungeduld der Menschen. Die DTA stellte jedoch ebenfalls klar, dass illegale Landnahme nicht zu unterstützen sei, jedoch immer beide Seiten gehört werden sollten. – Anfang Mai hatten etwa 1200 Personen ein Grundstück in der Hafenstadt besetzt und Blechhütten errichtet. Sie hätten eigenen Aussagen nach bereits lange davor die Stadt um legale Zuteilung des Grundstücks gebeten, jedoch nie eine Antwort erhalten.

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17. Mai 2017 - Nachrichten am Morgen

Eine direkte Beteiligung der Herero und Nama am Dialog Namibias mit Deutschland über den Völkermord während der Kolonialzeit ist weiterhin nicht vorgesehen. Das habe der Sonderbeauftragte Namibias, Zed Ngavirue betont, berichtet der Namibian. Damit wurde ein Bericht von gestern über ein Treffen von Präsident Hage Geingob mit den Vertretern der Opferverbände der Nama und Herero, Ida Hoffmann und Vekuii Rukoro zurechtgerückt. Geingob hatte demnach gesagt, ein Ergebnis des Dialogs sei wenig glaubhaft, wenn Betroffene an den Gesprächen nicht beteiligt sind. Ngavirue zufolge wurden Hoffmann und Rukoro aufgerufen, im technischen Rat mitzuwirken, der ihm bei den Gesprächen beratend zur Seite steht.

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16. Mai 2017 - Nachrichten am Abend

Drei Personen wurden in Zusammenhang mit dem Versschwinden eines Kleinkindes festgenommen. Sie konnte aufgrund von polizeiliche Ermittlungen ausfindig gemacht werden. Ersten Polizeiangaben nach sollen die Personen das Baby „für einen weißen Mann“ gestohlen haben. Die Ermittlungen dauern an. Der Mann und zwei Frauen im Alter von 27 bis 39 Jahre befinden sich in Untersuchungshaft in der Region Kunene, nachdem ihnen keine Kaution gewährt wurde. Sie müssen sich wegen Menschenhandels verantworten.

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16. Mai 2017 - Nachrichten am Mittag

Die Dezentralisierung in Namibia sollte unter dem Dach des Büros der Premierministerin stattfinden. Dazu rief Regionalratsmitglied Steve Boois auf. Man müsse erreichen, dass die Regionalverwaltungen nicht nur „politische Projekte“ sind, sondern aktive Instanzen in der Verwaltung des Landes. Dies sei in der bisherigen Struktur unter Aufsicht des Ministeriums für städtische und ländliche Entwicklung kaum möglich, hieß es. Viele Regionalprojekte werden ohnehin bereits von der Premierministerin ins Leben gerufen, so dass eine Angliederung an diese sinnvoll wäre.

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16. Mai 2017 - Nachrichten am Morgen

Gegen drei Ex-Manager der SME-Bank wird strafrechtlich ermittelt. Laut Namibian hat der von der Bank of Namibia eingesetzte Geschäftsführer, Bernastus Herunga, wegen der dubiosen Anlage von Geldern in Südafrika Strafanzeige gegen Ex-SME-Chef Tawanda Mumvuma und zwei führende Manager gestellt. Details seien nicht bekannt. Das Trio floh im Februar außer Landes, kurz bevor die Bank of Namibia die SME-Bank unter Zwangsverwaltung stellte. Die Ex-Manager hatten kurz darauf erfolglos auf Wiedereinstellung geklagt. Ihr Anwalt sagte dem Namibian nun, er wisse nichts von einer Strafanzeige. Rund 150 Millionen der angelegten Summe von fast 200 Millionen Namibia Dollar sind laut Bericht über mehrere Stationen auf Konten geflossen, die nicht mehr aufzuspüren sind.

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15. Mai 2017 - Nachrichten am Abend

Sieben mutmaßliche Caprivi-Separatisten müssen sich ab kommende Woche erneut wegen Hochverrats vor Gerichten verantworten. Sie sollen in die Vorfälle im August 1999 verwickelt gewesen sein, indem die Unabhängigkeit der heutigen Region Sambesi gewaltsam durchgesetzt werden sollte. Die sieben Männer hatten im August vergangenen Jahres einen Antrag auf Ablehnung des Obergerichts in Windhoek als gültige Instanz für den Fall gestellt. Nachdem dieser zurückgewiesen wurde, beginnt nun wieder der normale Prozess. Zahlreiche Separatisten waren im vergangenen Jahr nach 17 Jahren in Untersuchungshaft freigesprochen bzw. verurteilt worden.

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