Freitag 15. Dezember 2017

Hitradio Namibia bezieht seine namibischen Nachrichten unter anderem von der namibischen Nachrichtenagentur NAMPA. Internationale Nachrichten kommen von Regiocast aus Deutschland.

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4. Dezember 2017 - Nachrichten am Abend

Politische Analysten gehen davon aus, dass die erwartete Kabinettsumbildung von Staatspräsident Hage Geingob vor allem die jüngeren Führungskräfte einbeziehen wird. So setzte sich Hoze Riruako fest, dass erstmals auch ausgewiesene Fachleute und nicht unbedingt politische Größen Ministerämter erhalten könnten. Riruako betonte, dass Finanzminister Calle Schlettwein, Verteidigungsminister Penda Ya Ndakolo und Arbeitsminister Erkki Nghimtina führende Rollen spielen dürften. Sie genießen höchstes Ansehen bei Staatspräsident Hage Geingob.

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4. Dezember 2017 - Nachrichten am Mittag

Namibia hat eines der tödlichsten Wochenenden im Straßenverkehr überhaupt erlebt. Angaben der Polizei nach starben mindestens 19 Menschen auf den Straßen des Landes. Alleine bei einem Frontalzusammenstoß auf der Nationalstraße zwischen Okahandja und Karibib kamen zehn Personen ums Leben. Alle Personen, darunter ein Baby, starben noch an der Unfallstelle am gestrigen Abend. Nur eine Person habe den Unfall mit leichten Verletzungen überlebt, hieß es. Erneut soll eines der Fahrzeuge an unübersichtlicher Stelle überholt haben. – Zuvor hatte die Polizei von mindestens neun weiteren Verkehrstoten in vier Unfällen gesprochen.

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4. Dezember 2017 - Nachrichten am Morgen

Der neu gewählte SWAPO-Präsident Hage Geingob hat auch seine Macht im Politbüro der Partei verstärkt. Laut Namibian wurden am Wochenende vor allem seine Anhänger in das 24 Mitglieder starke Gremium gewählt. Gegner wie Ex-Premierminister Nahas Angula, Jugendminister Jerry Ekandjo und Innenministerin Pendukeni Iivula-Ithana sind künftig nicht mehr vertreten. Unter den sechs Mitgliedern, die Geingob als Parteipräsident ernennen darf, ist Finanzminister Calle Schlettwein. Eine Überraschung ist die Wahl von Geschäftsmann Tobie Aupindi, gegen den ein Verfahren wegen angeblicher Korruption in seiner Zeit als Chef der staatlichen Rastlager-Gruppe NWR läuft.

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1. Dezember 2017 - Nachrichten am Abend

In den Regionen Sambesi, Kavango-Ost und -West sollen Notstromsysteme aufgebaut werden. Dies geht aus einer Empfehlung des Nationalrates hervor. Demnach haben die Regionen aufgrund von Stromausfällen, die vor allem auf das Wetter zurückzuführen seien, häufiger kein fließendes Trinkwasser. Ohne Elektrizität könnten die nötigen Pumpen nicht laufen, hieß es. Insbesondere sei die Sambesi-Region betroffen, da es hier keinerlei Standby-System für Elektrizität gäbe. Zudem sei bei Problemen eine Einreise von Technikern aus Windhoek oder gar Südafrika nötig, was für die betroffenen Gebiete inakzeptabel sei.

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1. Dezember 2017 - Nachrichten am Mittag

Die Studentenorganisation NANSO fordert die fristlose Entlassung des Managements und Vorstandes des Studentenfonds NSFAF. Der Forderung vorausgegangen war das Nichterscheinen der Geschäftsführung vor dem Parlamentsausschuss für öffentliche Finanzen. Zur Begründung der Forderung sagte der NANSO-Generalsekretär für die Region Khomas, dass es eine Schande sei, wie sich die Führung des Studentenfonds, der für zigtausende Namibier Studiengebühren finanziert, verhalte. Es gehe um 1,7 Milliarden Namibia Dollar, für die sich der NSFAF weigere die Buchprüfungsunterlagen vorzuweisen.

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1. Dezember 2017 - Nachrichten am Morgen

Der Parlamentsausschuss für öffentliche Finanzen ist empört darüber, dass der Hilfsfonds für Studenten NSFAFAuskunft über seine maroden Finanzen verweigert. Wie die Allgemeine Zeitung berichtet, sagte die Geschäftsführung des NSFAF zu Beginn der Sitzung ihre Teilnahme in einem Schreiben ab. Dies sei inakzeptabel, unverschämt und arrogant, erklärte Ausschuss-Vorsitzender Mike Kavekotora, zumal sich die Summe nicht zurückgezahlter Studenten-Darlehen mittlerweile auf 1,8 Milliarden Namibia Dollar erhöht habe. Der Ausschuss vertagte die Sitzung laut AZ auf Anfang kommenden Jahres und drohte damit, die NSFAF-Geschäftsführung notfalls per Vorladung zur Teilnahme zu zwingen.

Die Polizei mahnt alle Bürger, auf Fahrzeug-Eskorten hochgestellter Persönlichkeiten im Straßenverkehr Rücksicht zu nehmen. Diese Eskorten hätten stets Vorfahrt und müssten sich nicht an Verkehrsregeln halten, erklärte NamPol-Generalinspektor Sebastian Ndeitunga gestern laut Allgemeiner Zeitung. Immer öfter stelle man fest, dass Autofahrer den VIP-Konvois nur widerwillig oder gar nicht Platz machen. Wer das gesetzlich vorgeschriebene Verhalten gegenüber solchen Eskorten ignoriere, mache sich strafbar. Ndeitunga räumte laut AZ auch Fälle des Missbrauchs von Macht und Position ein. Bürger sollten solches Fehlverhalten melden. Es werde nicht toleriert.

Die argentinische Marine hat die Hoffnung aufgegeben, die Besatzung des seit rund zwei Wochen vermissten U-Boots noch lebend zu finden. Das Boot mit seinen 44 Besatzungsmitgliedern war am 15. November im Südatlantik verschwunden. Kurz zuvor soll die Mannschaft noch einen Funkspruch abgesetzt haben, in dem von einem Kurzschluss und einem Feuer die Rede war. Trotz internationaler Hilfe blieb die Suche bis zuletzt erfolglos und wird nun eingestellt.

Im deutschlandweit ersten Zivilprozess um die Folgen des Klimawandels hat ein peruanischer Kleinbauer einen Etappenerfolg gegen den Energieriesen RWE erreicht: Das Oberlandesgericht Hamm entschied, die Beweisaufnahme zu starten und machte klar, dass es die Klima-Klage für zulässig und begründet hält.

Im Nationalen Museum könnte bald das weltweit erste vollständig erhaltene Skelett des seltenen Bryde-Wales zu sehen sein. Laut Presseagentur NAMPA wird der Wal-Kadaver, der vergangenen Donnerstag bei Meile 4 nördlich von Swakopmund angespült worden war, zurzeit enthäutet. Das verrottete Fleisch werde vergraben. Anschließend solle das Skelett präpariert werden. An den mehrtägigen Arbeiten sind Mitarbeiter des Fischereiministeriums und Mitglieder des Namibian Dolphin Project beteiligt. Ob das Nationale Museum das Skelett übernimmt, wird laut NAMPA noch geklärt. Der angespülte Bryde-Wal ist mit rund 15 Meter Länge und 16 bis 17 Tonnen Gewicht ein ausgewachsenes Tier. Weltweit ist in Museen bisher kein vollständiges Skelett dieser Walart vorhanden.

Der namibische Fußball erhält vom Staat eine Finanzspritze von zehn Millionen Namibia Dollar. Das habe die Sportkommission NSC gestern bei der offiziellen Übergabe der Gelder mitgeteilt, meldet die Presseagentur NAMPA. Dem nationalen Fußballverband NFA zufolge kommt das Geld gerade rechtzeitig für die Vorbereitung des U-20-Nationalteams auf den SADC-Cup, der in diesem Monat in Sambia stattfindet. Das Namibische Olympische Komitee erhält von der Sportkommission vier Millionen Dollar und der Hockey-Verband 900.000 Dollar.

30. November 2017 - Nachrichten am Abend

Das Fischereiministerium will in den kommenden fünf Jahren 1,3 Milliarden Namibia Dollar zur Unterstützung der Fischerei in die Hände nehmen. Dabei seien 10 Prozent für Investitionen vorgesehen, wie Minister Bernhardt Esau mitteilte. Schwerpunkt des Strategiepapiers sei die für die Wirtschaft und Umwelt bestmögliche Nutzung der namibischen Meeresressourcen. Man wolle eng mit Forschungseinrichtungen im Land zusammenarbeiten. Um mehr Menschen an der Fischerei teilhaben zu lassen, seien zudem weitere Aquakulturprojekte vorgesehen.

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