Dienstag 19. März 2019

Hitradio Namibia bezieht seine namibischen Nachrichten unter anderem von der namibischen Nachrichtenagentur NAMPA. Internationale Nachrichten kommen von Regiocast aus Deutschland.

Nampa 300x87

 

Nachrichten-RSS-Feed von Hitradio Namibia

4. März 2019 - Nachrichten am Morgen

Die Hoffnung der freigesprochenen Angeklagten im Caprivi-Hochverrats-Prozess auf Entschädigung für angeblich nicht berechtigte Haftzeit hat einen starken Dämpfer erhalten. Laut Allgemeiner Zeitung entschied das Oberste Gericht in einem Berufungsverfahren zu einer der Klagen, die Staatanwaltschaft sei sehr wohl einem begründeten Anfangsverdacht gefolgt. Damit sei sie berechtigt gewesen, das Verfahren gegen den Angeklagten bis zum Abschluss durchzuführen. Eine Böswilligkeit in der Strafverfolgung sei nicht festzustellen. Damit ist dem Bericht zufolge eine Entschädigung auch bei ähnlichen Klagen dutzender anderer Betroffener in weite Ferne gerückt. Nun bleibe nur noch das Argument, der verfassungsrechtliche Anspruch auf ein zügiges Verfahren sei dadurch verletzt worden, dass die Angeklagten nicht von Anfang an nach dem Maß ihrer Beteiligung am bewaffneten Aufstand gruppiert wurden. Dadurch hätten sie darauf warten müssen, bis alle der 379 Zeugen vernommen wurden. Dies sei eine unzumutbare Verschleppung des Prozesses, für die eine Entschädigung fällig sei.

Mehr lesen

1. März 2019 - Nachrichten am Abend

Ein Mitarbeiter des Gesundheitsministeriums, der vor wenigen Wochen bei einem Amoklauf eine Person erschossen hatte, versucht nun auf Kaution freizukommen. Dies teilte der 33-jährige Simasiku Simataa Simasiku heute bei seiner zweiten Anhörung vor dem Magistratsgericht in Windhoek mit. Er wolle nun binnen weniger Tage einen formellen Antrag stellen, hieß es. Eine Entscheidung über den Antrag soll spätestens bis zum 6. März fallen. Bis dahin erwarte man die vorläufigen Ergebnisse der polizeilichen Ermittlungen. – Simasiku soll Ende Januar bewaffnet zu seinem Arbeitsplatz gegangen und um sich geschossen haben. Eine Frau starb, eine weitere wurde schwer verletzt. Die Hintergründe der Tat sind unklar.

Mehr lesen

1. März 2019 - Nachrichten am Mittag

Die Demokratische Allianz, größte Oppositionspartei in Südafrika, wird laut aktueller Umfrage bei den anstehenden Parlamentswahlen deutlich an Stimmen einbüßen. Laut der „Association for Free Research and International Cooperation“ würde die DA nur noch auf 9,8 Prozent der Stimmen kommen. Bei den Wahlen 2015 konnte sie noch 22 Prozent auf sich vereinigen. Stärkste Oppositionskraft würden die Economic Freedom Fighters mit fast 17 Prozent werden. Dies wäre nahezu eine Verdreifachung der Stimmen gegenüber vor vier Jahren. Die Regierungspartei ANC kommt der Umfrage nach auf 58,1 Prozent, 4,1 Prozentpunkte weniger als 2015. – Befragt wurden 1501 Südafrikaner im Zeitraum 29. Januar und 8. Februar 2019.

Mehr lesen

1. März 2019 - Nachrichten am Morgen

Deutschland muss sich für die Gräueltaten während des Kolonialkrieges gegen Herero und Nama entschuldigen und etwas tun, um die Wunden zu heilen. Das erklärte Präsident Hage Geingob laut Presseagentur NAMPA gestern während der offiziellen Übergabe der Bibel und der Peitsche von Nama-Kaptein Hendrik Witbooi in Gibeon. Er begrüße die Entschuldigung der Kultusministerin von Baden-Württemberg, Theresia Bauer. Die deutsche Regierung müsse dem nun folgen. NAMPA zufolge hatte Geingob in seiner Rede schärfere Formulierungen vorgesehen, milderte sie jedoch ab. Zudem verwendeten demnach weder Geingob noch Bauer den Begriff Völkermord. Bauer hatte in ihrer Rede auch erklärt, es habe viel zu lange gedauert, dass Deutschland seine schwierige Kolonialvergangenheit anerkenne. Doch dies habe nun begonnen.

Mehr lesen

28. Februar 2019 - Nachrichten am Abend

Die Bibel und Peitsche von Kaptein Hendrik Witbooi wurden am Vormittag in einer feierlichen Zeremonie in Gibeon übergeben. Vor Ort waren unter anderem Staatspräsident Hage Geingob, Gründungspräsident Sam Nujoma, Vizepräsident Nangolo Mbumba, Ex-Präsident Hifikepunye Pohamba und Premierministerin Saara Kuugongelwa-Amadhila. In seiner Ansprache dankte Geingob der Wissenschaftsministerin aus Baden-Württemberg für die persönliche Überbringung der Gegenstände. Er rief Deutschland gleichzeitig auf die Vergehen der Vergangenheit vollumfänglich anzuerkennen. Nur so könnten die noch offenen Wunden heilen. Die Übergabe der beiden Gegenstände eines herausragenden namibischen Helden, der gegen die deutsche Kolonialmacht gekämpft habe, sei ein besonderer Anlass für Namibia, betonte Geingob.

Mehr lesen

28. Februar 2019 - Nachrichten am Mittag

Im April soll der Bau der „Tsumeb Smart City“ in der nordnamibischen Ortschaft beginnen. Dies berichtet das Bauportal „Construction Review Online“ unter Berufung auf den Bürgermeister von Tsumeb. Demnach wird die Smart City für etwa 15 Milliarden Namibia Dollar erreichtet. Das Stadtentwicklungsprojekt für die derzeit knapp 20.000 Einwohner zählende Stadt soll eine medizinische Hochschule mit 25.000 Studenten sowie ein Krankenhaus mit 800 Betten, sechs Hotels und Wohn- und Geschäftsgebäude sowie Freizeiteinrichtungen umfassen. - Experten haben bei der ersten Ankündigung zum Projekt im vergangenen Jahr skeptisch reagiert. So wurde dieses vielfach als „utopisch“ bezeichnet und in einem Atemzug mit der vor Jahren geplanten Golfer-Stadt mit internationalen Flughafen am Oranje genannt.

Mehr lesen

28. Februar 2019 - Nachrichten am Morgen

Der Gewerkschafts-Dachverband NUNW fordert Präsident Hage Geingob auf, den Gouverneur der Region Erongo, Cleophas Mutjavikua, zu feuern. Grund sind laut Namibian Aufnahmen von einem Gespräch zwischen Mutjavikua und der Geschäftsleitung von Swakop Uranium, die auf sozialen Medien die Runde machten. Darin schlage der Gouverneur dem chinesischen Bergwerk-Unternehmen vor, von einer im Arbeitsgesetz vorgesehenen Restrukturierung Gebrauch zu machen, um einige Forderungen der Bergarbeiter-Gewerkschaft MUN umgehen. Der AZ zufolge rückte Mutjavikua seine Aussagen gestern auf einer Pressekonferenz zurecht. Er habe zwar von Restrukturierung gesprochen, aber nicht im Sinne von Entlassungen, sondern im Hinblick auf Verfahren innerhalb des Unternehmens. Der Gouverneur war von Swakop Uranium gebeten worden, bei Gehaltsverhandlungen als Schlichter aufzutreten.

Mehr lesen

Werbung
 
 

Deutsche Welle

Devisen

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok