Donnerstag 30. März 2017

Hitradio Namibia bezieht seine namibischen Nachrichten unter anderem von der namibischen Nachrichtenagentur NAMPA. Internationale Nachrichten kommen von Regiocast aus Deutschland.

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7. März 2017 - Nachrichten am Mittag

Gesundheitsminister Bernhard Haufiku hat im Rahmen des “Outreach Programme” erneut selber Hand angelegt. Am Staatskrankenhaus von Rundu operierte er elf Patienten, unter anderem an den Mandeln und führte Kaiserschnitte durch. Ab Mitte des Monats geht das Programm in die Region Erongo, in den weiteren Operationen geplant seien. Bis zur zweiten Jahreshälfte sollen landesweit mindestens sechs staatliche Krankenhäusern mit jeweils vier bis fünf Fachärzten ausgestattet werden, wie Haufiku betonte. Hierdurch könnten die Zahl der nach Windhoek zu verweisenden Patienten um bis zu 80 Prozent gesenkt werden.

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7. März 2017 - Nachrichten am Morgen

Das Verfahren gegen den Farmer Kai Rust wegen Mordes ist erneut ohne Verhandlung vertagt worden. Laut Allgemeiner Zeitung gab es noch keine Entscheidung der Generalstaatsanklägerin Martha Imalwa, ob gegen Rust formal ein Verfahren eingeleitet wird. Die Staatsanwaltschaft habe ihr offenbar die nötigen Unterlagen nicht vorgelegt, obwohl seit der letzten Verhandlung am 10. Januar fast zwei Monate Zeit waren. Nächster Gerichtstermin sei der 10. April. Rust hatte im Januar 2016 auf der Farm Otukaru bei Okahandja einen Wilderer erschossen. Er selbst beteuert, nur auf die Hunde der Wilderer geschossen und den Wilderer versehentlich getroffen zu haben. Sein Antrag auf Kaution war wegen Fluchtgefahr abgelehnt worden.

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6. März 2017 - Nachrichten am Abend

Mittwoch wird der Staatshaushalt 2017/18 vorgestellt. Finanzexperten gehen von einer weiteren Konsolidierung der Staatsfinanzen aus, wobei Wirtschaftswachstum und Armutsreduzierung die Eckpfeiler der Finanzpolitik bleiben werden. Positiv werde der Zufluss von Finanzmitteln aus der „Zollgemeinschaft des Südlichen Afrika“ erwartet. – Vor fünf Jahren umfasste der Staatshaushalt 40,2 Milliarden Namibia Dollar und ist im aktuellen Finanzjahr auf mehr als 61 Milliarden, die im Oktober 2016 auf 57 Milliarden reduziert wurden, angestiegen.

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6. März 2017 - Nachrichten am Mittag

Mindestens 246 Menschen sind seit Beginn der Regenzeit in Simbabwe durch Überflutungen ums Leben gekommen. Alleine am Wochenende sollen bis zu 900 Personen, vor allem im Süden des Landes, ihr Hab und Gut verloren haben. Insgesamt haben seit Dezember mindestens 2000 Menschen ihre Häuser aufgeben müssen. Anhaltender Starkregen hat viele Gebiete in eine Seenlandschaft verwandelt. – Simbabwe hatte, wie auch Namibia und Südafrika, mit einer jahrelangen Dürre zu kämpfen.

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6. März 2017 - Nachrichten am Morgen

Am Wochenende haben Unglücke in Namibia mehrere Menschenleben gefordert. In Omaruru wurden eine Schülerin und ein Schüler von einem Rivier mitgerissen. Das Mädchen konnte sich an einen Ast klammern und gerettet werden. Im Dorf Iilambo in der Region Omusati ertrank ein vierjähriger Junge in einem mit Wasser gefüllten Eimer. Auf der Fernstraße B1 bei Brakwater nördlich von Windhoek starben am Samstagnachmittag zwei Menschen. Ihr Wagen hatte sich überschlagen, nachdem ein Reifen geplatzt war. Drei Insassen wurden leicht verletzt. Die Polizei wies in ihrem Report außerdem Meldungen über Überfälle auf der B1 zwischen Windhoek und Okahandja als falsch zurück, die auf Whatsapp die Runde gemacht hatten.

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5. März 2017 - Nachrichten am Abend

US-Präsident Trump will morgen offenbar ein neues Einreiseverbot in Kraft setzen. Das berichtet die Washington Post und beruft sich auf Regierungskreise. Das überarbeitete Dekret betrifft Menschen aus sieben überwiegend muslimischen Ländern. Der erste Erlass von Trump war durch Gerichte gestoppt worden. Der US-Präsident meint: Durch einen Einreisebann werde Amerika vor Terroristen geschützt.


In Frankreich denken die Konservativen darüber nach, den wegen der Scheinbeschäftigungsaffäre unter Druck geratenen François Fillon zu einem Verzicht auf die Präsidentschaftskandidatur bewegen. Parteikollegen kündigten eine Initiative an, die Fillon einen respektvollen Abgang ermöglichen solle. Der denkt bisher nicht an Rückzug. Fillon hofft, bei einer Großkundgebung in Paris noch einmal seine Anhänger mobilisieren zu können.

Aus Verärgerung über die Absage von Wahlkampfauftritten hat der türkische Präsident Erdogan den deutschen Behörden Nazi-Praktiken vorgeworfen. Erdogan sagte vor Anhängern in Istanbul: Er habe geglaubt, diese Zeit sei in Deutschland längst vorbei. Aber das war ein Irrtum, so Erdogan. Der türkische Wirtschaftsminister will am Abend in Köln und Leverkusen bei Privatveranstaltungen für das umstrittene Präsidialsystem werben. Andere Mitglieder der Regierung durften aus Sicherheitsgründen nicht öffentlich auftreten.

Die SPD in Deutschland drängt auf die Einführung der "Ehe für alle". Fraktionschef Oppermann sagte dem Spiegel: CDU und CSU sollten endlich über ihren Schatten springen und die vollständige rechtliche Gleichstellung von homosexuellen Paaren nicht weiter blockieren. Oppermann kündigte an, dass seine Partei zudem weitere Schritte gegen die Diskriminierung von Lesben und Schwulen unternehmen werde.

5. März 2017 - Nachrichten am Morgen

Drei Wochen nach der Ermordung eines Verwandten von Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un in Kuala Lumpur weist Malaysia den nordkoreanischen Botschafter aus. Er hatte zuvor die Ermittlungen der malaysischen Behörden zu dem Attentat als unglaubwürdig und politisch motiviert bezeichnet. Ein Halbbruder Kim Jong Uns war vor drei Wochen am Flughafen von Kuala Lumpur mit einem Nervengift ermordet worden. Nordkorea hat bislang weder die Identität des Opfers noch die Ergebnisse der Autopsie oder die Polizeiermittlungen anerkannt.

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