Freitag 18. August 2017

Hitradio Namibia bezieht seine namibischen Nachrichten unter anderem von der namibischen Nachrichtenagentur NAMPA. Internationale Nachrichten kommen von Regiocast aus Deutschland.

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27. Juli 2017 - Nachrichten am Mittag

Die langsame Implementierung von staatlichen Projekten behindere den Kampf gegen die Armut. Dies sagte Armutsminister Zephania Kameeta. Es gäbe exzellente Ideen und Projekte zur Bekämpfung der Armut im Land. Es könne aber nicht sein, dass die Ideen bis zur Umsetzung Monate oder gar Jahre dauern. Zudem sei diese Hauptaufgabe der Regierung nicht nur von seinem Ministerium umsetzbar, betonte Kameeta. Alle Ministerien und staatlichen Einrichtungen müssten an einem Strang ziehen. Schließlich sei die Armutsbekämpfung der Hauptaspekt des Harambee-Wohlstandsplanes, des Nationalen Entwicklungsplanes 5 und der Vision 2030.

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27. Juli 2017 - Nachrichten am Morgen

Die regierende SWAPO hat ihrem Abgeordneten Bernadus Swartbooi das Mandat in der Nationalversammlung entzogen. Das gab Generalsekretär Nangolo Mbumba laut Presseagentur NAMPA gestern bekannt. Als Grund nannte er das jüngste Verhalten Swartboois, dessen Äußerungen und Haltung gegenüber der Partei. Swartbooi war im Dezember als Vize-Minister für Bodenreform entlassen worden und hatte daraufhin die Bewegung der Landlosen LPM gegründet. Am vergangenen Samstag drohte er damit, die LPM könne zur politischen Partei werden. Die LPM fordert, dass Nama und Herero im Zuge der Bodenreform das verlorene Land ihrer Ahnen zurückerhalten. Nach der Mitteilung Mbumbas zum Entzug des Mandats hat Swartbooi für heute eine Pressekonferenz angekündigt.

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26. Juli 2017 - Nachrichten am Abend

Der Arbeitgeberverband NEF hat einen Alternativvorschlag zum umstrittenen NEEEF-Gesetzesvorschlag gemacht. Demnach sei auf Grundlage der Weltbank die Bildung das A und O einer positiven Entwicklung eines Landes. Deshalb sollte es keine Pflicht zum Verkauf von 25 Prozent Unternehmensanteilen an „ehemals Benachteilige“ geben, sondern ein Alternative zur Abgabe von Firmenanteilen geschaffen werden. Die Unternehmen, die keine 25 Prozent verkaufen wollen, sollten einen festgeschriebenen Teil ihres Jahresgewinnst in die Grundbildung investieren. Damit erfülle man eine wichtige Voraussetzung im Rahmen des Harambee-Wohlstandsprogrammes von Staatspräsident Hage Geingob.

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26. Juli 2017 - Nachrichten am Mittag

In Südafrika scheinen hochrangige Regierungsvertreter ein Szenario über ein Ende von Staatspräsident Jacob Zuma öffentlich durchzuspielen. In südafrikanischen Medien fallen auch vermehrt Begriffe wie „Goldener Handschlag“, wobei von einem Handgeld von zwei Milliarden Rand für Zuma die Rede ist. Auch ein Gang ins Exil von Zuma, womöglich nach Dubai, erscheine möglich, hieß es. News24 berichtet, dass verfassungsrechtlich eine Zusage zur Straffreiheit für einen scheidenden Präsidenten jedoch nicht vorgesehen sei. – Zuma steht seit Monaten innenpolitisch mit dem Rücken zur Wand. Ihm wird unter anderem der „Verkauf der Staatsgeschäfte“ an die indisch-stämmige Familie Gupta und Korruption vorgeworfen.

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26. Juli 2017 - Nachrichten am Morgen

Ein Manager des staatlichen Transportunternehmens TransNamib ist wegen der Forderung von Bestechungsgeld angeklagt worden. Wie die Allgemeine Zeitung berichtet, wurde der Leiter der Beschaffungsabteilung, Chris Simataa, am Dienstag vergangener Woche von der Anti-Korruptions-Kommission ACC verhaftet. Er soll tags zuvor für die Erteilung eines Auftrags zur Schrottentsorgung 50.000 Namibia Dollar gefordert haben. Am Freitag wurde Simataa gegen eine Kaution von 60.000 Dollar entlassen. TransNamib hat den Manager laut AZ suspendiert und will gegen ihn ein Disziplinarverfahren einleiten.

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25. Juli 2017 - Nachrichten am Abend

Das Management-Team von Air Namibia empfiehlt den Kauf von sechs Flugzeugen. Diese sollen das Leasing von vier Embraer, deren Vertrag mit Westair 2018 abläuft, ersetzen. Angeschafft werden sollten vier Embraer 135 und zwei größere Embraer 145. Bisher setzt Namibia vier Embraer 135 auf nationalen und regionalen Strecken ein. Der Kauf der Flugzeuge würde hingegen einmalig 200 Millionen Namibia Dollar kosten, hieß es. Das Leasing der vier Embraer hätte seit 2011 etwa 156 Millionen Dollar gekostet.

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25. Juli 2017 - Nachrichten am Mittag

Die USA, in Partnerschaft mit dem World Wide Fund For Nature WWF, stellt dem Namibia im Kampf gegen die Wilderei und illegalen Tierhandel 23,4 Millionen Namibia Dollar zur Verfügung. Dies teilte die US-Botschaft in Windhoek am Vormittag mit. Demnach gehe das Geld des US-amerikanischen “Bureau of International Narcotics and Law Enforcement Affairs” an fünf namibische Nicht-Regierungsorganisationen. Darunter befinden sich „Intelligence Support Against Poaching” ISAP, das Legal Assistance Centre, die Namibia Nature Foundation, Natural Resources Working Group und der Save the Rhino Trust.

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