Donnerstag 14. Dezember 2017

Hitradio Namibia bezieht seine namibischen Nachrichten unter anderem von der namibischen Nachrichtenagentur NAMPA. Internationale Nachrichten kommen von Regiocast aus Deutschland.

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23. November 2017 - Nachrichten am Morgen

Die Farm Ameib am Westrand des Erongo-Gebirges wird enteignet oder zwangsversteigert. Das habe das Oberste Gericht entschieden, berichtet die Allgemeine Zeitung. Miteigentümer Kai-Uwe Denker habe den jahrelangen Rechtsstreit mit seinem südafrikanischen Partner Michael Viljoen in letzter Instanz verloren. Grund war, dass Denker im Januar 2012 ein Prozent seines 51-prozentigen Anteils an Viljoen übertragen hatte, um ihm eine gleichberechtigte Partnerschaft zu gewähren. Dies sei ein Verstoß gegen das Bodenreform-Gesetz gewesen, das einem Ausländer verbietet, mehr als 49 Prozent Anteile an einer Farm zu besitzen. Viljoen hatte beim Ministerium für Bodenreform bereits vor längerer Zeit eine Versteigerung von Ameib beantragt, weil sein Verhältnis zu Denker zerrüttet sei. Denker muss nun auch die Rechtskosten Viljoens tragen.

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22. November 2017 - Nachrichten am Abend

Erneut musste eine Anhörung im Mordverfahren gegen Jandré Dippenaar vertagt werden. Die Staatsanwaltschaft bat das Gericht um mehr Zeit, da man neue Expertenerkenntnisse auswerten müsse. Das Verfahren wegen sechsfachen Mordes soll nun morgen weitergeführt werden. Dem 32-Jährigen wird vorgeworfen einen tödlichen Verkehrsunfall kurz nach Weihnachten 2015 zwischen Swakopmund und Henties Bay verursacht zu haben. Dabei starb bis auf eine Tochter eine gesamte deutsche Touristenfamilie sowie Insassen im Fahrzeug des mutmaßlichen Unfallverursachers. Dippenaar soll als Verkehrssünder bereits bekannt gewesen sein. Zudem sei er ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs gewesen.

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22. November 2017 - Nachrichten am Mittag

Auch bei Simbabwern in Namibia ist die Freude über den Rücktritt von Langzeitpräsident Robert Mugabe groß. In Gesprächen mit der Nachrichtenagentur NAMPA sagten Befragte, dass sie sich eine umgehende Rückkehr in ihre Heimat vorstellen könnten. Sie wollten am Aufbau eines „neuen Simbabwes“ aktiv mithelfen. – Indessen sehen zahlreiche Politikexperten keine große Veränderung auf Simbabwe zukommen. Der designierte neue Präsident Emmerson Mnangagwa sei lange Zeit die rechte Hand von Mugabe gewesen und habe seine Politik aktiv mitgetragen. Es gehe vielmehr um einen Machterhalt der regierenden ZANU-PF, die sich als Freiheitspartei und einzig legitime Vertretung der Simbabwe sehe.

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22. November 2017 - Nachrichten am Morgen

Überschwänglicher Jubel in Simbabwe: Tausende Menschen sind gestern Abend auf die Straßen geströmt, um den Rücktritt von Präsident Robert Mugabe zu feiern. Kurz vor sechs Uhr abends hatte Parlamentspräsident Jacob Mudenda die Sitzung unterbrochen und das Rücktrittsschreiben von Mugabe verlesen. Die Abgeordneten, die über ein Verfahren zur Amtsenthebung beraten hatten, jubelten und begannen zu tanzen. Die Regierungspartei ZANU-PF hatte den 93-Jährigen am Sonntag als Vorsitzenden abgewählt und seine Frau Grace aus der Partei ausgeschlossen. Den Parteivorsitz übernimmt der von Mugabe entlassene Vize-Präsident Emmerson Mnangagwa. Der 75-Jährige trägt den Spitznamen "Krokodil". Er gilt als federführend bei den Säuberungsaktionen gegen die Ndebele in den 1980er Jahren und war bis vor Kurzem ein enger Vertrauter Mugabes.

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21. November 2017 - Nachrichten am Abend

Am frühen Morgen wurde ein Polizist wegen Trunkenheit am Steuer und illegalen Besitzes von Tierprodukten verhaftet. Der Polizist hatte aufgrund seines Zustandes die Kontrolle über einen Polizeibus auf dem Western Bypass in Windhoek verloren. Er wurde mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus eingewiesen. Bei ihm sollen den Angaben nach zwei Zivilisten gewesen sein. Zudem habe die Polizei einen toten Oryx und ein Warzenschwein im Bus gefunden. Der Polizeioffizier soll morgen dem Haftrichter vorgeführt werden.

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21. November 2017 - Nachrichten am Mittag

Simbabwes Staatspräsident Hage Geingob und sein ehemaliger Vize Emmerson Mnangagwa haben telefonisch miteinander gesprochen. Dies bestätigte Mnangagwa in einer Presseerklärung. Er werde jedoch weiterhin nicht nach Simbabwe zurückkehren, solange er um seine persönliche Sicherheit fürchten muss. Er habe Mugabe zwei Möglichkeiten des Amtsverzichts vorgeschlagen. Entweder er geh freiwillig und erhalte seine Reputation als der wichtigste Kämpfer für die Unabhängigkeit des Landes oder er werde durch den Willen des Volkes vom Amt enthoben und müsse mit den Konsequenzen leben. – Mnangagwa wurde vor knapp 2 Wochen von Mugabe des Vizepräsidentenamtes enthoben. Er gilt als enger Vertrauter des Militärs und möglicher Nachfolger Mugabes.

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21. November 2017 - Nachrichten am Morgen

Die internationale Rating-Agentur Fitch hat Namibias Kreditwürdigkeit auf Ramsch-Niveau herabgestuft. Presseagentur NAMPA gab Fitch gestern in seinem jüngsten Bericht bekannt, die bisherige Bewertung "BBB- mit Ausblick negativ" auf den Status "BB+ mit stabilem Ausblick" zurückzuschrauben. Die Rate der Schulden im Verhältnis zum Bruttosozialprodukt werde sich erhöhen, weil die Steuereinnahmen niedriger ausfallen als erwartet und die Wirtschaft sich nicht so rasch erholt wie vorhergesagt. Fitch erwartet laut Bericht für dieses Jahr ein Wirtschaftswachstum von nur 0,8 Prozent. Erst für das kommende Jahr sieht Fitch zwei Prozent und für 2019 drei Prozent Wachstum. - Die Rating-Agentur Moody's hatte Namibia bereits im August von Baa3 auf das Ramsch-Niveau Ba1 mit Ausblick negativ herabgestuft.

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