Dienstag 19. März 2019

Hitradio Namibia bezieht seine namibischen Nachrichten unter anderem von der namibischen Nachrichtenagentur NAMPA. Internationale Nachrichten kommen von Regiocast aus Deutschland.

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Nachrichten-RSS-Feed von Hitradio Namibia

22. Februar 2019 - Nachrichten am Morgen

Die Straßenbehörde Roads Authority RA benötigt dringend 1,3 Milliarden Namibia Dollar, um ausstehende Rechnungen für den Straßenbau zu bezahlen. Das habe RA-Geschäftsführer Conrad Lutombi in einem Brief an den Exekutivdirektor im Transportministerium, Willem Goeieman [Chujemann; Ach-Laut], erklärt. Bei den laufenden Straßenbau-Projekten hätten alle Firmen bis auf eine ihre Arbeit eingestellt, weil sie aufgrund ausstehender Zahlungen keine Materialien beschaffen könnten. Finanzminister Calle Schlettwein bestätigte auf Nachfrage des Namibian, dass sich führende Mitglieder der Regierung heute zu einer Krisensitzung treffen. Dabei gehe es um die Zahlung von 500 Millionen Dollar, den man Straßenbau-Unternehmen schulde.
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21. Februar 2019 - Nachrichten am Mittag

In Zukunft sind alle Verlosungen und Gewinnspiele illegal, sofern sie keine Lizenz des Tourismusministeriums haben. Dies stellte Minister Pohamba Shifeta klar. Man erwarte, dass der Gesetzesvorschlag zu Lotterien und anderem Glücksspiel demnächst von der Nationalversammlung verabschiedet wird. Die Regelung gelte auch für Verlosungen von Schulen und anderen Einrichtungen und Organisationen. Dies sei schon bisher gesetzlich nicht gewollt und werde in Zukunft verfolgt. Zudem werde der Verkauf von Losen durch Minderjährige untersagt, was die Organisation von Gewinnspielen insbesondere für Schulen schwerer machen werde. Der neue Lotterie-Rat werde in Zukunft alle Gewinnspiele im Land genauestens überprüfen, heißt es weiter.
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21. Februar 2019 - Nachrichten am Morgen

Das Umweltministerium will der persönlichen Bereicherung führender Mitglieder von kommunalen Hegegemeinschaften den Riegel vorschieben. Laut Namibian ordnete Minister Pohamba Shifeta an, dass Conservancies die Hälfte ihrer Einnahmen aus Tourismus- und Jagdkonzessionen in Entwicklungsprojekte investieren müssen, die allen Mitgliedern zugute kommen. Sein Ministerium habe viele Beschwerden von Mitglieder der Hegegemeinschaften erhalten, denen zufolge sie von den Konzessionen kaum profitieren. Stattdessen würden sich traditionelle Führer und deren Familien an den Einnahmen und an daraus finanzierten Projekten bereichern. Dem Bericht zufolge gibt es mittlerweile mehr als 80 Conservancies mit insgesamt mehr als 200.000 Mitgliedern.

Die SWAPO-Mitglieder in den Stadträten von Rundu und Okahandja, die sich Anordnungen der Zentrale widersetzt hatten, bleiben im Amt. Das habe das Politbüro in einer Sondersitzung gestern entschieden, berichtet der Namibian. Die Abberufung der drei Ratsleute von Rundu durch SWAPO-Generalsekretärin Sophia Shaningwa werde rückgängig gemacht. Dort hatte der Stadtrat entgegen dem Willen Shaningwas die bisherige Bürgermeisterin Verna Sinimbo nicht wiedergewählt. Auch die Missachtung der Anordnung Shaningwas an SWAPO-Mitglieder im Ortsrat von Okahandja zur Wahl des Bürgermeisters bleibe ohne Konsequenz. Dort war trotz ihrer Direktive der Amtsinhaber Johannes Hindjou wiedergewählt worden.

Die geplante Rückgabe der Familienbibel und Peitsche des Nama-Führers Hendrik Witbooi an Namibia wird nun auch von der traditionellen Behörde der Witboois kritisiert. Laut Allgemeiner Zeitung warf die Behörde dem Kulturministerium vor, sie auszugrenzen. So sei Vertretern Deutschlands der Eindruck vermittelt worden, man habe sich mit der Witbooi-Familie geeinigt. Die Behörde wollte nun wissen, mit wem genau gesprochen wurde. Zuvor hatte der Kapteins-Rat der Nama gefordert, die Gegenstände müssten an die Familie ausgehändigt werden. Die Übergabe von Bibel und Peitsche durch die Kultusministerin von Baden-Württemberg, Theresia Bauer, an Präsident Hage Geingob ist für den 1. März geplant. Die Staatssekretärin des Ministeriums, Petra Olschowski, hatte im September Namibia besucht und die Rückgabe in Gesprächen mit der Familie Witbooi und der Regierung vereinbart.

Im Namib-Naukluft-Park bei Garub haben Naturschutzbeamte drei Hyänen erschossen, um die dort lebenden Wilden Pferde zu schützen. Es habe sich dabei um zwei halbwüchsige Tiere und ein Weibchen gehandelt, das wohl für die meisten Angriffe auf Fohlen verantwortlich gewesen sei, teilte das Umweltministerium laut Allgemeiner Zeitung gestern mit. Man habe zu diesem letzten Mittel gegriffen, weil die Hyänen sich trotz mehrerer Versuche nicht hatten fangen lassen. Es gebe noch drei weitere Tiere, die gefangen oder im Notfall erschossen werden sollen. Die Wild Horses Foundation wies laut AZ darauf hin, dass das vor kurzem attackierte Fohlen trotz Verletzung wohlauf sei. Die Attacke habe sich allerdings nach dem Erlegen der drei Hyänen ereignet. Seit 2012 hat kein Fohlen überlebt. Ursachen sind die Dürre und Angriffe von Hyänen.

20. Februar 2019 - Nachrichten am Mittag

Ein Polizist im Norden des Landes kämpft nach einem Angriff um sein Leben. Der junge Polizist sei ohne Vorwarnung zwei Mal in den Oberkörper gestochen worden, wie NAMPOL mitteilte. Der mutmaßliche Täter wurde umgehend festgenommen. Die genauen Umstände des Angriffe und ob es sich um eine gezielte Tat auf den Mann oder sein Amt als Polizist handelt ist indessen noch unklar. Weitere Ermittlungen wurde eingeleitete und der Verhaftet soll heute dem Haft Richter vorgeführt werden.
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20. Februar 2019 - Nachrichten am Morgen

Grünes Licht für den umstrittenen Umschlag von Mangan-Erz in Lüderitz: Laut Allgemeiner Zeitung hat das Umweltministerium die nötige Freigabe erteilt. Nach eingehender Prüfung sei man mit dem Managementplan der Unternehmen zur Ökologie zufrieden. Eine Auflage sei allerdings, dass das Mangan nicht im Freien, sondern nur in Hallen zwischengelagert werden darf. Bewohner befürchten, dass feiner Staub vom Wind verteilt wird. So könne die Lagune und die Gesundheit der Bewohner belastet werden. Zwei Unternehmen aus Südafrika wollen je 30.000 Tonnen Mangan-Erz im Monat über Lüderitz verschiffen. Eines davon hatte Anfang Januar ohne Genehmigung mit dem Abladen am Ortsrand begonnen. Ob dies mit einer Buße geahndet wird, teilte das Ministerium laut AZ nicht mit. Das Gesetz sieht bis zu 500.000 Namibia Dollar Geldstrafe oder 25 Jahre Haft vor.
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19. Februar 2019 - Nachrichten am Morgen

Nach der Ölverschmutzung durch Namibia Dairies in Avis ist ein Streit darüber entbrannt, wer für die Millionenkosten zur Reinigung aufkommt. Laut Namibian gab das Umweltministerium bekannt, Namibia Dairies habe entgegen der Vorschriften keinen Notfallplan für Umweltschäden gehabt. Die Stadt Windhoek verlange von dem Unternehmen, die Kosten von rund 32 Millionen Namibia Dollar für die Reinigung des Abwassersystems zu tragen. Namibia Dairies wiederum habe erklärt, die Ölfirma Engen sei für die Instandhaltung des Tanks verantwortlich. Engen verwies dem Bericht zufolge darauf, das Öl sei nicht aus dem Tank entwichen, sondern aus einer defekten Rohrleitung von Namibia Dairies. Laut Allgemeiner Zeitung ist das Gammams-Klärwerk noch immer nicht wieder in Betrieb. Vor rund zwei Wochen waren in Avis offenbar rund 6.000 Liter Schweröl in die Kanalisation geflossen.
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18,. Februar 2019 - Nachrichten am Abend

Namibia wird weiterhin von einer Dürre erfasst. Auch in der letzten Woche ist der Stand der Stauseen Namibias gefallen. Laut NamWater stehen die Dämme die Windhoek aktuell auf 23,2 Prozent, vor einer Woche standen diese noch bei 23,6 Prozent. Einzig und alleine der Naute-Damm im Süden Namibias konnte ein leichtes Plus verzeichnen. Sorgen machen sich auch Einwohner der Stadt Mariental; der Hardap-Damm fiel in dieser Woche auf unter 30 Prozent und steht momentan auf 29,6 Prozent. Kritisch bleibt die Situation im Osten des Landes, so verfügen die Stauseen die Gobabis mit Wasser versorgen nur bei 2,7 Prozent. Laut dem namibischen Wetteramt muss bei Temperaturen weiten teils um 40 Grad gerechnet werden. Einwohner werden daher aufgerufen weiterhin sparsam mit Wasser umzugehen.
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