Donnerstag 14. Dezember 2017

Hitradio Namibia bezieht seine namibischen Nachrichten unter anderem von der namibischen Nachrichtenagentur NAMPA. Internationale Nachrichten kommen von Regiocast aus Deutschland.

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16. November 2017 - Nachrichten am Mittag

In Simbabwe deutet mehr und mehr darauf hin, dass das Militär eine Übergangsregierung bilden wird. Wie unter anderem die staatliche SABC aus Südafrika berichtet, soll diese Regierung der Nationalen Einheit vom geschassten Vizepräsidenten Emmerson Mnangagwa angeführt werden. Er habe die volle Unterstützung der einflussreichen Vereinigung der simbabwischen Kriegsveteranen, hieß es weiter. Langzeitpräsident Robert Mugabe werde ein sicherer Abgang gewährleistet. – Indessen teilte das Büro des namibischen Präsidenten mit, dass sich die simbabwische First Lady Grace Mugabe nicht im Land befinde. Die Spekulationen entbehren jeglicher Grundlage.

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16. November 2017 - Nachrichten am Morgen

In Simbabwe steht die politische Zukunft weiter auf Messers Schneide. Laut Nachrichtenagentur Reuters trafen die Minister Südafrikas für Verteidigung und Sicherheit in der vergangenen Nacht in Harare ein. Im Auftrag des südafrikanischen Präsidenten Jacob Zuma, der zugleich Vorsitzender der SADC ist, sollen sie Simbabwes Präsident Robert Mugabe und Vertreter der Armee treffen. Noch immer ist nicht klar, ob die Armee Mugabe absetzen oder lediglich seine Frau Grace als seine Nachfolgerin verhindern will. Mugabe steht nach eigenen Angaben unter Hausarrest. Namibias Außenministerin Netumbo Nandi-Ndaitwah zeigte sich besorgt. Die Unsicherheit in Simbabwe sei für Frieden, Stabilität und Demokratie in der Region nicht förderlich. Man erwarte, dass die demokratischen Institutionen ihre in der Verfassung verankerten Funktionen weiter ausführen.

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15. November 2017 - Nachrichten am Abend

Südafrikas Präsident Jacob Zuma steht, in Position als Vorsitzender der Entwicklungsgemeinschaft des Südlichen Afrika SADC, an der Seite des rechtmäßigen Präsidenten Simbabwes, Robert Mugabe. Dies gab Zuma in einer Erklärung am Mittag bekannt. Er rief zu Ruhe und Besonnenheit auf und warnte vor Entwicklungen in Simbabwe, die zu einem „verfassungswidrigen Regierungswechsel“ führen. Südafrikas Verteidigungs- und Sicherheitsminister werden nach Harare reisen, hieß es. - Indessen hat sich Namibia in einer offiziellen Erklärung mit der Sichtweise der SADC identifiziert. Man sei besorgt über die aktuelle Situation in Simbabwe.

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15. November 2017 - Nachrichten am Mittag

Am Morgen hat die 7. Sitzung der „Namibisch-Russischen Gespräche zu Handel und wirtschaftlicher Zusammenarbeit“ begonnen. Es gehe vor allem darum den Handel zwischen beiden Staaten zu intensivieren und Direktinvestitionen aus Russland nach Namibia zu holen. Die generelle bilaterale Zusammenarbeit sei ein weiterer wichtiger Aspekt der Konsultationsgespräche. Zahlreiche Absichtserklärungen in den Bereichen Höhere Bildung und Sicherheit sollen bis morgen unterzeichnet werden. Die namibische Delegation wird von Außen- und Vizepremierministerin Netumbo Nandi-Ndaitwah angeführt. Auf russischer Seite leitet Vizepremierminister Yury Trutnev die Gespräche.

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15. November 2017 - Nachrichten am Morgen

Noch am selben Tag des Raubüberfalls auf einen Geldtransport in Windhoek hat die Polizei sechs Verdächtige verhaftet. Es handle sich um fünf Männer und eine Frau, teilte NamPol laut Presseagentur NAMPA gestern mit. Vier stammten aus Südafrika und zwei aus Simbabwe. Man habe zwei Verdächtige in Windhoek und vier auf dem Weg nach Rehoboth gefasst. Sie erscheinen heute vor dem Haftrichter. Am Montagvormittag waren im Stadtteil Pionierspark Extension 1 vor einem Supermarkt zwei Sicherheitsleute überfallen und fast 490.000 Namibia Dollar erbeutet worden. Laut Polizei wurden 336.000 Namibia Dollar, 6.500 US-Dollar und drei Fluchtfahrzeuge beschlagnahmt.

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14. November 2017 - Nachrichten am Abend

Über eine formelle Anklage im Steuerbetrugsfall von 19 festgenommenen Personen wird der Generalstaatsanwalt erst am 28. Februar entscheiden. Dies beschloss das Magistratsgericht in Windhoek. Hintergrund der erneuten Verschiebung sei die Flut an Fällen, die die Generalstaatsanwaltschaft zu bearbeiten habe. Den 19 Personen, darunter 16 Angolaner, wird vorgeworfen bis Dezember 2015 mindestens 114 Millionen Namibia Dollar an Steuern hinterzogen zu haben. Sie alle hatten bereits im Juni auf „nicht schuldig“ plädiert und befinden sich gegen Kaution auf freiem Fuß. Zur Festnahme vor knapp zwei Jahren hatten Ermittlungen der Anti-Korruptions-Kommission geführt.

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14. November 2017 - Nachrichten am Mittag

Finanzminister Calle Schlettwein hat vor Steuerflucht und -betrug gewarnt. Jeder Bürger und jedes Unternehmen im Land müsse seinen Beitrag zur Entwicklung Namibias leisten, betonte Schlettwein bei einem Treffen mit chinesischen Geschäftsleuten in Windhoek. Das Finanzministerium sei seit vergangenem Jahr intensiv mit der Aufklärung der Bevölkerung in Bezug auf Steuern sowie dem Eintreiben von Steuern beschäftigt. Man verstehe, dass Unternehmen und Privatpersonen ungern Steuern zahlen. Es werde jedoch verstärkt gegen die vorgegangen, die zum Beispiel durch Bargeldgeschäfte Geld am Fiskus vorbeischleusen.

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