Sonntag 25. Juni 2017

Hitradio Namibia bezieht seine namibischen Nachrichten unter anderem von der namibischen Nachrichtenagentur NAMPA. Internationale Nachrichten kommen von Regiocast aus Deutschland.

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1. Juni 2017 - Nachrichten am Morgen

Die angeschlagene SME-Bank sollte nicht mit Millionenzahlungen durch den Steuerzahler gerettet, sondern geschlossen werden. Das habe Finanzminister Calle Schlettwein in einem Brief an den Minister für Industrialisierung, Immanuel Ngatjizeko, und den Gouverneur der Bank of Namibia, Ipumbu Shiimi, empfohlen, berichtet der Namibian. Demnach hatte Shiimi die beiden Minister zuvor informiert, dass die SME-Bank wahrscheinlich eine Finanzspritze von 250 bis 300 Millionen Namibia Dollar benötige. Shiimi zufolge müssen die in Südafrika angelegten 200 Millionen Dollar wohl abgeschrieben. Laut Namibian will die Regierung in Kürze über die Zukunft der Bank entscheiden.

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31. Mai 2017 - Nachrichten am Abend

Staatspräsident Hage Geingob hat den „5. Nationalen Entwicklungsplan“ NDP5 heute vorgestellt. Darin rief Geingob zur Inklusion auf und erwarte Zusammenhalt. Es gehe bei der Entwicklung eines Landes nicht nur um blanke Zahlen, sondern darum, dass die Mehrheit vom Fortschritt auch profitiere. Deshalb sei das Harambee-Wohlstandsprogramm weiterhin wichtig und würde die Vision 2030 ergänzen. Der NDP5 stelle unter anderem die Verbesserung der Wertschöpfung im Land in den Vordergrund. Auch die Bekämpfung der Kriminalität durch Polizei- und Justizreformen sei unabdingbar. Dies alles sei jedoch nur mit einem steigenden Dienstleistungsgedanken und wachsender Arbeitsethik erreichbar, so Geingob.

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31. Mai 2017 - Nachrichten am Mittag

Etwa 300 Menschen haben am gestrigen, inoffiziellen Erinnerungstag zum Völkermord teilgenommen. Die Veranstaltung in Katutura wurde zum Gedenken an die Opfer der Jahre 1904 bis 1908 von Vertretergruppen der OvaHerero, Ovambanderu und Nama organisiert. Die Veranstaltung sollte am ursprünglich 28. Mai, genau 109 Jahre nach Schließung der letzten deutschen Konzentrationslager im heutige Namibia, abgehalten werden. – Indessen gehen die Konsultationen der Regierung in allen Regionen zur Einführung eines offiziellen „Völkermord-Gedenktages“ als gesetzlichem Feiertag weiter.

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31. Mai 2017 - Nachrichten am Morgen

Im Mordprozess gegen den Farmer Kai Rust wirft die Verteidigung der Staatsanwaltschaft vor, belastende Beweise fabriziert zu haben. Laut Allgemeiner Zeitung erklärte Anwalt Jan Wessels gestern zum Auftakt des Prozesses in Windhoek, die inzwischen abgelöste Staatsanwältin Rose Nangombe habe Anhaltspunkte für einen Mord in eidesstattlichen Erklärungen von Zeugen vorgetäuscht und von diesen Zeugen im Nachhinein eine zweite, verschärfte Aussage gegen Rust verlangt. Rust hatte Ende Januar 2016 auf der Farm Otukaru bei Okahandja einen Wilderer erschossen. Er selbst beteuert, nur auf die Hunde der Wilderer geschossen zu haben. Ein Bericht zur Obduktion des Opfers legt nahe, dass es von Splittern einer am Felsen abgeprallten Kugel getötet worden war.

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30. Mai 2017 - Nachrichten am Abend

Der Prozess gegen den Farmer Kai Rust wegen Mordes und versuchten Mordes hat vor dem Regionalgericht in Katutura begonnen. Der 50-Jährige hat zum Auftakt auf „nicht schuldig“ plädiert. Ihm wird vorgeworfen im Januar vergangenen Jahres einen 41-jährigen Mann auf seiner Farm erschossen zu haben. Rusts Angaben nach habe er auf wildernde Hunde geschossen und keine Person gesehen. Die Polizei habe bei ihren Ermittlungen Werkzeuge von Wilderern am Tatort entdeckt. Drei weitere Personen sollen während der Schüsse vor Ort gewesen sein. Rust ist seit dem Vorfall in Untersuchungshaft.

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30. Mai 2017 - Nachrichten am Mittag

In diesem Jahr gab es bisher in Namibia 16 Fälle von Nashorn- und Elefantenwilderei. Diese Zahlen liegen auf das Jahr hochgerechnet etwa 70 Prozent unter denen des Vorjahres. Laut Umweltministerium entfielen jeweils acht Fälle auf Elefanten und Nashörner. Man habe bisher 22 Personen in Zusammenhang mit Wilderei auf die beiden Tierarten festgenommen. – Zwischen 2014 und 2016 fielen knapp 200 Nashörner und 220 Elefanten Wilderern in Namibia zum Opfer.

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30. Mai 2017 - Nachrichten am Morgen

In Walvis Bay sind in der informellen Siedlung Tutaleni gestern früh 17 Hütten abgebrannt. Laut Namibian konnte die Feuerwehr die Flammen erst spät löschen, weil die Hydranten in der betreffenden Straße kein Wasser lieferten. Sie habe die Löschtanks in der nächsten Straße auffüllen und die Hafenbehörde NamPort um ein weiteres Löschfahrzeug bitten müssen. Erst vor wenigen Wochen waren 15 Hütten durch ein Feuer zerstört worden. - Die Stadtverwaltung hatte vergangene Woche in Tutaleni einige Hütten von der Polizei räumen und abbauen lassen, dabei allerdings keinen gerichtlichen Räumungsbefehl gehabt.

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