Dienstag 13. November 2018

12. Oktober 2018 - FarmerNews

Präsident Geingob drückt bei einigen wichtigen landwirtschaftlichen Themen aufs Tempo. In einer Kabinettssitzung beauftragte er das Finanzministerium, schnell nach Lösungen für die Gebiete nördlich des Veterinärzaunes zu suchen. Namibia könne es sich nicht mehr leisten, die Menschen dort von der Wertschöpfung abzuschneiden. Außerdem ordnete er an, dass bis Ende Oktober alle illegalen Einzäunungen registriert und die Verursacher informiert werden sollen. Anschließend müssten die Zäune zeitnah entfernt werden.

Der Farmerverband NAU hat bekräftigt, dass er die Regierung bei der Landreform unterstützen will. Nach einem Bericht der Allgemeinen Zeitung war das der Tenor auf der Jahreshauptversammlung in Windhoek. Verbandspräsident van der Merwe verwies unter anderem darauf, dass sich die Debatte bereits auf die Investitionsbereitschaft in der Landwirtschaft auswirke. Die kommerziellen Farmer müssten sofort die Initiative ergreifen und weitere Vorschläge für die Landreform erarbeiten.

Die Experten der Agribank sehen in der Landwirtschaft in Namibia noch viel Potential. Der Ökonom Nghikembua sagte, zum Wachstum, der Schaffung von Arbeitsplätzen und der Versorgungssicherheit könne der Sektor noch mehr beitragen. Dazu müssten allerdings einige Probleme gelöst werden – unter anderem werde noch zu viel weißer Mais und diverse andere Anbauprodukte importiert. Außerdem müsse etwas gegen den Mangel an qualifizierten Farmarbeitern getan werden. Agribank sieht dabei auch der Farmerverband NAU in der Pflicht.

Das Farmerwetter für die kommenden sieben Tage: In den nördlichen Farmgebieten eine stabile Wetterlage mit 35 Grad am Tag und um die 20 Grad in den Nächten. In den Gebieten des „Mais-Dreiecks“ eine ganz ähnliche Wetterlage mit etwa 32 bis 34 Grad am Tag und 20 bis 23 Grad in den Nächten. Im Osten ebenfalls um 31 bis 34 Grad tagsüber, nachts hingehen mit 16 bis 18 Grad etwas milder. In den zentralen Farmgebieten um Windhoek tagsüber um 31 Grad, nachts stets etwa 17 Grad. Im Süden etwas wechselhafter mit 30 bis 37 Grad am Tag und 15 bis 22 Grad in der Nacht. Die Brandgefahr ist landesweit „sehr hoch“. Das „Advanced Fire Information System“ meldet Veldfeuer vor allem aus dem Nordosten sowie dem Osten und Norden der Region Otjozondjupa. Die UV-Strahlung ist mit Werten zwischen 11,1 bis 11,9 „extrem“. Es wird vor ungeschütztem Aufenthalt im Freien gewarnt.


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