Donnerstag 21. Februar 2019

18. Januar 2018 - FarmerNews

Das Importverbot für Tierprodukte aus Südafrika aufgrund des dortigen Ausbruchs der Maul- und Klauenseuche ist deutlich weniger strikt als zunächst kommuniziert. So sei der Ausbruch in einem Gebiet unweit des Krüger-Nationalparks aufgetreten, der ohnehin nicht als MKS-frei gilt. Laut dem namibischen Landwirtschaftsministerium sind deshalb Importe von Unpaarhufern und ihren Produkten weiterhin uneingeschränkt erlaubt. Zudem dürfen unter anderem auch verarbeitete Produkte von Paarhufern, Biltong sowie verarbeitete Milch bzw. Milchprodukte eingeführt werden.

Kleinfarmer im Land erhalten von der Regierung Unterstützung in Form von landwirtschaftlichen Gerätschaften und Werkzeugen. Dies diene dem Ausbau der selbstversorgenden Landwirtschaft und würde Druck von den staatlichen Stellen nehmen, die sich mit der Nahrungsmittelhilfe für die Bedürftigsten beschäftigen. Ziel sei es die saisonale in eine ganzjährige Landwirtschaft zu überführen. Derzeit würden tausende Hektar Mahangu-Anbaufläche im Norden des Landes nur zwischen Dezember und Juni genutzt werden. Insgesamt stünden ab Februar 2,4 Milliarden Namibia Dollar von der Regierung zur Verfügung.

Das Farmerwetter für die kommenden sieben Tage:
Für die kommenden Tage sind im Süden gar keine Niederschläge, ansonsten um die 10 Millimeter und im Mais-Dreieck und Norden bis zu 20 Millimeter vorausgesagt. In den nördlichen Farmgebieten liegen die Tagestemperaturen tagsüber bei 34 bis 38 Grad und nachts um 20 Grad. Im „Mais-Dreieck“ und im Osten nicht ganz so heiß bei 31 bis 35 Grad am Tag. Dafür nachts immer deutlich über 20 Grad. In den zentralen Farmgebieten um Windhoek ebenfalls am Tag bei 31 bis 34 Grad heiß bis sehr heiß. Nachts wechselhafter zwischen 18 und 24 Grad. Im Süden wechselhafter zwischen 30 und 39 Grad am Tag und 13 bis 22 Grad in den Nächten. Die Brandgefahr ist landesweit „mittelmäßig“ bis „niedrig“. Das „Advanced Fire Information System“ meldet vereinzelte Veldfeuer aus den Regionen Khomas und Otjozondjupa. Die UV-Strahlung ist mit Werten zwischen 15,9 bis 17,4 „extrem“. Es wird eindringlich vor ungeschütztem Aufenthalt im Freien gewarnt.


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