Mittwoch 18. Oktober 2017

19. Mai 2017 - FarmerNews

Die Zahlen gehen nach oben: die Fleischproduktion in Namibia hat nach Angaben des Fleischrates in den ersten Monaten des Jahres zugenommen. Sowohl bei der Schlachtung als auch bei den Exporten von Rinder deuten die Zahlen nach oben. Auch der Durchschnittspreis für Absatzkälber pro Kilogramm stieg von knapp 17 auf 21 Namibia Dollar. Bei den Schweinen stagnieren die Zahlen allerdings. Der namibische Eigenbedarf an Schweinefleisch kann nach wie vor nicht gedeckt werden und muss durch Importe abgesichert werden.

Ein Ananas-Anbau-Projekt in der Kavango-Region ist offenbar gescheitert. Das berichtet der Namibian. Grund sei ein Streit zwischen dem Investor und der Stammesbehörde. Aus Sicht der traditionellen Führer hat sich der Investor nicht an Abmachungen gehalten und das Projekt bisher nicht umgesetzt. Der Investor dagegen erklärte, einer der Führer habe angefangen, Teile seiner Farm an Familienangehörige zu verteilen. Nach einem Pilotprojekt in den Bagani Gardens sollte der Obst- und Gemüseanbau in der Region eigentlich in die Praxisphase übergehen. Auch eine Fabrik war geplant. Die Verträge dafür waren schon 2008 unterschrieben worden.

Es ist ein Verhältnis, das immer wieder neu austariert werden muss: wenn Menschen und Wildtiere in den gleichen Gegenden leben. Das Ministerium für Umwelt und Tourismus hat jetzt die Einwohner in den nördlichen Regionen aufgerufen, das Gesetz nicht in die eigene Hand zu nehmen. Seit April hatten beispielsweise in einem Dorf in der Omusati-Region 20 Elefanten ganze Felder zerstört. Das Ministerium erklärte, es tue alles, was in seiner Macht stehe. Die Einwohner sollten mit den Behörden zusammenarbeiten und auch akzeptieren, dass die in Namibia lebenden Tiere ein wichtiger Wirtschaftsfaktor seien.

Das Farmerwetter für die kommenden sieben Tage: In den nördlichen Farmgebieten wird es tagsüber zunächst warm bei 27 Grad, nachts frisch um 11 Grad. Ab Mitte der Woche dann um 29 Grad, nachts deutlich kühler bei 5 Grad. In den kommerziellen Farmgebieten des „Mais-Dreiecks“ beständig bei 25 bis 28 Grad tagsüber und kühlen 5 bis 8 Grad in der Nacht. In den östlichen Farmgebieten eine ähnliche Wetterlage mit Tageshöchsttemperaturen von 25 bis 27 Grad und frischen 7 bis 8 Grad nachts. In den zentralen Farmgebieten um Windhoek ebenfalls warm bei 25 bis 28 Grad am Tag. Nachts kühlt es auf etwa 8 Grad ab. Im Süden tagsüber mit bis zu 29 Grad wärmer als im Rest des Landes. Nachts ebenfalls milder bei 11 bis 12 Grad.Die Brandgefahr ist landesweit „mittelmäßig“. Die UV-Strahlung ist mit Werten zwischen 6,2 bis 6,4 „hoch“.

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