Mittwoch 26. Juli 2017

21. April 2017 - FarmerNews

Ondongas designierter König Fillemon Shuumbwa Nangolo hat die Farmer in der Oshikoto-Region aufgerufen, stärker auf Vermarktung ihrer Produktion zu setzen. Er sagte bei einer Versammlung der Brahman Zucht-Gesellschaft, die Farmer der Region müssten von der Subsistenz-Wirtschaft zur kommerziellen Farmwirtschaft übergehen, um das Maximum aus ihrer Arbeit zu ziehen. Auch der Präsident der Brahman-Gesellschaft, Mecki Schneider, sagte bei der Gelegenheit, Farmerei müsse ein Geschäft sein. Nur so könne sie das Land voran bringen.

In vielen Gegenden Namibias hat der Regen der letzten Wochen dem Land, den Tieren und den Menschen gut getan. Allerdings gibt es auch Gegenden im Land, die bisher noch nicht genug Regen abbekommen haben. Nach Statistiken des Portals Namibia-Rangelands sind vor allem der tiefe Süden, Teile des Südwestens und des Khomas-Hochlands und des Nordwestens betroffen. Die Farmervereinigung von Dordabis hat nun vorgeschlagen, in Straßennähe wachsendes Gras zu schneiden und es Farmern in den trockeneren Landesteilen zur Verfügung zu stellen. Der Landwirtschaftsverband NAU sagte zu, derartige Hilfsangebote und Anfragen von Bedürftigen zu sammeln und zu vermitteln.

Sie arbeiten an widerstandsfähigeren Bohnenpflanzen oder Sorghum – die Forschungsstationen der Regierung in Omahene,der Mannheim-Forschungsstation Tsumeb in der Oshikoto-Region und in Divundu. Farmer aus den nördlichen Regionen hatten nun die Gelegenheit, sich über die Arbeit der Pflanzenzucht-Forscher zu informieren. Vorgestellt wurden ihnen unter anderem 21 Zuchtlinien der Augenbohne. Nach Einschätzung der Forscher sind diese auf den Feldern bereits stabiler, wachsen schneller und sind auch bei einer Dürre weniger empfindlich.

Das Farmerwetter für die kommenden sieben Tage: In den nördlichen Farmgebieten wird es tagsüber zunächst mild bis warm zwischen 20 und 25 Grad. Ab Mitte der Woche dann um 30 Grad, nachts stets bei 11 Grad. Geringe Niederschläge sind an diesem Wochenende möglich. In den kommerziellen Farmgebieten des „Mais-Dreiecks“ soll um die 20 bis 26 Grad tagsüber und kühlen acht Grad in der Nacht werden. Auch hier sind am Wochenende geringe Niederschläge möglich. In den östlichen Farmgebieten insgesamt wechselhaft zwischen 21 und 28 Grad am Tag und  sieben bis 13 Grad nachts. Bis zu 15 Millimeter sind Samstag und am Sonntag möglich. In den zentralen Farmgebieten um Windhoek zunächst mild um 20 Grad, ab Mitte der Woche dann wärmer bei bis zu 27 Grad. Nachts frisch bei sieben bis 12 Grad. Geringer Regen ist für das Wochenende vorausgesagt. Im Süden wird es warm bis heiß bei Temperaturen um 30 Grad, nachts wechselhaft zwischen acht und 16 Grad. Hier ist kein Niederschlag vorausgesagt. Die Brandgefahr ist landesweit „niedrig“. Die UV-Strahlung ist mit Werten zwischen 8,1 und 8,7 „sehr hoch“.

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