Montag 23. Oktober 2017

23. Dezember 2016 - FarmerNews

Es sind wirtschaftlich schwierige Zeiten. Die Bank of Namibia sagt, dass die Dürre und die Export-Bestimmungen für Lebendvieh die Leistungsfähigkeit der namibischen Wirtschaft nach wie vor schwächen. Die Landwirtschaft ist laut Nationalbank aber nicht der einzige Bereich, in dem es nicht ganz rund läuft. Die Mienen bauen weniger ab, auch die Bauwirtschaft verzeichne Einbußen. Der Großhandel und der Logistikbereich entwickelten sich dagegen weiter positiv.

Auf der Farm Anagab in der Omaheke-Region sind 13 Rinder vom Blitz getroffen und getötet worden. Es handelte sich nach Angaben der Farmer unter anderem um einen Bullen und mehrere trächtige Kühe. Sie hatten zum Zeitpunkt des Gewitters unter einem Kameldornbaum geweidet.

Der Kampf gegen Wilderei steht für die Regierung weit oben auf der Agenda. Umweltminister Shifeta hat vor kurzem die Bevölkerung aufgerufen, sich daran zu beteiligen. Der Kampf gegen Wilderei sei eben nicht nur Aufgabe der Regierung. Die Auswirkungen auf die Nashorn-Bestände sind nach seinen Angaben allerdings nicht so dramatisch. Den Zahlen der Regierung zufolge git es 2.500 bis 2.700 Nashörner im Land. Der Bestand sei zwar durch Wilderei leicht zurückgegangen, der Nachwuchs mache das aber mehr als wett.

Die Wetterwechsel sind krasser geworden – das ist ein globales Phänomen: Trockenheit und dann wieder Springfluten. Ein Forschungsteam der University of Namibia hat in den vergangenen Jahren zusammen mit Japan Ratschläge für Kleinfarmer entwickelt. Dafür haben sie fünf Jahre geforscht. Und jetzt sagen sie: mit einem gemeinsamen Anbau von Mahangu und Reis könnten die Folgen der Wetter-Extreme abgemildert werden. Mahangu könne Wasser besser speichern und Reis könne verhindern, dass Mahangu bei Überlutung absaufe.

Das Farmerwetter für die kommenden sieben Tage. In den nördlichen Farmgebieten tagsüber 31 bis 37 Grad. Nachts kühlt es ab auf 19 bis 14 Grad. In den kommerziellen Farmgebieten des „Mais-Dreiecks“ liegen die Temperaturen bei 32 bis 36 Grad. Nachts geht es runter auf 21 bis 18 Grad. In den östlichen Farmgebieten erwarten wir 28 bis 35 Grad, nachts bei 18 bis 20 Grad. In den zentralen Farmgebieten um Windhoek 32 bis 36 Grad, nachts bei 16 bis 19 Grad. Im Süden rechnen wir mit Temperaturen zwischen 37 und 39 Grad. Nachts 14 bis 22 Grad. Die Brandgefahr ist landesweit weiterhin sehr hoch. Die UV-Strahlung ist mit Werten von 14,6 bis 15,4 extrem.

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