Mittwoch 19. September 2018

24. August 2018 - FarmerNews

Die Namibische Arbeitsorganisation NANLO ist dafür, die Landkonferenz zu verschieben. Der Chef der NANLO, Kaaronda, sagte, angesichts der aktuellen Diskussionen werde die Konferenz eine Farce. Es gebe zwischen den betroffenen Gruppen keinen Konsens. Damit würde die Land-Konferenz falsche Hoffnungen wecken. Bei ersten Anhörungen in den letzten Wochen war unter anderem das Willing-Buyer-willing-Seller-Prinzip beim Landverkauf in Frage gestellt worden. Allerdings hatten auch kaum weiße Landbesitzer daran teilgenommen. Die Konferenz ist für Anfang Oktober geplant.

Der Export von Rindfleisch von Namibia nach China ist noch immer nicht angelaufen. Das hat der chinesische Botschafter mitgeteilt. Demnach sind zwar die rechtlichen Rahmenbedingungen geschaffen worden. Namibia kann aber bisher nicht liefern. Es gebe nicht genug Fleisch im Land, um den Bedarf in China zu decken. Ein Exportabkommen zwischen China und Namibia war ursprünglich schon 2016 verabschiedet worden, es musste wegen eines Ausbruchs der Lumpy Skin-Krankheit aber ausgesetzt werden. Seit einem halben Jahr hat Namibia aber die formale Export-Freigabe.

Der Wildtier-Fonds der Regierung hat einen neuen Vorstand. Nach Angaben von Umweltminister Shifeta sollen die Mitglieder die Geschicke des Fonds für die nächsten drei Jahren lenken. Ihre Aufgabe seien der Wildtierschutz und die Entwicklung ländlicher Gebiete. Seit 1997 hat der Fonds laut Ministerium 100 Millionen Namibia Dollar in den Natur- und Wildtierschutz investiert. Mit die größte Einnahmequelle sind Jagdkonzessionen für Trophäenjagd.

Das Farmerwetter für die kommenden sieben Tage: In den nördlichen Farmgebieten eine stabile Wetterlage mit etwa 30 Grad am Tag und 15 Grad in den Nächten. In den Gebieten des „Mais-Dreiecks“ eine ähnliche Wetterlage mit 30 bzw. 15 Grad. Am Montag und Dienstag insgesamt etwa 3-4 Grad kühler. Im Osten insgesamt kühler. Tagsüber zwischen 27 und 30 Grad, nachts um 10 Grad. Von Sonntag bis Dienstag deutlicher frischer bei nur maximal 22 Grad am Tag und bis zu 0 Grad in den Nächten. In den zentralen Farmgebieten um ebenfalls kühler. Tagsüber sind maximal 25 Grad, nachts um 10 Grad möglich. Ebenfalls von Sonntag bis Dienstag noch kühler mit 22 Grad am Tag und um 3 Grad in der Nacht. Im Süden wechselhaft. Zunächst um 25 Grad am Tag und 8 Grad in den Nächten. Ab Wochenbeginn nur 15 bis 18 Grad am Tag und Frost in den Nächten. Danach geht es mit den Temperaturen bergauf, ehe am Freitag bis zu 30 Grad am Tag und 17 Grad in der Nacht erreicht werden. Die Brandgefahr ist landesweit „sehr hoch“. Das „Advanced Fire Information System“ meldet Veldfeuer vor allem aus dem Nordosten und Norden des Landes sowie vereinzelt aus der Regio Omaheke. Die UV-Strahlung ist mit Werten zwischen 8,2 bis 9,1 „sehr hoch“.


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