Donnerstag 22. August 2019

24. Mai 2019 - FarmerNews

Die Farmer im Land sollen wegen der Dürre Hilfe von allen bekommen. Das sieht ein Plan der Regierung vor. Sie schlug vor, dass jeder einmalig freiwillig zwei Prozent seines Gehalts für Dürre-Hilfen abgeben soll. Wie das konkret aussehen kann, ist allerdings noch nicht klar. Die Gewerkschaften reagierten bereits empört. Die Namibier litten bereits jetzt unter den Folgen der Dürre. Ein Gehaltsverzicht würde das Leben noch schwieriger machen. Nach Angaben der Regierung werden gerade Listen angelegt, um zu erfassen, in welchem Umfang von wem Dürrehilfen gebraucht werden.

Das private Wildschutzgebiet Erindi hat einen neuen Besitzer. Laut Pressemitteilung hat ein mexikanischer Unternehmer Erindi gekauft. Allerdings müsse die namibische Wettbewerbsbehörde noch zustimmen. Der Investor ist bereits an anderen ähnlichen Projekten beteiligt und will Erindi weiterführen wie bisher. Im Gespräch ist ein Kaufpreis von 1,9 Milliarden Namibia Dollar. Um das Erindi-Wildschutzgebiet hatte es lange Streit gegeben, weil die Regierung einen Verkauf an Ausländer kritisch sieht.

Die Polizei hat drei mutmaßliche Wilderer gestellt. Sie sollen auf einer Farm bei Otjimbingwe zwei Oryx erlegt haben. Die Kadaver im Wert von 10.000 Namibia Dollar wurden sichergestellt. Die Polizei ermittelt gegen die Männer auch wegen illegalen Waffenbesitzes. Einer von ihnen soll außerdem illegal aus Angola nach Namibia eingereist sein.

Das Farmerwetter für die kommenden sieben Tage: In den nördlichen kommerziellen Farmgebieten liegen die Tageshöchsttemperaturen zwischen 27 und 30 Grad. Nachts kühlt es sich auf 17 bis 12 Grad zum Ende kommender Woche ab. Im „Mais-Dreieck“ insgesamt etwas unbeständiger bei 25 bis 29 Grad am Tag und 14 bis 17 Grad in den Nächten. Im Osten beständiger bei 23 bis 26 Grad tagsüber. Nachts werden um kühle 12 Grad erwartet. Für die zentralen Farmgebieten um Windhoek sind milde Temperaturen von lediglich 22 bis 25 Grad am Tag vorausgesagt. In den Nächten beständig unter 15 Grad, zum Ende der Woche unter 10 Grad. Im Süden vor allem nachts deutlich wechselhafter. Die Tagestemperaturen liegen bei 26 Grad, während es nachts zwischen 16 und 10 Grad werden soll. Ab Donnerstag nachts sehr kalt um 5 Grad. Die Brandgefahr ist landesweit „hoch“. Das „Advanced Fire Information System“ meldet sehr vereinzelte Veldfeuer aus den nördlichen Regionen und insbesondere der Region Sambesi Die UV-Strahlung ist mit Werten von 6,2 bis 7,0 „hoch“.


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