Dienstag 13. November 2018

26. Oktober 2018 - FarmerNews

Die Regenfälle Anfang der Woche haben auf Farmen in der Gegend von Rietoog südwestlich von Rehoboth große Schäden verursacht. Nach einem Bericht der Allgemeinen Zeitung wurden hunderte Schafe und Ziegen durch Hagel erschlagen, von Wassermassen erfasst oder sind im kalten Wind erfroren. Auf einer Farm sollen innerhalb einer Viertelstunde knapp 90 Millimeter Regen gefallen sein.

Erstmals hat das Landreformministerium eine vollständige Liste von Umsiedlungsfarmen und deren neuen Eigentümern veröffentlicht. Diese wurde laut Namibian an einen Ombudsmann übergeben. Er wolle die Liste im Detail durcharbeiten und dann öffentlich machen. Im Raum stehen Vorwürfe, dass Farmen unter fragwürdigen Umständen vergeben worden seien. So sollen zahlreiche hochrangige Politiker vor allem seit 2011 Land erhalten haben.

Auch ein anderes Landgeschäft sorgt für Diskussionen im Land: Die Regierung hat den umstrittenen Verkauf von vier Farmen an einen russischen Geschäftsmann bestätigt. Das Kabinett entschied, die Transaktion sei im sozialen und wirtschaftlichen Interesse Namibias. Der Geschäftsmann hatte die vier Farmen nahe Windhoek mit einer Gesamtfläche von 17.000 Hektar für 43 Millionen Namibia Dollar erworben, sie der Regierung übertragen und im Gegenzug einen Pachtvertrag mit 99 Jahren Laufzeit erhalten. Er besaß bereits 20.000 Hektar Farmland bei Dordabis.

Das Farmerwetter für die kommenden sieben Tage: In den nördlichen Farmgebieten eine stabile Wetterlage bei 34 bis 36 Grad am Tag und um 18 Grad in den Nächten. In den Gebieten des „Mais-Dreiecks“ eine ähnliche Wetterlage jedoch tagsüber und auch nachts um die drei Grad kühler. Im Osten und den zentralen Farmgebieten um Windhoek nochmals etwas frischer bei 28 bis 32 Grad am Tag und 12 bis 17 Grad in der Nacht. Im Süden bis Dienstag bis 38 Grad am Tag sehr heiß. Nachts stets über 20 Grad. Danach ist eine Kaltfront mit nur noch 22 Grad am Tag und 10 Grad in den Nächten vorausgesagt. Die Brandgefahr ist landesweit „hoch“ bis „sehr hoch“. Das „Advanced Fire Information System“ hat aktuell keine Veldfeuer aus Namibia gemeldet. Die UV-Strahlung ist mit Werten zwischen 12,4 bis 13,3 „extrem“. Es wird vor ungeschütztem Aufenthalt im Freien gewarnt.


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