Mittwoch 22. November 2017

3. November 2017 - FarmerNews

Eine dramatisch hohe Zahl an Fehlgeburten bei Rindern macht Farmern und Verterinären in der Khomas-Region Sorgen. Nach einem Bericht der „New Era“ gibt es in manchen Gegenden bis zu 85 Prozent Verluste beim Rindernachwuchs. Innerhalb der letzten zwei Monate ist von tausenden Fällen die Rede. Experten vermuten Bakterien als Ursache, konnten das aber noch nicht näher eingrenzen. Die Staatsveterinäre riefen alle betroffenen Farmer auf, alle Fehlgeburten der letzten 12 Monate zu melden.

Das Namibian Agronomic Board hat Rustie Kleynhans vom Sikondo Green Scheme Projekt ausgezeichnet. Bei einer Gala in Stampriet würdigte es ihn für seine exzellente und effiziente Nahrungsmittelproduktion. Kleynhans managt das Projekt bei Rundu mit einer Anbaufläche von insgesamt 600 Hektar seit über fünf Jahren. Davor hatte er für eine Firma in Südafrika gearbeitet, die Frischprodukte für Pick’n Pay herstellt.

Welche landwirtschaftlichen Produkte lassen sich in Namibia noch stärker anbauen? Die Universität von Namibia sagt: Pilze könnten mehr kultiviert werden. Aus Sicht der Experten könnten sie zu hochwertigen Export-Produkten entwickelt werden. Das biete die Möglichkeit, Einkommen und Werte für künftige Generationen zu schaffen. Außerdem könnten Pilze auch die Versorgungssicherheit in Namibia stützen. Sie seien nämlich eine protein- und vitaminreiche Ernährung auch für Babys.

Das Farmerwetter für die kommenden sieben Tage:  Es sind keine größeren Niederschläge vorausgesagt. In den nördlichen Farmgebieten tagsüber heiß bei 30 bis 36, nachts wechselhaft und warm zwischen 17 und 21 Grad. In den kommerziellen Farmgebieten des „Mais-Dreiecks“ zwischen 29 und 33 Grad tagsüber. Die Nachttemperaturen liegen um 18 Grad. In den östlichen Farmgebieten tagsüber eine ähnliche Wetterlage mit 32 bis 34 Grad am Tag und 17 bis 22 Grad in der Nacht. In den zentralen Farmgebieten um Windhoek zwischen 28 und 33 Grad am Tag und um 17 Grad in der Nacht. Im Süden eine wechselhaftere Wetterlage. Tagsüber werden zwischen 29 und 37 Grad, nachts zwischen 16 und 243 Grad erwartet. Die Brandgefahr ist landesweit „sehr hoch“, örtlich nur „hoch“. Die UV-Strahlung ist mit Werten zwischen 12,7 bis 13,6 „extrem“.  Es wird vor ungeschütztem Aufenthalt im Freien gewarnt.

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