Montag 14. Oktober 2019

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8. März 2019 - FarmerNews

Die namibische Landwirtschaft leide in Teilen unter anhaltend hohen Importen von landwirtschaftlichen Produkten vor allem aus Südafrika. Vieles würde in Namibia produziert werden, könne aber aufgrund der Konkurrenz kaum einen Absatz finden. Letztes Beispiel ist die Hühnerei-Produktion. So konnte das führende namibische Unternehmen „Waldschmidt Eggs“ seine Eier nur noch verschenken, da es zu viele auf dem Mark gäbe. Nutznießer war das Armutsministerium, dass die Eier an die Ärmsten der Armen verteilte. Auch Kleinbauern von Getreide im Norden haben Absatzprobleme aufgrund der billigeren Importe.

Die Forstwirtschaft nimmt einen immer wichtigeren Bereich in Namibias Wirtschaftslandschaft ein. So stieg der Export von Holz alleine nach China deutlich an. Wurden im gesamten vergangenen Jahr noch 3200 Tonnen Holz von Walvis Bay aus verschifft, waren es alleine im Januar und Februar diesen Jahres 7500 Tonnen gewesen. Sollte sich der Trend fortsetzen, würde es für das gesamte Jahr mehr als eine Verzehnfachung des Holzexportes geben. Aufgrund eines Moratoriums darf sein Ende November kein Holz mehr geschlagen werden. Die aktuellen Exporte schließen nur Holz ein, dass vor November gewonnen wurde.

Ab 1. April gelten neue Gebühren für Fleischproduzenten. Es handelt sich um eine Abgabe an den Fleischrat, die sich an den mittleren Fleischwerten orientieren. Die Gebühren für das kommenden Finanzjahr nehmen für Rinder deutlich um bis zu 18,4 Prozent je Tier zu. Für Ziegen und Schweine wurden die Gebühren hingegen nach unten korrigiert.

Das Farmerwetter für die kommenden sieben Tage: In allen Landesteilen mit Ausnahme des Südens sind geringe Niederschläge von bis zu 20 Millimeter vorausgesagt. Für den Süden werden lediglich maximal fünf Millimeter erwartet. In den nördlichen Farmgebieten liegen die Tagestemperaturen stets um 35 Grad am Tag und 23 Grad in der Nacht. Zum Ende nächster Woche soll es heißer werden. Im „Mais-Dreieck“ etwas wechselhafter. Hier sind Tagestemperaturen von 32 bis 36 Grad vorausgesagt. Nachts werden zwischen 19 und 26 Grad erwartet. Im Osten insgesamt leicht kühler bei 32 Grad am Tag und 20 Grad in den Nächten. In den zentralen Farmgebieten um Windhoek eine ähnliche Wetterlage wie im Osten, jedoch nachts teilweise bis zu 14 Grad kühl. Im Süden sehr wechselhaft: Die Tagestemperaturen schwanken zwischen 25 und 37 Grad, während für die Nächte 12 bis 25 Grad vorausgesagt sind. Die Brandgefahr ist landesweit „mittelmäßig“. Das „Advanced Fire Information System“ meldet sehr vereinzelte Veldfeuer aus den zentralen und nördlichen Regionen. Die UV-Strahlung ist mit Werten zwischen 14,3 bis 15,5 „extrem“.

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