Mittwoch 26. April 2017

Verbrannter Berg

…den Verbrannten Berg. Der aus erkalteter Lava entstandene Berg im Damaraland im Nordwesten Namibias entstand vor etwa 80 Millionen Jahren. Er ist vor allem für seine Farbspiele in der Abenddämmerung bekannt, die von Rot über Violet bis Blau reichen. Der Berg hebt sich dann beeindruckend von den umgebenden Schieferbergen ab. Unweit des Verbrannten Berges, der seit 1956 ein Nationales Denkmal Namibias ist, befinden sich auch die bekannten „Orgelpfeifen“.

Otavi-Bahnhof

…den Otavi-Bahnhof. Dieser historische Bahnhof in Swakopmund wurde zwischen 1903 und 1906 von der Otavi Minen- und Eisenbahn-Gesellschaft (OMEG) errichtet. Er war bis mindestens 1910 als Teil der Otavibahn in Betrieb. Danach diente das Bahnhofsgebäude als Wohnhaus, ging später an South African Railways und schließlich in den Besitz des staatlichen namibischen Bahnunternehmens TransNamib über. Im Jahre 1993 schenkte das Unternehmen der Wissenschaftlichen Gesellschaft Swakopmund den Otavi-Bahnhof. Das Gebäude wird seit einigen Monaten saniert. Es ist seit 2007 ein Nationales Denkmal Namibias.

St.-Marien-Kathedrale

…die St.-Marien-Kathedrale. Als Dom des Erzbischofs von Windhoek ist die St.-Marien-Kathedrale das wichtigste römisch-katholische Kirchengebäude in Namibia. Die Kirche im neoromanischen Stil wurde zwischen 1906 und 1908 im Zentrum der heutigen Hauptstadt aus lokalen Baumaterialien errichtet. 1931 wurde sie erweitert. Die nach Osten gerichtete Eingangsfassade wird von den beiden 30 Meter hohen quadratischen Ecktürme rechts und links vom Haupteingang dominiert. St. Marien ist seit 1983 ein Nationales Denkmal Namibias.

Drachenhauchloch

Drachenhauchloch

...das Drachenhauchloch. Die in den Otavibergen im zentralen Nordosten Namibias gelegene Höhle beherbergt den größten bekannten unterirdischen See der Erde. Sie befindet sich auf der Farm Harasib in der Nähe von Grootfontein. Der See wurde 1986 entdeckt, liegt mehr als 65 Meter unter der Erdoberfläche, ist knapp 85 Meter tief und bedeckt eine Fläche von etwa 2,6 Hektar. Der Name Drachenhauchloch (engl. Dragon's Breath Hole) rührt von dem zeitweise aus der Höhle aufsteigendem Dampf her. Der See kann von Profitauchern mit Sondergenehmigung und spezieller Ausbildung ertaucht werden.

Tintenpalast

…den Tintenpalast. Das 1913 eingeweihte Verwaltungsgebäude der deutschen Kolonialverwaltung wurde vom Bauuternehmen Sander & Kock in den Jahren 1912-1913 erbaut. Es handelt sich um ein typisches Beispiel eigenständiger deutscher Kolonialarchitektur. Das Gebäude erhielt seinen Spitznamen von dem hohen Tintenverbrauch der Verwaltungsbeamten. Die umliegenden Gärten wurde 1931 angelegt. Seit der Unabhängigkeit im Jahre 1990 trägt das Gebäude den offiziellen Namen „Parliament of the Republic of Namibia“ und beherbergt die Nationalversammlung von Namibia.

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