Sonntag 25. Juni 2017

Ghaub-Höhle

…die Ghaub-Höhle. Die Höhle liegt auf dem Gelände der gleichnamigen Farm in der Region Oshikoto. Seit 1967 ist diese ein Nationales Denkmal Namibias. Ghaub wurde 1913 bzw. 1914 vom Missionar Heinrich Vedder entdeckt. Das Höhlensystem hat eine Länge von mindestens 2,4 Kilometer und liegt bis zu 38 Meter unter der Erdoberfläche. Sie gilt als eine der geologisch interessantesten Höhlen im Südlichen Afrika und als drittgrößtes Höhlensystem Namibias. Sie ist im Rahmen einer geführten Tour durch die Gästefarm Ghaub zugänglich.

Pulverturm Otjimbingwe

…den Pulverturm in Otjimbingwe. Das Pulvermagazin in der ehemaligen Hauptstadt von Deutschsüdwestafrika wurde zwischen 1860 und 1870 erbaut. Der Turm wurde zum Schutz der deutschen Siedler errichtet, nachdem es zahlreiche Angriffe, geführt von Jan Jonker Afrikaner, gab. Der Turm wurde vor allem zum Lagern von Waffen, Munition und Nahrungsmittel genutzt. Seit dem 3. Oktober 1950 ist er ein Nationales Denkmal Namibias.

Gibeon-Meteorit

…den Gibeon-Meteorit. Es handelt sich um einen Eisenmeteoriten, dessen Bruchstücke erstmals 1836 in Südwestafrika, nahe der Stadt Gibeon, am Ostufer des Großen Fischflusses gefunden wurden. Der etwa vier Milliarden Jahre alte Meteorit soll vor bis zu 30.000 Jahre auf die Erde gefallen sein. Mindestens 26 Tonnen Meteoritenstaub wurden in dem Gebiet gefunden. Seit 1950 ist der Meteorit, dessen 31 größte Fundstücke in der Post Street Mall in Windhoek ausgestellt sind, ein Nationales Denkmal Namibias.

Historischer Bahnhof Swakopmund

…den historischen Bahnhof Swakopmund. Das Bahnhofsgebäude wurde 1901 nach Plänen des Architekten Carl Schmidt im Stile der Neorenaissance erbaut. Die Arbeiten wurden jedoch hauptsächlich vom Architekten Wilhelm Sander überwacht. Das Gebäude, das seit 1972 ein Nationales Denkmal Namibias ist, steht im Zentrum Swakopmunds. Der Bahnhof war Teil der Eisenbahnlinie Windhoek - Walvis Bay. Ab 1993 wurde das Gebäude saniert und beherbergt seitdem das Swakopmund Hotel & Entertainment Centre. Im selben Jahr wurde etwa 500 Meter weiter östlich ein neuer Bahnhof errichtet, jedoch Mitte 2014 wieder abgerissen, da ein Neubau an anderer Stelle geplant ist.

Windmotor Otjimbingwe

…den Windmotor Otjimbingwe. Der Windmotor war eine etwa 20 Meter hohe Windkraftanlage in Otjimbingwe, die 1897 errichtet wurde und heute weitgehend zerstört und geplündert ist. Sie bestand aus einem Stahlgerüst, einem hölzernen Flügelrad mit einem Durchmesser von ungefähr zehn Metern und einem langen Leitwerk. Der Windmotor befand sich im Hinterhof der ehemaligen Wagenbauerei von Eduard Hälbich und erzeugte Energie zum Antreiben von Maschinen. Letzte Bemühungen, das seit 1963 anerkannte Nationale Denkmal zu erhalten, wurden 2008 zunichte gemacht. Damals wurden viele Teile wegen ihres Schrottwertes illegal verkauft.

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