Freitag 18. August 2017

Rotstirnbartvogel

© M. Houlden
...den Rotstirnbartvogel. Es handelt sich um eine Unterordnung der Spechte und wie der Name schon andeutet gehört er zu den Bartvögeln, abgeleitet von den kräftigen Borsten am Schnabelansatz. Der etwa 16–18 cm große und 25–36 g schwere Fruchtfresser hat schwarze Rückenfedern mit gelben Tupfen, weißen Bauch, schwarzen Oberkopf und Kehle und eine gelbrote Stirn. Mit dem kurzen dicken Schnabel zimmert er die Bruthöhle selbst und zwar meist in Sisalstämmen und trockenen Ӓsten. Er ist ein viel gesehener Besucher in unseren Gärten und liebt Sonnenblumenkerne. Auch ist er der bevorzugte Wirtsvogel des Kleinen Honiganzeigers.
© Namibia Bird Club

Weissrückenmausvogel

© Text: Namibia Bird Club, Foto: G. Groenning
...den Weissrückenmausvogel (Colius colius). Er trägt seinen Namen mit Recht, erinnert doch sein graues Gefieder und der lange Schwanz an eine Maus. Er hat einen bläulich weißen Schnabel, rote Füsse und auf dem Rücken einen weißen Streifen umrandet mit violetten Federn. Er frisst mit Vorliebe Blüten, Blätter, Früchte und Termiten. Die vier nach vorne gerichteten Zehen erklären das Hängen und Klettern in Zweigen und Ӓsten. Mausvögel sonnen ihre Bauchseite ausgiebig und oft, denn die gesammelte Solarenegie unterstützt die Verdauung.
 

Angola-Schmetterlingfink

© Foto: P. Cascoigne, Text: Namibia Bird Club, www.namibiabirdclub.org
...den Angola-Schmetterlingfink. Es sind wunderschöne kleine Vögel mit grauer Oberseite und leuchtend blauen Flanken und Bauch; bei den Weibchen sind die blauen Federn auf Ohrdecken, Hals, Kehle und Kropf beschränkt. Sie sind Saatfresser und an den “sree - seee – seee” Rufen leicht zu erkennen.
 

Graulärmvogel

© Text: Namibia Bird Club, Foto: N.F. Thomson
...den Graulärmvogel (Corythaixoides concolor), der auch im Volksmund als Kakadu bekannt ist. Er gehört zu der Familie der Turakos. Der große graue Vogel mit Haube und langem Schwanz ist ein Kletterakrobat, der sich von Früchten, Beeren, Knospen und Insekten ernährt. Er trinkt Wasser kann aber auch länger ohne auskommen. Immer wachsam warnt sein lauter "Bäh”-Ruf im Buschfeld vor Gefahr und schreckt Mensch und Tier auf.
Information über das Vogelleben auf der Webseite des Namibia Vogelklub www.namibiabirdclub.org.

Maskenbülbül

Maskenbülbül, © N.F. Thomson
... den Maskenbülbül (Pycnonotus nigticans). Der auch Rotauge oder Schwarzköpfchen genannte Vogel ist ein bekannter Gartenbewohner in den Städten, kommt weit verbreitet im Südlichen Afrika vor und lebt in unterschiedlichsten Habitats. Das Männchen markiert sein Revier mit lautem Gezwitscher. Bülbüls zählen zu den Früchtefressern, nehmen aber auch Beeren, Blütenblätter, Nektar und Insekten. Termiten zählen zu begehrten Leckerbissen. Das Weibchen baut ein Nest aus trockenen Halmen und Stengeln und polstern es mit feinsten Stengeln und Wurzeln; sie legt 2-3 Eier. Der Elsterkuckuck oder Jakobinerkuckuck ist der Brutschmarotzer. Die Jungen sind in 17-19 Tagen flügge.
 
© Namibia Bird Club

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