Samstag 21. Oktober 2017

Rosapelikan

Rosapelikan; Rui Ornelas - originally posted to Flickr as P7152821, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=9829689

…den Rosapelikan (Pelecanus onocrotalus). Er ist der größte Vogel aus der Pelikanfamilie. Er lebt verbreitet in Indien, Zentralasien und Afrika südlich der Sahara. In Namibia kommt der Rosapelikan vor allem auch an der Walvis-Bay-Lagune und in guten Regenjahren an der östlichen Etosha-Pfanne bzw. Fisher’s Pan vor. Der Pelikan erreicht eine Flügelspannweite von 230 bis 360 Zentimeter bei einem Gewicht von bis zu neun Kilogramm.

Schwalbenschwanz-Bienenfresser

© Michael Houlden
...den Schwalbenschwanz-Bienenfresser. Der Name erklärt die Art des Futtererwerbs und beschreibt ein typisches Merkmal des Standvogels. Schillernd grüne, kupferfarbene, grünblaue, gelbe, schwarze und weiße Federn schmücken den fliegenden Juwel. Die Nahrung besteht hauptsächlich aus Bienen, Wespen, Schmetterlingen und Motten, die von einem offenen Sitzplatz aus gejagt werden. Alle Familienmitglieder der Bienenfresser gelten als Höhlenbrüter, sie graben leicht aufwärts führende Tunnel in Uferböschungen oder Sandbänke und legen die fast runden weißen Eier in eine Brutmulde ohne Nistmaterial. Das Nest füllt sich später mit Gewöllresten und Kot – der Kot dient als Abschreckung möglicher Nesträuber. Zur Gefiederpflege gehört Sonnen- und Wasserbaden. Diese meisten dieser Vögel sind gesellig und sammeln sich auch nachts zum Schlafen als Schutz gegen Feinde.
 
© Namibia Bird Club

Kapgeier

Kapgeier; by NJR ZA - Own work, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=16921654

...den Kapgeier (Gyps coprotheres). Er ist ein Altweltgeier und ist im südlichen Afrika verbreitet, wo er v.a. an Felswänden brütet. Felswänden. In Namibia lebt die letzte, maximal 16 Geier starke Kolonie, am Waterberg. Möglicherweise gilt der Kapgeier seit 2014 auch in Namibia als „ausgestorben“. Bis in die 1950er Jahre hinein gab es mindestens 2000 Kapgeier im Land. Kapgeier, die bis zu 11 Kilogramm schwer und eine Flügelspannweite von bis zu 250 Zentimeter erreichen, befliegen ein Gebiet von bis zu 30.000 Quadratkilometer. 

Oryxweber

© I, Luc Viatour, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=7767029

...den Oryxweber. Er ist ein Webervogel der Gattung der Feuerweber. Sie kommen in weiten Teilen Namibias, v. a. dort wo dauerhaft Schilf zu finden ist, in Südafrika, Botswana, Sambia und Mosambik vor. Der 12–14 Zentimeter große Vogel singt den ganzen Tag ein „tsip“. Als Feuerweber ändert er zur Balz seine Gefiederfarbe. Die Männchen erscheinen dann in einem leuchtenden Orange. Ein Nest baut das Männchen dann aus langen Grashalmen im Schilf.

Rotstirnbartvogel

© M. Houlden
...den Rotstirnbartvogel. Es handelt sich um eine Unterordnung der Spechte und wie der Name schon andeutet gehört er zu den Bartvögeln, abgeleitet von den kräftigen Borsten am Schnabelansatz. Der etwa 16–18 cm große und 25–36 g schwere Fruchtfresser hat schwarze Rückenfedern mit gelben Tupfen, weißen Bauch, schwarzen Oberkopf und Kehle und eine gelbrote Stirn. Mit dem kurzen dicken Schnabel zimmert er die Bruthöhle selbst und zwar meist in Sisalstämmen und trockenen Ӓsten. Er ist ein viel gesehener Besucher in unseren Gärten und liebt Sonnenblumenkerne. Auch ist er der bevorzugte Wirtsvogel des Kleinen Honiganzeigers.
© Namibia Bird Club

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