Sonntag 25. Juni 2017

Karasburg

Hauptstraße in Karasburg; Sara&Joachim - http://www.flickr.com/photos/sara_joachim/3179331042/, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5688401

Karasburg. Diese Gemeinde, die bis 1939 den Namen Kalkfontein trug, ist mit 4300 Einwohnern eine der kleinsten in Namibia. Das umliegende Farmgebiet am Rande der Karasberge ist für die Zucht von Swakara bekannt. Karasburg wurde bereits um 1840 von den Bondelswart gegründet, ging dann 1989 an Briten und 1906 an Deutsche, die hier einen Bahnhof errichteten.

Outjo

Eingangsschild nach Outjo; © The Namibian/www.namibian.com.na

Outjo. Diese Gemeinde im zentralen Norden Namibias ist eine der von Touristen am meisten besuchten Ortschaften des Landes. Dies liegt weniger an dem historischen Wasserturm, dem Naulila-Denkmal und dem Franke-Haus-Museum, sondern vielmehr an der strategischen Lage auf dem Weg zum Etosha-Nationalpark. Outjo zählt etwa 8400 Einwohner auf einer Fläche von mehr als 10.000 Hektar. Die Stadt wurde formell am 4. Mai 1898 gegründet.

Mosé-Tjitendero-St

Grab von Tjitendero auf dem Heldenacker; Thomas.macmillan - Eigenes Werk, CC BY 3.0, https://de.wikipedia.org/w/index.php?curid=7950260

…die Mosé-Tjitendero-St in Windhoek-Olympia. Diese Straße wurde 2006 nach dem namibischen Politiker Mosé Penaani Tjitendero benannt. Sie hieß zuvor Malcom Spence St. Tjitendero lebte von 1943 bis 2006. Zwischen 1990 und 2004 war er Sprecher der namibischen Nationalversammlung. Bereits 1981 wurde er Mitglied des SWAPO-Zentralkomitees. Tjitendero ist ein Nationaler Held und liegt auf dem Heldenacker am Südrand von Windhoek begraben.

Grootfontein

Das Alte Fort vor 1910; Fotograf im einzelnen unbekannt: Dr. Robert Lohmeyer (geb. 1879), Bruno Marquardt (1878-1916) und Eduard Kiewning (?) - CD-ROM Deutsche Kolonien in Farbfotografien ISBN-13: 978-3-89853-344-7, PD-alt-100, https://de.wikipedia.org/w/index.php?curid=5278967

Grootfontein. Diese nordnamibische Stadt ist eine der wenigen Ortschaften des Landes, die zwischen den Volkszählungen 2001 und 2011 deutlich an Einwohnern eingebüßt hat. Lebten 2001 noch mehr als 21.500 Menschen in Grootfontein, waren es 2011 nur 16.500. Die Gemeinde ist bei den Damara als Gei-ǀous, bei den Herero auch als Otjiwanda Tjongue („Hügelrand des Leoparden“) bekannt. Sie ist Teil des sogenannten „Maisdreiecks“ und ein wichtiger Ort für die umliegenden Rinder- und Maisfarmer. Die ersten Siedler ließen sich hier 1885 nieder; formell wurde Grootfontein am 8. September 1896 gegründet, als das „Alte Fort“ errichtet wurde.

Opuwo

Opuwo. Diese Stadt, historisch als Ohopoho bekannt, hat knapp 7900 Einwohner. Sie ist die Hauptstadt der Region Kunene und einzige Stadt im sogenannten Kaokoveld. Opuwo bedeutet „das Ende“, vermutlich da das Gebiet hinter den nahegelegenen Joubertbergen wenig bekannt war. Die Stadt ist Versorgungszentrum der OvaHimba, der letzten Halbnomaden Namibias.

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