Freitag 15. Dezember 2017

Kapgeier

Kapgeier; by NJR ZA - Own work, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=16921654

...den Kapgeier (Gyps coprotheres). Er ist ein Altweltgeier und ist im südlichen Afrika verbreitet, wo er v.a. an Felswänden brütet. Felswänden. In Namibia lebt die letzte, maximal 16 Geier starke Kolonie, am Waterberg. Möglicherweise gilt der Kapgeier seit 2014 auch in Namibia als „ausgestorben“. Bis in die 1950er Jahre hinein gab es mindestens 2000 Kapgeier im Land. Kapgeier, die bis zu 11 Kilogramm schwer und eine Flügelspannweite von bis zu 250 Zentimeter erreichen, befliegen ein Gebiet von bis zu 30.000 Quadratkilometer. 

Oryxweber

© I, Luc Viatour, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=7767029

...den Oryxweber. Er ist ein Webervogel der Gattung der Feuerweber. Sie kommen in weiten Teilen Namibias, v. a. dort wo dauerhaft Schilf zu finden ist, in Südafrika, Botswana, Sambia und Mosambik vor. Der 12–14 Zentimeter große Vogel singt den ganzen Tag ein „tsip“. Als Feuerweber ändert er zur Balz seine Gefiederfarbe. Die Männchen erscheinen dann in einem leuchtenden Orange. Ein Nest baut das Männchen dann aus langen Grashalmen im Schilf.

Rotstirnbartvogel

© M. Houlden
...den Rotstirnbartvogel. Es handelt sich um eine Unterordnung der Spechte und wie der Name schon andeutet gehört er zu den Bartvögeln, abgeleitet von den kräftigen Borsten am Schnabelansatz. Der etwa 16–18 cm große und 25–36 g schwere Fruchtfresser hat schwarze Rückenfedern mit gelben Tupfen, weißen Bauch, schwarzen Oberkopf und Kehle und eine gelbrote Stirn. Mit dem kurzen dicken Schnabel zimmert er die Bruthöhle selbst und zwar meist in Sisalstämmen und trockenen Ӓsten. Er ist ein viel gesehener Besucher in unseren Gärten und liebt Sonnenblumenkerne. Auch ist er der bevorzugte Wirtsvogel des Kleinen Honiganzeigers.
© Namibia Bird Club

Weissrückenmausvogel

© Text: Namibia Bird Club, Foto: G. Groenning
...den Weissrückenmausvogel (Colius colius). Er trägt seinen Namen mit Recht, erinnert doch sein graues Gefieder und der lange Schwanz an eine Maus. Er hat einen bläulich weißen Schnabel, rote Füsse und auf dem Rücken einen weißen Streifen umrandet mit violetten Federn. Er frisst mit Vorliebe Blüten, Blätter, Früchte und Termiten. Die vier nach vorne gerichteten Zehen erklären das Hängen und Klettern in Zweigen und Ӓsten. Mausvögel sonnen ihre Bauchseite ausgiebig und oft, denn die gesammelte Solarenegie unterstützt die Verdauung.
 

Angola-Schmetterlingfink

© Foto: P. Cascoigne, Text: Namibia Bird Club, www.namibiabirdclub.org
...den Angola-Schmetterlingfink. Es sind wunderschöne kleine Vögel mit grauer Oberseite und leuchtend blauen Flanken und Bauch; bei den Weibchen sind die blauen Federn auf Ohrdecken, Hals, Kehle und Kropf beschränkt. Sie sind Saatfresser und an den “sree - seee – seee” Rufen leicht zu erkennen.
 

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