Samstag 22. Februar 2020

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10. Februar 2020 - Nachrichten am Mittag

Im kommenden Jahr im August steht die vierte Volkszählung in Namibia n. Laut Regierung werde das international vorgeschriebene Unterfangen mehr als 1 Milliarde Namibia Dollar kosten. Hierfür habe die Regierung bereits 950 Millionen Namibia Dollar zusammen, wobei ein Großteil aus eigenen Ressourcen stamme und von den Vereinten Nationen bereitgestellt würde. Das fehlende Geld müsse in den kommenden knapp 1,5 Jahren aufgetrieben werden. Bereits vor drei Jahren hätten die Vorarbeiten zum Census 2021 begonnen, so Premierministerin Saara Kuugongelwa-Amadhila. – Bei der ersten Volkszählung 1991 hatte Namibia 1,4 Millionen Einwohner, bei der letzten 2011 waren es 2,1 Millionen.

Nach einem Angriff eines sogenannten Kampfhundes in Tsumeb schwebt ein 10-Jähriger weiterhin in Lebensgefahr. Der Angriff soll sich bereits am Freitag ereignet haben, wie die Polizei nun bestätigte. Der Junge habe sich mit weiteren Jugendlichen bei einem Pfadfindertreffen auf einer Kleinsiedlung bei der Ortschaft befunden. Der Pitbull habe ohne erkennbaren Grund den Jungen angegriffen und im schwerste Verletzungen im Gesicht beigebracht. Der Hund wurde von einem Polizisten erschossen. Wie der Hund aus dem nachweislich geschlossenen Käfig entkam ist indessen noch unklar.

In Malawi geht die politische Krise in die nächste Runde. Nachdem das Verfassungsgericht die Wahl aus Mai 2019 wegen Betruges für Null und Nichtig erklärt hatte, will nun die Wahlkommission gegen dieses Urteil vorgehen. Zuvor hatte schon Staatspräsident Peter Mutharika das Urteil massiv in Frage gestellt. Er wolle sich aber einer Neuwahl stellen. Laut der Wahlkommission habe das Verfassungsgericht seine Kompetenzen überschritten, in dem es Neuwahlen binnen 150 Tagen anordnete. Die Wahlkommission brauche mindestens 261 Tage, heißt es in einem Antrag. Das Verfassungsgericht habe sich massiv über die Unabhängigkeit des Parlamentes hinweggesetzt.

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