Mittwoch 23. September 2020

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10. Februar 2020 - Nachrichten am Morgen

Bei einer Presseveranstaltung hat die Sprecherin der regierenden SWAPO, Hilma Nicanor, Fragen zum „Fishrot“-Skandal nicht zugelassen. Es sei keine Parteiangelegenheit, hieß es mehrfach auf Nachfrage gegenüber den Medien. Auch konkrete Fragen dazu, dass die SWAPO von dem korrupten Verhalten einiger Ex-Minister und des isländischen Fischereikonzerns Samherji direkt profitiert habe, wurden laut Namibian nicht beantwortet. Nicanor versichere aber, dass die SWAPO ihre Null-Toleranz-Einstellung zum Thema Korruption uneingeschränkt verfolge.

Der isländische Fishtrawler “Heinaste”, der möglicherwiese in den internationalen “Fishrot”-Skandal verwickelt ist, wurde erneut von der namibischen Polizei beschlagnahmt. Dies bestätigte Nelius Becker, Kommandeur der Kriminalpolizei. Das Gesetz zur Verhinderung organisierter Kriminaltität erlaube die Beschlagnahmung, betone Becker. Es habe den dringenden Verdacht gegeben, dass das Schiff namibische Gewässer verlassen sollte. Das Schiff war bereits vor zwei Monate festgesetzt worden, letzte Woche aber wieder freigegeben worden. Der Kapitän war wegen illegaler Fischerei zu einer Geldstrafe von 950.000 Namibia Dollar verurteilt worden.

Der „Weihnachtselefant“, der an Heiligabend rund um die Swakopmund auftauchte, ist in den Küstenort zurückgekehrt. Er wurde in Henties Bay und Swakopmund gesichtet und befand sich auf dem Weg nach Walvis Bay, wie das Umweltministerium bestätigte. Bereits in den vergangen Tagen musste der einzelne Elefant, der vor einigen Wochen mit einem Peilsender versehen wurde, immer wieder von Naturschutzbeamten in den Omaruru zurückgetrieben werden. Nun wurde erneut ins Inland getrieben.

Im Norden des Landes stehen die Einwohner aufgrund anhaltend starker Regenfälle vor immer mehr Problemen. So wurden in den vergangenen Tagen zahlreiche Häuser in Oshakati überflutete und viele Einwohner sind obdachlos. Die meisten Oshanas in der Gegend seien randvoll mit Wasser gefüllt. Die Stadtverwaltung bestätigte, das bereits seit Samstag ein Großteil der Ortschaft von den Wassermassen überflutet wurde. Die Notfallteams der Stadt seien ununterbrochen damit beschäftigt den Einwohnern Notbeistand zu leisten. In Divundu in der Region Kavango-Ost gibt es wegen des Regens nur noch selten Strom.

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