Montag 22. Oktober 2018

10. Januar 2018 - Nachrichten am Abend

Die vor etwa einem Monat aus dem Nordwesten Namibias ins Erongo-Gebirge umgesiedelten Löwen werden erneut gefangen und in einen Nationalpark gebracht. Dies sei laut dem Umweltministerium nötig geworden, da man weiteren Disput zwischen dem „Erongo Mountain Rhino Sanctuary“ und kommerziellen Farmern des Gebietes vermeiden wolle. Das MET betonte jedoch auch, dass die Löwen im Erongo in einem Schutzgebiet von 180.000 Hektar sicher aufgehoben wären. Sie würden keine größere Gefahr für Mensch oder Nutzvieh darstellen als die dort ohnehin vorkommenden Raubtiere wie zum Beispiel Hyänen. Der vehemente Einspruch Weniger gegen die Löwen im Erongo bleibt demnach weiterhin unbegründet.

Die Abschlussergebnisse der 12. Klasse im normalen Schwierigkeitsgrad haben sich gegenüber 2016 leicht verbessert. Mehr als 8600 Schüler hätten den Zugang zu tertiären Bildungseinrichtungen geschafft. Dies seien etwa 15 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Insgesamt seien die Ergebnisse aber weiterhin ernüchtern. So hätten im Fach Englisch als Fremdsprache weniger als ein Drittel der Schüler bestanden. Nur wenig mehr als 40 Prozent der Schüler hätten den Notenbereich A+ bis D erreicht.

Die Staatsanwaltschaft in Myanmar hat zwei Mitarbeiter der Nachrichtenagentur Reuters wegen Geheimnisverrats angeklagt. Die Journalisten sollen sich für einen Bericht über Militäreinsätze gegen die Royhinga-Volksgruppe brisante Sicherheitsdokumente besorgt haben. Nach einem Abendessen mit Polizisten wurden sie festgenommen. Ihnen drohen Haftstrafen von bis zu 14 Jahren. Weltweit fordern Politiker und Menschenrechtsorganisationen, die Journalisten freizulassen.

In der Schlussphase der Sondierungsgespräche müssen Union und SPD noch ein paar dicke Brocken abarbeiten. Die Fachgruppen beschäftigen sich nochmal mit den Themen Steuern und Finanzen, Familiennachzug und Migration sowie Europa und Bildung. Bereits morgen Abend wollen die Parteien die Ergebnisse bewerten.


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