Dienstag 22. Januar 2019

10. Januar 2019 - Nachrichten am Morgen

Ein schwerer Unfall auf der Fernstraße zwischen Windhoek und Flughafen hat gestern zwei Menschenleben gefordert. Laut Allgemeiner Zeitung war ein Flughafen-Shuttle-Taxi etwa sechs Kilometer östlich von Windhoek frontal mit einem BMW kollidiert. Ersten Angaben zufolge hatte der 21-jährige BMW-Fahrer an unübersichtlicher Stelle versucht, ein anderes Fahrzeug zu überholen. Ein 58-jähriger Südafrikaner und seine 55-jährige Frau, die sich im Taxi befanden, starben an der Unfallstelle. Der 42-jährige Taxifahrer und der BMW-Fahrer wurden schwer verletzt.

In dieser Regenzeit muss Namibia eher mit wenig Regenfall rechnen. Das habe der nationale Wetterdienst bestätigt, berichtet der Namibian. Von jetzt bis März erwarte man für die meisten Regionen durchschnittliche bis unterdurchschnittliche Niederschlagsmengen; im April bleibe der Regen unter dem Durchschnitt. Eine Ausnahme bilde lediglich die Region Sambesi. Farmern wurde empfohlen, ihre Viehbestände rechtzeitig zu reduzieren.

Der Stadtrat von Rundu ist seit zwei Monaten lahmgelegt. Das erklärte der Geschäftsführer der Stadtverwaltung, Sikongo Haihambo, gegenüber der Presseagentur NAMPA. Die Vereidigung der Ratsmitglieder sei Mitte November aufgrund interner Konflikte abgesagt worden. Die Ratsmitglieder sind demnach vor allem in der Frage gespalten, ob die ehemalige Bürgermeisterin Verna Sinimbo im Amt bleiben soll oder nicht. Daran habe auch eine Anweisung von SWAPO-Generalsekretärin Sophia Shaningwa, den Status Quo beizubehalten, nichts ändern können.

In Gobabis wird ab Freitag das Wasser rationiert. Das habe die Ortsverwaltung gestern bestätigt, meldet die Presseagentur NAMPA. Demnach werden die Hähne der Versorgungsleitungen nachts um 22.00 Uhr zugedreht und erst um 4.00 Uhr wieder geöffnet. Grund sei der fast leere Otjivero-Stausee, der aufgrund geringer Regenfälle im Auffanggebiet kaum Zulauf erhalten habe. Zudem könne man 16 der 28 Bohrlöcher zurzeit nicht nutzen, weil sie gewartet werden müssten. Ende Februar sollen die Arbeiten laut Ortsverwaltung abgeschlossen sein. Dann werde man die Wasser-Rationierung beenden.

Machtwechsel im Kongo: Oppositionskandidat Tshisekedi hat die Präsidentschaftswahl in der Demokratischen Republik gewonnen. Der 55-Jährige holte rund 38,6 Prozent der Stimmen, wie die Wahlkommission in Kinshasa mitteilte. Tshisekedi löst damit den langjährigen Staatschef Joseph Kabila ab, der das Land seit 2001 regiert hatte.


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