Samstag 18. Januar 2020

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10. Januar 2020 - Nachrichten am Morgen

Erstmals seit Jahren hat das Bildungsministerium für den Abschlussjahrgang 12 positive Nachrichten zu vermeldet. So haben 2019 im normalen Schwierigkeitsgrad knapp 82 Prozent der Schüler den Abschluss geschafft. Dies sind fast vier Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Erschreckend schlecht seien weiterhin die Kenntnisse der Amtssprache Englisch. Nur knapp ein Drittel der Schüler hat in diesem Fach die Note D oder besser erreicht, heißt es. Sieben der zehn besten Schüler an Staatsschulen im Land kommen einmal mehr vom Sankt-Bonifazius-College in der Region Kavango-Ost.

Die Misshandlung eines Zivilisten durch Mitglieder des Militärs und der Polizei ist in den Sozialen Medien aufgetaucht. Dies berichtet der Namibia. Der Mann soll im Rahmen der anhaltenden Sonderoperation „Kalahari Desert“ vergangenen Donnerstag auf offener Straße getreten und geschlagen worden sein. Laut der Polizei handelt es sich um einen 33-Jährigen. Er habe bisher nicht Anzeige erstattet, wurde aber eindringlich ermahnt dies zu tun um die Ermittlungen weiterzuführen.

Staatspräsident Hage Geingob soll den Vorsitz der des Kultur- und Kunst-Komitees der Afrikanischen Union übernehmen. Ein dementsprechender Wunsch wurde bei einem Höflichkeitsbesuch des Vertreters des malischen Präsidenten bei Geingob geäußert. Das Komitee umfasse insgesamt zehn afrikanische Staatsoberhäupter. Ziel sei es die Kultur und vor allem Geschichte Afrikas nachhaltiger zu sichern und für künftige Generationen zu erhalten.

Mwilima Mushokobanji  ist neuer Geschäftsführer des halbstaatlichen Schlachtkonzerns Meatco. Er nehme sein Amt zum 1. Februar auf, wie der Aufsichtsrat mitteilte. Mushokobanji war zuvor bereits im Vorstand von Meatco und Geschäftsführer der Namibia National Farmers Union. Das Unternehmen könne nun gezielt den neuen 5-Jahres-Plan umsetzen. Zuvor war dies aufgrund der Vakanz zahlreicher hochrangiger Position im Unternehmen kaum möglich. – Meatco hat 2019 in einem extremen Dürrejahr mehr als 115.000 Rinder geschlachtet und 1,1 Milliarden Namibia Dollar an Farmer bezahlt.

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