Montag 14. Oktober 2019

Music low res4 300ppx

 

10. Juli 2019 - Nachrichten am Morgen

Ernst Lichtenstrasser, der mutmaßliche Doppelmörder der beiden NIMT-Geschäftsführer, wird am 24. Juli erfahren, ob ihm eine Kaution gewährt wird oder nicht. Der Anwalt des Angeklagten, Trevor Brockerhoff, argumentierte dass es keine direkten Beweise dafür gebe, dass sein Mandant in das Verbrechen verwickelt sei. Die vor Gericht vorgelegten Beweise seien bislang ein Trugschluss gewesen. Die stellvertretende Generalstaatsanwältin Antonia Verhoef, die eine Kaution ablehnt, argumentierte dass der Staat ein sehr starkes Argument gegen Lichtenstrasser habe. Sein Geständnis des Mordes sei nicht das Rückgrat des Falls, sondern lediglich ein Bonus.

Im Zuge der ergänzenden Wählerregistrierung wurden in der Otjozondjupa-Region bereits hunderte neue Wahlberechtigte erfasst, berichtet der zuständige Koordinator der Wahlkommission ECN, Laimi Onsemus. Laut Allgemeiner Zeitung seien direkt am Montag, dem ersten Tag der ergänzenden Registrierung, im Wahlkreis Otavi mit 141 die meisten Wählerausweise ausgestellt worden, gefolgt von Otjiwarongo mit 125. Die meisten der Stimmberechtigten haben sich entweder zum ersten Mal registriert, ihren Ausweis verloren oder seien in einen anderen Wahlkreis umgezogen, so Onsemus. Die Erfassung neuer Wähler endet am 27. Juli dieses Jahres.

Das Personal des Farmbedarf-Händlers AGRA hat aus eigener Tasche eine halbe Million Namibia Dollar zusammengelegt und dem Dürrehilfe-Fonds „Dare to Care“ gespendet. Zuvor hatte laut Allgemeiner Zeitung bereits der Arbeitgeber selbst 500.000 Namibia Dollar zur Verfügung gestellt. Das Geschäft erklärte dazu, das die Landwirtschaft eine Lebensader von Agra sei – ohne die Farmer würde es uns nicht geben und daher ist es keine Frage, dass wir ihnen zur Seite stehen. Agra ist Mitgründer und ein aktives Mitglied dieses Dürrefonds.

Bergbauminister Tom Alweendo fordert von den Mitgliedsstaaten des Verbandes der afrikanischen Diamantenproduzenten ADPA eine verbesserte Zusammenarbeit und den Ausbau einer Mehrwertschöpfungskette zum Schutze der Industrie und der afrikanischen Wirtschaft insgesamt. Wie die Allgemeine Zeitung berichtet habe der Verband ein Konzeptdokument zur Gründung einer afrikanischen Diamantenbörse formuliert. Dies soll als Zentrum des Rohdiamantenhandels dienen und alluvialen Förderern und Klein-Bergbauern helfen, einen fairen Wert für ihre Produkte zu erzielen, welche derzeit unterbewertet sind, so Alweendo.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok