Montag 23. Oktober 2017

10. Oktober 2017 - Nachrichten am Mittag

Informationsminister Tjekero Tweya sieht die Entwicklungen in der Informations- und Kommunikationstechnologie als wichtigen Aspekt in der Entwicklung des Landes. Dies sagte er aus Anlass der Eröffnung der 4. Nationalen ICT-Konferenz in Windhoek. Eine moderne Technologieinfrastruktur trage zum Wachstum in allen Bereichen der Wirtschaft bei und könne auch als Armutsbekämpfer dienen. Auch die Vernetzung staatlicher Stellen unter dem Begriff „eGovernment“ sei von herausragender Wichtigkeit.

Simbabwes Vizepräsident Emmerson Mnangagwa steht vor dem politischen Aus. Nachdem er sich mit First Lady Grace Mugabe im September überworfen hatte, wurde er nun als Minister vom Justiz- ins Tourismusministerium versetzt. Zugleich hat Langzeitpräsident Robert Mugabe durchblicken lassen, dass Mnangagwas Vizepräsidentenposten im Staat und der regierenden ZANU-PF wackele. Mnangagwa galt neben der First Lady als möglicher Nachfolger Mugabes im Präsidentenamt.

In Liberia entscheiden die Wähler heute über die Nachfolge der mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichneten Präsidentin Ellen Johnson Sirleaf. Mehr als zwei Millionen Bürger sind aufgerufen, eine Wahl unter 20 Präsidentschaftskandidaten zu treffen. Auch das Unterhaus des Parlaments in der Hauptstadt Monrovia soll neu gewählt werden. Johnson Sirleaf hatte das frühere Bürgerkriegsland zwölf Jahre lang regiert. Nach zwei Amtszeiten durfte sie nicht erneut kandidieren.

Europa schaut heute mit Spannung auf den Nordosten Spaniens. Die Region Katalonien könnte einseitig ihre Unabhängigkeit erklären. Der katalanische Regierungschef wird am Nachmittag eine Rede vor dem Regionalparlament in Barcelona halten, es wird erwartet, dass er dann die Unabhängigkeit Kataloniens ausruft. Die Zentralregierung in Madrid hält das für illegal.

Nach dem Weltklima-Abkommen attackiert US-Präsident Trump nun einige Naturschutzgebiete in seinem Land. Sechs sogenannte National Monuments sollen seinen Plänen zu folge um bis zu 88 Prozent zusammengestrichen werden, um dort Bergbau, Abholzung und kommerzielle Fischerei zu ermöglichen. Umweltschützer sprechen von einem beispiellosen Anschlag auf die Parks - und haben bereits angekündigt, dagegen vor Gericht zu gehen.

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