Montag 10. Dezember 2018

11. Januar 2018 - Nachrichten am Abend

Auch im Dezember war Namibias Jahresinflationsrate deutlich niedriger als ein Jahr zuvor. Laut der Namibischen Statistikagentur NSA betrug diese 5,2 Prozent. Im Dezember 2016 wurde noch eine Inflationsrate von 7,3 Prozent angegeben. Bildung, Behausung, Wasser und Strom waren die Hauptantreiber der Inflation. Hingegen sei bei Kommunikation und vor allem Bekleidung eine Deflation zu verzeichnen gewesen. Die durchschnittliche Jahresinflation für das Jahr 2017 wurde mit 6,2 Prozent berechnet. 2016 betrug diese 6,7, 2015 gar nur 3,4 Prozent.

Bewaffnete Konflikte haben der Tierwelt in Afrika in den vergangenen Jahrzehnten schwer zugesetzt. Laut einer Studie der US-Elite-Uni Princeton waren zwischen 1946 und 2010 über 70 Prozent der Naturparks betroffen. Das habe zu einem Rückgang bestimmter Wildtierpopulationen geführt. Der Grund: die Strafverfolgung funktionierte in Konflikt-Zeiten schlechter, es gebe mehr Wilderei. Die Studie nennt aber auch positive Entwicklungen: So sei der Gorongosa-Nationalpark in Mosambik ein Beispiel für ein erfolgreiches Rehabilitierungsprogramm. Dort ist die Wildtier-Population nach dem Ende des Unabhängigkeitskrieges auf 80 Prozent des Vorkriegs-Niveaus gestiegen.

Windhoek wird um eine weitere Städtepartnerschaft reicher. Wie die Stadtverwaltung der jamaikanischen Hauptstadt Kingston berichtet, habe man einem Partnerschaftsabkommen mit Windhoek zugestimmt. Der Grundstein für eine solche Partnerschaft wurde durch den Besuch der namibischen Vize-Außenministerin Maureen Hinda im Jahr 2015 gelegt. Es gehe vor allem um eine gemeinsame Vergangenheit aufzuarbeiten und die Jugendarbeit zu fördern. Die Stadtverwaltung von Kingston habe sich zudem von der Verwaltung Windhoeks sehr beindruckt gezeigt. Auch in diesem Bereich soll fortan enger zusammengearbeitet werden. Kingston ist bereits der 18. Städtepartnern von Windhoek.


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