Dienstag 13. November 2018

11. Juli 2018 - Nachrichten am Morgen

Das Namibia Institute of Mining and Technology NIMT will aufgrund einer akuten finanziellen Krise Mitarbeiter gehen lassen. Das berichtet der Namibian unter Berufung auf eine interne Mitteilung, in der von „voluntary retrenchments“ die Rede sei. NIMT-Direktor Eckhart Mueller habe die Situation bestätigt. So sei dem Institut wegen nicht gezahlter Rechnungen das Wasser abgestellt worden. Dem Stromlieferanten Erongo RED schulde man eine hohe Summe. Auch habe man die Krankenversicherung aussetzen müssen. Mueller zufolge hat die Namibia Training Authority NTA das Budget für NIMT um 25 Prozent gekürzt. Auch der Studenten-Hilfsfonds NSFAF, von dem man Gelder erhalte, habe finanzielle Probleme und zahle mit großer Verzögerung. Das Ausbildungswerk NIMT hat Campusse in Arandis, Tsumeb und Keetmanshoop und beschäftigt laut Bericht 275 Mitarbeiter.

Das Finanzministerium will nun auch bei informellen Betrieben Steuern eintreiben. Das geht laut Namibian aus einem Merkblatt zur Besteuerung von Firmeneinkommen hervor, das im Juni erschienen sei. Darin würden ausdrücklich Frisörsalons, Taxi- und Busbetriebe, Klempner, Straßenverkäufer und Kapana-Stände genannt. Dem Bericht zufolge hatte Finanzminister Calle Schlettwein die geplante Besteuerung des informellen Sektors bereits im November angekündigt - im Rahmen von Maßnahmen, mit denen die Basis der Steuerzahler verbreitert werden soll.

Die sechs mutmaßlichen Separatisten-Führer, die in der Region Sambesi festgenommen wurden, bleiben vorerst in Haft. Dem Namibian zufolge hat das Magistratsgericht in Katima Mulilo ihnen gestern eine Freilassung gegen Kaution verweigert. Den sechs Mitgliedern der Caprivi Concerned Group werde Aufwiegelung zur Rebellion der Bewohner gegen die Behörden und Behinderung der Polizeiarbeit vorgeworfen. Sie waren am Sonntag im Dorf Liselo etwa zehn Kilometer südlich von Katima Mulilo festgenommen worden. Der Polizei zufolge hatten sie vor, in einer Versammlung mit Anhängern der United Democratic Party UDP über die Abspaltung der Region Sambesi von Namibia zu beraten.

Gesundheitsminister Bernard Haufiku will die fünf Räte für Berufe im Gesundheitssektor verkleinern. Die Zahl der Mitglieder solle von insgesamt 66 auf 34 verringert werden, sagte Haufiku laut Presseagentur NAMPA gestern vor der Nationalversammlung. Ziel sei, die Kosten zu senken, ohne die Qualität der Arbeit der Gremien zu gefährden. Zurzeit gibt es fünf Räte - für alle Gesundheitsberufe, für Ärzte und Zahnärzte, für Krankenpfleger, für Apotheker sowie für Sozialarbeiter und Psychologen.

Zwei Wochen vor den Parlamentswahlen in Pakistan hat sich ein Selbstmordattentäter bei einer Wahlkampfveranstaltung in die Luft gesprengt. Mindestens 13 Menschen sind dabei getötet worden - über 30 weitere wurden verletzt. Unter den Opfern - ein Kandidat der sozialen ANP Partei. Die ANP stellt sich entschieden gegen extremistische Gruppen wie die Taliban und war schon öfter Ziel islamistischer Extremisten.

Die Zahl der Toten bei den verheerenden Regenfällen in Japan steigt weiter. Inzwischen ist von fast 180 Opfern die Rede. Zahlreiche Menschen werden noch immer vermisst, tausende harren in Notunterkünften aus. Die Rettungskräfte sind weiter im Dauereinsatz.


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