Montag 24. Juni 2019

11. Juni 2019 - Nachrichten am Abend

Im Rahmen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit wurden die ersten 10 von insgesamt 31 Zugangsstraßen im Norden Namibias eröffnet. Die Straßen wurden als Teil des Projektes zur „Anpassung an Klimaveränderungen in Nord-Namibia“ errichtet. Ziel sei es den Zugang zu wichtigen Einrichtungen, darunter Kliniken und Schulen, während zunehmender Überschwemmungen aufgrund des Klimawandels im Norden des Landes zu ermöglichen. Mit Hilfe der Straßen seien weite Teile der Bevölkerung nicht mehr von diesen Einrichtungen nach starken Regenfällen abgeschnitten, heißt es dazu von der Deutschen Botschaft in Windhoek. Insgesamt werden die Allwetterstraßen 130 Kilometer umfassen.

Alleine im Finanzjahr 2017/18 sind fast 37.000 Arbeitsplätze in Schlüsselbereichen der namibischen Wirtschaft verloren gegangen. Dies sagte Arbeitsminister Erkki Nghimtina der Nationalversammlung. Im Großhandel hätten mehr als 12.500 Menschen ihren Job verloren. Knapp 5500 hätten in der Landwirtschaft, etwa 5400 im Baugewerbe nicht mehr weiter beschäftigt werden können. Auch im Fischereisektor seien mehr als 2500 Menschen entlassen worden. Sogar im Tourismus, der 2017 und 2018 besonders stark war, hätten fast 2500 Arbeitnehmer ihre Anstellung verloren.


Werbung
 
 

Deutsche Welle

Devisen

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok