Dienstag 25. Juli 2017

11. März 2017 - Nachrichten am Morgen

Bei einem Luftangriff der von Saudi-Arabien geführten Militärkoalition sind im Jemen mindestens 26 Menschen getötet worden. Berichten zufolge waren 20 Zivilsten und sechs Aufständische unter den Toten. Im Jemen kämpfen Huthi-Rebellen gegen die Truppen des Präsidenten. Seit März 2015 fliegt die Militärkoalition Luftangriffe gegen die Rebellen.

Mexikanische Ermittler haben im Osten des Landes mehr als 240 verscharrte Leichen entdeckt. Bei den sterblichen Überresten wurden zudem Frauenkleidung und Ausweise gefunden. Die Region in der die Toten entdeckt wurden gehört zu den am stärksten von Gewalt und Kriminalität geplagten Gebieten des mittelamerikanischen Landes. Dort herrscht ein blutiger Konflikt zwischen zwei Drogenkartellen.

US-Präsident Trump hat Palästinenserpräsident Abbas ins Weiße Haus eingeladen. Das meldet die palästinensische Regierung. Trump wolle mit Abbas über die Möglichkeiten beraten, die Friedensgespräche mit Israel wiederaufzunehmen. Er hatte zuletzt Zweifel daran geweckt, dass die USA weiter an einer Zwei-Staaten-Lösung festhalten.

Die US-Regierung hat dutzende Bundesanwälte der Obama-Ära zum Rücktritt aufgefordert. Wie eine Sprecherin von US-Justizminister Jeff Sessions erklärte, solle mit der Massenentlassung ein einheitlicher Übergang ermöglicht werden. Die Demokraten zeigten sich beunruhigt über den Schritt. Die Bundesanwälte würden zum Rücktritt gedrängt, bevor ihre Nachfolger bestätigt oder auch nur nominiert worden seien. Damit würden laufende Gerichts- und Ermittlungsverfahren behindert, hieß es.

EU-Haushaltskommissar Oettinger droht der Türkei mit der Streichung der EU-Finanzhilfen. Wie der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe sagte, wolle man mit dem Geld den Weg nach Europa ebnen - und nicht das Gegenteil fördern. Die Türkei entferne sich derzeit aber zunehmend von den Werten Europas, so Oettinger. Die EU will der Türkei zur Vorbereitung des EU-Beitritts bis 2020 viereinhalb Milliarden Euro zahlen.

Japan gedenkt der Opfer von Fukushima. Heute vor sechs Jahren hatten ein Erdbeben und anschließend ein Tsunami den Inselstaat schwer getroffen und die Reaktorkatastrophe in dem Atomkraftwerk Fukushima ausgelöst. Mehr als 18.000 Menschen kamen damals ums Leben, das Gebiet ist nach wie vor verstrahlt. Es war die größte Atomkatastrophe seit Tschernobyl 1986. Für Deutschland ist das Thema Atomkraft seitdem vom Tisch.

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