Montag 25. Mai 2020

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11. Mai 2020 - Nachrichten am Nachmittag

Die Zahl der Covid-19 Erkrankungen in der SADC Region steigen weiter an. Übernacht meldete Südafrika den 10,000 Fall der Krankheit - am Morgen waren laut der John Hopkins Universität, 10,015 Menschen in Südafrika erkrankt, 194 Menschen fielen dem Virus zum Opfer. Auch in den anderen SADC Ländern steigen die Zahlen - Eswatini (Swaziland) meldet 172 Fälle, Zimbabwe 36, Zambia 267, Mozambique 91, Botswana 23 und Angola 45. Weltweit waren am Morgen über 4,1 Millionen Menschen Infiziert, 282,727 Menschen sind an oder mit dem Virus verstorben.

 

 

Wirtschaftlich am stärksten betroffen von der Covid-19 Pandemie ist das Südliche Afrika - dies geht aus einem Bericht der Weltbank hervor. Laut der Bank werden im Südlichen Afrika etwa 23 Millionen Menschen in die Armut stürzen - das heißt diese Personen haben weniger als 1.90 USD pro Tag zur Verfügung. Wird diese Zahl auf 5.50 USD pro Tag erhöht, trifft die Krise über 100 Millionen Menschen der Region. Andere Regionen die stark betroffen sind; Mittel und Süd Amerika, Ost Asien und die Pazifik Staaten. Wie viele Jobs in Namibia durch die Corona Krise verloren gehen werden, ist momentan nicht abzusehen.

Gestern Nachmittag kam es zu einem tragischen Vorfall nahe Meile 4 in Swakopmund, als ein 33-Jähriger Vater ertrank, nachdem dieser seinen Sohn aus der See retten wollte. Der 9-Jährige wurde von einer starken Strömung erfasst. Obwohl Retter sehr schnell vor Ort waren und den Jungen mit einem sogenannten „Boogie Board“ retteten, kam jede Hilfe für den Vater zu spät. Alle Versuche den Mann wiederzubeleben, scheiterten. Der Junge wurde in ein Krankenhaus in Swakopmund eingeliefert.

Die Verkaufszahlen von neuen Fahrzeugen in Namibia befinden sich im freien Fall. Insgesamt sein nur 9 PKWs im Monat April in Namibia verkauft worden - dies entspricht ein Rückgang von etwa 98 Prozent. Insgesamt sein nur 50 Fahrzeuge im Monat April Landesweit verkauft worden - davon waren die meisten sogenannte Bakkies. Vor einem Jahr waren es noch 709 Fahrzeuge im April. Die Finanzberater Simonis Storm erwarten nur eine leichte Verbesserung nach dem Ende des Lockdowns. Die Verkaufszahlen von neuen Fahrzeugen ist seit 32 Monaten in Namibia Rückläufig. Käufer geben momentan kein Geld aus für Autos - so Simonis Storm. Dieser Trend wird auch noch eine Weile anhalten.

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