Mittwoch 23. September 2020

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11. September 2020 - Nachrichten am Nachmittag

Trotz ermutigender Coronazahlen und einem Rückgang von 20 Prozent seit Ende August, wird die Phase 3 bis zum Ende des Ausnahmezustandes landesweit verlängert. Dies bedeutete, dass erst nach dem 17. September eine neue Phase eingetreten werden kann. Der Druck auf das Gesundheitssystem sei weiterhin hoch. In der neuen Phase 3 dürfen Restaurants wieder öffnen, die Ausgangssperre gilt von 22 bis 5 Uhr. Veranstaltungen sind wieder bis zu einer Personenanzahl von 50 erlaubt. Kontaktsportarten bleiben ebenso verboten, wie der Betrieb von Diskotheken und Kasinos. Windhoek/Okahandja/Rehoboth bleiben "geschlossen".

Überpünktlich ist am Mittag der erste Linienflug seit fast sechs Monaten wieder in Namibia gelandet. Knapp 50 Personen waren an Bord er Maschine der Ethiopian Airlines. Im September wird drei Mal pro Woche, montags, mittwochs und freitags, ab Oktober zusätzlich am Sonntag geflogen. Zum Einsatz kommt eine Boeing 787. Zudem gab die Airports Company bekannt, dass der Ausbau des Internationalen Flughafens Hosea Kutako im März abgeschlossen wird. Zur Verzögerung ist es aufgrund eines Baustopps im COVID19-Lockdown gekommen.

Der Stadtrat von Khorixas kann seinen Grundaufgaben finanziell kaum noch nachkommen. Hintergrund sei die immer schlechter werdende Zahlungsmoral der Einwohner, wie Stadtdirektor Andreas |Howoseb bestätigt. Die nationale Anweisung im Rahmen der COVID19-Maßnahme, die Wasserversorgung säumiger Zahler wieder zu öffnen, habe weiter dazu beigetragen. Etwa die Hälfte der Bewohner zahle nicht seine Rechnungen. Viel würden hingegen davon ausgehen, dass das Wasser kostenlos zur Verfügung gestellt werden würde. Khorixas müsse deshalb die letzten Rücklagen nun nutzen, um die städtischen Dienstleistungen aufrechtzuerhalten.

Die südafrikanische Fluggesellschaft SAA steht einmal mehr vor dem Ende. Sollte die Regierung nicht bis Ende kommender Woche Übergangskredite genehmigen, sei ein Weiterbetrieb nicht möglich. Dies teilte der Insolvenzverwalter mit. Neben den kurzfristigen Geldern bleibt auch die Notwendigkeit der mittel- und langfristigen Finanzierung bestehen. Hierbei gehe es weiterhin um mindestens zehn Milliarden Rand. Indessen scheinen sich die Gespräche mit Ethiopian Airlines als Hauptinvestor zu intensivieren. Es stehen verschiedene Beteiligungsmöglichkeiten im Raum, wie Afrikas größte Fluggesellschaft SAA helfen könne, berichtet Bloomberg.

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