Dienstag 27. Juni 2017

12. April 2017 - Nachrichten am Abend

Staatspräsident Hage Geingob hat in seiner Rede zur Lage der Nation 2017 zum Jahr der „Rededication“ erklärt. Es gehe ihm darum den Zusammenhalt der Menschen im Land weiter zu stärken. Der Präsident erwähnte auf dem eingeschlagenen Weg zur Konsolidierung der Staatsfinanzen auch die deutlich zu hohen Gehaltsausgaben für Beamte. Die Verteilung von Land sei zudem ein anhaltendes Gesprächsthema, bei dem aber ausdrücklich nicht nur um Besitzverhältnisse sondern auch um wirtschaftliche Produktivität gehe. Zudem gehöre das Land allen Namibiern, unabhängig der Rasse oder Hautfarbe. Illegale Landnahme werde ohne Ausnahme mit allen rechtlichen Mitteln bekämpft, sagte Geingob. Positiv sehe er den Bau von mehr als 5500 Häusern im vergangenen Jahr, der das gesteckte Ziel um 10 Prozent übertroffen habe.

Der Reposatz in Namibia bleibt unverändert bei 7 Prozent. Man halte somit an der festen 1-zu-1-Bindung des Namibias Dollars an den Südafrikanischen Rand fest, wie die Bank of Namibia mitteilte. Zudem gab die Nationalbank einen Ausblick auf die Wirtschaftsleistung in diesem Jahr. So wird mit einem deutlichen Wachstum der Weltwirtschaft gerechnet. Die großen Schwellenländer, außer Brasilien und Südafrika, seien die Zugpferde. In Namibia schwächelt die Wirtschaft dennoch weiterhin. Nach einem Wachstum von 6,1 Prozent 2015 und 0,2 Prozent 2016, sei in den ersten beiden Monaten 2017 ebenfalls nur ein geringes Wachstum zu verzeichnen gewesen.

In Moskau sind US-Außenminister Tillerson und sein russischer Amtskollege Lawrow heute zusammengekommen, um über die Lage in Syrien zu beraten. Die USA wollen Russland davon überzeugen, die Unterstützung für das Assad-Regime zu beenden.

Die ersten Ermittlungen nach dem Sprengstoffanschlag auf den BVB-Mannschaftsbus deuten auf einen islamistischen Hintergrund der Tat hin. Laut Bundesanwaltschaft wurden zwei Verdächtige aus der islamistischen Szene ins Visier genommen, von denen einer vorläufig festgenommen wurde. Bundeskanzlerin Merkel zeigte sich "entsetzt" über den Anschlag, Dortmund bekam zahlreiche Solidaritätsbekundungen.

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