Dienstag 23. Oktober 2018

12. Februar 2018 - Nachrichten am Abend

Erneut hat ein Gericht wegen Mordes eine empfindliche Haftstrafe verhängt. Der 32-jährige Erwin Tebele muss für 23 Jahre ins Gefängnis. Er sei des vorsätzlichen Mordes an seiner Lebensgefährtin für schuldig, erklärte die Vorsitzende Richterin. Es handele sich um einen besonders schweren Fall, da die beiden gemeinsamen Kinder die Tat mit ansehen mussten. Zudem müsse eine hohe Haftstrafe zur Abschreckung gegen weitere häusliche Gewalt dienen.

Am Wochenende sind mindestens drei Personen im Land ertrunken. Darunter befindet sich Polizeiangaben nach ein 9-jähriger Junge, der beim Fischfangen verschollen war. Eine weitere Person ertrank ebenfalls in einem Schwemmsee im Norden des Landes. Ein 12-jähriger fiel einem laufenden Rivier in Klein Windhoek in der Hauptstadt zum Opfer, als er versuchte hierin zu schwimmen.

Südafrikas Regierungspartei ANC berät in Johannesburg über die Zukunft von Staatschef Zuma. Möglicherweise wird das Exekutivkomitee der Partei den 75-jährigen wegen anhaltender Korruptionsvorwürfe abberufen. Der Präsident kann diese Anordnung zwar ignorieren. Allerdings würde ein Vertrauensentzug seiner Partei ihn weiter beschädigen. Zumas Präsidentschaft wird seit Jahren von Korruptionsskandalen überschattet. Hinzu kommen ein lahmendes Wirtschaftswachstum und Rekord-Arbeitslosenzahlen.

Oxfam könnte wegen des Sex-Skandals in Haiti einen seiner wichtigsten Geldgeber verlieren. Die EU-Kommission droht der Hilfsorganisation mit finanziellen Konsequenzen, sollten sich die Vorwürfe erhärten. Brüssel verlangt vollständige Aufklärung. Nach dem Erdbeben 2010 sollen Oxfam-Mitarbeiter in Haiti Orgien mit Prostituierten gefeiert haben.

Ein mutmaßlicher Wilderer ist in der Nähe des Krüger Nationalparks in Südafrika von Löwen angegriffen und getötet worden. Die Polizei fand Leichenteile in einem privaten Wildpark in der nordöstlichen Provinz Limpopo. Daneben lag ein geladenes Jagdgewehr. Die Identität des Mannes ist noch unklar. Die Wilderei ist in Limpopo auf dem Vormarsch. Im vergangenen Jahr wurden mehrere tote Löwen in der Nähe einer Farm gefunden. Sie waren vergiftet.

Facebook verstößt mit seinen Voreinstellungen gegen den Datenschutz in Deutschland. Das Berliner Landgericht hat entschieden, dass Einwilligungen zu den Nutzungs- und Datenschutzbediungen teilweise unwirksam sind. Das betrifft etwa den bereits aktivierten Ortungsdienst in der Facebook-App oder die Pflicht, den korrekten Namen anzugeben. Geklagt hatte die Verbraucherzentrale Bundesverband. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.


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