Samstag 22. Februar 2020

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12. Februar 2020 - Nachrichten am Morgen

Der Heckmair-Mordfall geht im Obergericht in Windhoek langsam weiter. Gestern wurde ein Zeuge vernommen, von dem die beiden Angeklagten kurz vor der Tat im Dezember 2010 Details zum Deutschnamibier André Heckmair ausfindig machen wollten. Es ginge ihnen angeblich vor allem darum herauszufinden wo das spätere Opfer sich aufhielt. Sie gaben sich als angebliche Freude aus, betonte der Zeuge. – Den beiden US-Amerikanern Marcus Thomas and Kevan Townsend wird der Mord an Heckmair vor gut 10 Jahren zur Last gelegt. Sie haben durch Anwaltsentlassung, Fluchtversuche und andere Maßnahmen den Prozess immer wieder herausgezögert.

Zwei russische Kapitäne wurden wegen illegaler Fischerei zu empfindlichen Geldstrafen verurteilt. Das Magistratsgericht in Walvis Bay sprach dem 62-Jährigen eine Geldstrafe von 700.000 Namibia Dollar, dem 58-jährigen Mitangeklagten von 330.000 Dollar aus. Alternativ müssen sie jeweils für drei Jahre ins Gefängnis. Sie hätten zwei verschiedene Fischarten in Mengen gefischt, die deutlich über der zugeteilten Quote liegen. – Erst vor wenigen Tagen wurde ein Kapitän eines isländischen Fishtrawlers wegen eines ähnlichen Vergehens zu einer Strafe von 950.000 Namibia Dollar verurteilt.

Der notorisch bankrotte Studentenfonds NSFAF muss in diesem Jahr Gelder für fast 12.500 Stunden aufbringen. So viele Anträge habe man für berufsbildende Ausbildungen und Bachelor-Studien erhalten, bestätigte der HR-Manager. Im vergangenen Jahr konnte die NSFAF zunächst nur knapp 3000 der beantragten 15.000 Studenten die nötigen Gelder zur Verfügung stellen. Erst knapp eine halbe Milliarde Namibia Dollar an Sonderzahlungen vom Staat ermöglichten weitere Finanzierungen. Derzeit befinde sich der Fonds in Gesprächen mit staatlichen Stellen um in diesem Jahr solchen Problemen frühzeitiger zu begegnen.

Bereits seit Sonntag habe zahlreiche Wohnviertel in Rundu kein Wasser. Dies bestätigte der staatliche Wasserversorger NAMWATER. Drei der Pumpen seien ausgefallen und man warte auf ein Expertenteam aus Windhoek um diese zu reparieren. Unklar bleibt auch wie lange die Reparatur dauern wird. Zudem produziere das Aufbereitungswerk zu wenig Frischwasser um den aktuellen Bedarf der immens schnell wachsenden Stadt zu decken. Ein Frischwassertankwagen der für solche Fälle zum Einsatz kommt, befindet sich derzeit aber wegen eines ähnlichen Problems 185 Kilometer östlich von Rundu.

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