Mittwoch 20. Januar 2021

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12. Januar 2021 - Nachrichten am Morgen

Die Jugendliga der SWAPO hat Anschuldigungen zurückgewiesen, wonach diese hinter der illegalen Landnahme in Windhoek-Otjomuise stecke. Vielmehr sei dies das Ergebnis der jahrelangen Arbeit von Neu-Bürgermeister Job Amupanda, berichtet der Namibian. Er habe mit seiner Bewegung Affirmative Repositioning AR stets die illegale Landbesetzung verharmlost und sogar dazu aufgerufen, heißt es von der SWAPO-Jugendliga. Erst seitdem er vor wenigen Wochen Bürgermeister wurde, habe er ganz andere Töne angeschlagen. Nun müsse er als Bürgermeister auch den von der AR eingeschlagenen Weg ausbügeln. – Vor wenigen Tagen hatten mindestens 400 Menschen städtisches Land besetzt.

Bereits heute könne der vergangene Woche festgenommene Geschäftsmann David Moller aus der U-Haft entlassen werden. Über seinen dementsprechenden Antrag will das Magistratsgericht in Gobabis laut Namibian heute entscheiden. Moller wird eine Verstrickung in illegale Geschäft von James Hatuikulipi nachgesagt, der als einer der Hauptverdächtigen im internationalen „Fishrot“-Skandal seit mehr als einem Jahr in Untersuchungshaft sitzt. Konkret gehe es um Immobiliengeschäfte vom Unternehmen D&M Rail Construction, das Hatuikulipi gehört und in dem Moller Geschäftsführer ist. Moller wird der Geldwäsche und Unterschlagung verdächtigt.

Das neue Kalenderjahr hat auf Namibias Straßen recht sicher begonnen. An den ersten zehn Tagen gab es dem Verkehrsunfallfonds MVA nach mit 89 Unfällen zwar mehr als im Vorjahreszeitraum, aber weniger Verletzte und vor allem Tote. 145 Personen seien auf den Straßen des Landes verletzt worden. Sechs hätten ihr Leben verloren. Dies sind gut 70 Prozent weniger als vom 1. bis 10. Januar 2020.

Simbabwe steht am Rande der Anarchie. Internationale Medien berichten von einem absoluten Chaos in dem Land, nicht zuletzt aufgrund des aktuellen erneuten COVID19-Lockdowns. Das Gesundheitssystem sei vollends zusammengebrochen. Die Coronafälle und damit verbundenen COVID19-Todesfälle würden kontinuierlich steigen. Der Lockdown würde die Wirtschaft gänzlich zum Erliegen bringen. Selbst für essentielle Dienstleister gäbe es eine Verbot von 20 Uhr bis 3 Uhr offen zu sein. Die Wartezeit am einzigen Grenzübergang nach Südafrika betrage derzeit mindestens drei Tage.

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