Mittwoch 20. Januar 2021

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12. Januar 2021 - Nachrichten am Nachmittag

Dem Absturz eines Gyrocopters Mitte Dezember bei Windhoek lag kein technisches Problem zu Grunde. Dies geht aus dem vorläufigen Ermittlungsbericht hervor, wie die Namibian Sun exklusiv berichtet. Der 40-jährige Pilot Pierre Blaauw habe hingegen keine gültige Pilotenlizenz mehr gehabt. Das nötige Gesundheitszertifikat sei ihm im Juni verweigert worden. Beim Fluggerät seien keinerlei Probleme festgestellt worden. Der Tragschrauber habe eine Stromleitung berührt und sei daraufhin abgestürzt und in Flammen aufgegangen. Die Ermittlungen dauern an. – Neben Blaauw kam auch sein Passagier Donbaldt Noa ums Leben.

Bei einer speziellen Polizei-Operation insbesondere gegen die Wilderei und Viehdiebstahl wurden 33 Verdächtige verhaftet. Laut Nampol fand diese zwischen dem 22. Dezember und gestern in den Regionen Erongo und Kunene statt. Zudem konnten auch Drogen sichergestellt und 44 Personen erhielten wegen Verkehrsdelikten Strafen. Gegen 2 mutmaßliche Wilderer bzw. Viehdiebe wurden Anklagen erhoben. Vergehen gegen COVID19-Auflagen wurden hingegen kaum wahrgenommen, heißt es von der Polizei. Hintergrund der Aktion war vor allem der ausufernde Viehdiebstahl in der Region Kunene, der sich seit 2019 verdoppelt habe.

Vor allem in und um Windhoek sind gestern sintflutartige Niederschläge gemeldet worden. Alt-Windhoeker sprachen gegenüber Hitradio Namibia von Rivieren, die breiter und höher abkamen als jemals zuvor. Rekordwerte von mehr als 70 Millimeter wurden aus dem Süden der Hauptstadt gemeldet. Aber auch anderenorts, darunter bei den Omatakobergen, gab es erneut ausgiebige Regenfälle. Viele Farmer berichten schon jetzt, zu Beginn der großen Regenzeit, von bereits deutlich überdurchschnittlichem Niederschlag.

Südafrika hat sämtliche Landgrenzen geschlossen. Dies sei eine der wenigen neuen Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie, wie Staatspräsident Cyril Ramaphosa mitteilte. Alle anderen bisherigen Maßnahmen bleiben praktisch uneingeschränkt für einen weiteren Monat in Kraft. Die Schließung der bisher offenen 20 Landgrenzen gelte bis mindestens 15. Februar. Nur noch wichtiger Handel sei hierüber erlaubt sowie die Rückkehr für Südafrikaner in ihre Heimat. Das Alkoholverbot bleibe in Kraft, da es eine überaus sinnvolle Maßnahme sei, wie die Auswertung von Krankenhausdaten der letzten zwei Wochen gezeigt hätte.

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