Freitag 21. September 2018

12. Juli 2018 - Nachrichten am Mittag

Die Realzinslage in Namibia ist sehr gut. So bekamen Anleger im Geldmarkt in den vergangenen 12 Monaten einen Realzins von annähernd 4 Prozent. Die Zinsen dieser vergleichsweise sicheren Anlageform zeigen derzeit bei gleichbleibender Inflation weiter nach oben, wie Capricorn Asset Management gegenüber Hitradio Namibia mitteilte. Ganz anders sehe es an der Börse aus, wo in Südafrika in den vergangenen sechs Monaten im Durchschnitt mehr als ein Fünftel des Wertes verloren ging. In Namibia war der Rückgang mit 8,6 Prozent deutlich geringer.

Unweit von Arandis an der Nationalstraße B2 soll ein Verkehrsnotfallzentrum errichtet werden. Hierfür seien mehr als 120 Millionen Namibia Dollar veranschlagt. Das „Arandis Emergency Response and Traffic Management Centre“ soll Erste Hilfe bei Verkehrsunfällen leisten und als Verkehrsüberwachungszentrale diesen. Die B2 ist, vor allem während der Ferienzeit, eine der am stärksten befahrenen Straßen im Land. Die Stadtverwaltung von Arandis habe drei Millionen Namibia Dollar zur Verfügung gestellt. Das restliche Geld soll durch Privatinitiativen und Spenden zusammenkommen. Das Zentrum soll 2020 einsatzfähig sein.

Der Selbstmord eines aus Hamburg abgeschobenen afghanischen Flüchtlings setzt Bundesinnenminister Seehofer unter Druck. Von Grünen und Linken kommen Rücktrittsforderungen. Anlass ist eine zynische Äußerung des CSU-Chef zur Gruppenabschiebung nach Kabul. Seehofer hatte darauf hingewiesen, dass an seinem 69. Geburtstag 69 Flüchtlinge zurückgeschickt wurden.

Die britische Premierministerin May legt in Brüssel das sogenannten Weißbuch vor - dabei handelt es sich um den Fahrplan für den EU-Ausstieg und die Zeit danach. Mays neuer Brexit-Minister Raab sagte der BBC: Das Konzept werde Zweifler in der EU überzeugen. Brüssel weist immer wieder daraufhin, dass die Zeit drängt.

Thailand will den Ort der spektakulären Höhlen-Rettung zur Touristenattraktion machen. Geplant ist ein Museum, das die Kleidung und Ausrüstung der Einsatzkräfte zeigt. Die Austellung dürfte den Helden-Kult befördern, der sich in Thailand um die Retter entwickelt. In der Höhle hatten eine Jugendfußballmannschaft und ihr Trainer über 2 Wochen lang festgesessen, bevor sie von Spezialtauchern befreit wurden.


Werbung
 
 

Deutsche Welle

Devisen

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok