Donnerstag 15. November 2018

12. Juli 2018 - Nachrichten am Morgen

Die Anti-Korruptions-Kommission ACC hat erste Ermittlungsschritte gegen den staatlichen Rückversicherer NamibRe eingeleitet. Dies berichtete der „Namibian“. Demnach hat ACC-Geschäftsführer Paulus Noa den Vorstand der Versicherung um Erklärungen zu diversen Korruptionsanschuldigungen gebeten. Die Geschäftsführerin von NamibRe müsse nun 23 Fragen beantworten. Unter anderem soll es um einen Catering-Vertrag gehen, der an ein Unternehmen in Besitz der Schwester der Geschäftsführerin vergeben worden sein soll. – Gleichzeitig werde die ACC Anklage gegen drei Mitarbeiter der Business and Intellectual Property Authority BIPA erheben, berichtet der Namibian weiter.

Die Attacken von US-Präsident Trump gegen Deutschland beim Nato-Gipfel haben scharfe Kritik der Opposition in Washington hervorgerufen. Die Chefs der Demokraten in Repräsentantenhaus und Senat erklärten: Trumps schamlose Beleidigungen sowie die Verunglimpfung eines der standhaftesten Verbündeten von Amerika seien peinlich. Der US-Präsident hatte Deutschland u.a. wegen Gaslieferungen als Gefangenen Russlands bezeichnet.

Die EU-Innen- und Justizminister beraten in Innsbruck über die geplanten Asylzentren außerhalb der Union. Als Orte sind unter anderem Balkanstaaten im Gespräch. Mazedonien stellt im Vorfeld klar, das es nicht mitzieht. Sein Land könne sich das erst vorstellen, wenn es EU-Mitglied sei, sagte der Außenminister der Zeitung "die Welt". Auch Albanien lehnt Flüchtlingslager ab.

Nach der Ankündigung der Taxigewerkschaft die Tarife um 50 Prozent anzuheben, wird auch Busfahren in Windhoek teurer. Bereits am Montag wurden die Fahrpreise um bis zu acht Prozent angehoben, wie die Stadtverwaltung nun mitteilte. So kosten vorausbezahlte Fahrkarten nun 6,50 Namibia Dollar pro Fahrt, andere Fahrkarten hingegen 7,50 Dollar. Im vergangenen Jahr wurden die Preise bereits um jeweils einen Dollar angehoben. Es sei nun geplant jährliche Anpassungen vorzunehmen, hieß es. Zudem gelte nur noch der Beleg der Zahlung als gültige Fahrkarte und müsse bei Kontrollen vorgezeigt werden.

Die internen Unstimmigkeiten im Namibischen Tourismus-Rat NTB wurden gestern erneut in die Öffentlichkeit getragen. Mitarbeiter der staatlichen Einrichtung verschafften zum wiederholten Male in einem friedlichen Protestmarsch ihrem Unmut über den Geschäftsführer des NTB, Digu ||Naobeb Ausdruck. Sie forderten die umgehende Entlassung von ||Naobeb und des gesamten Vorstandes. Sie werden diesem Misswirtschaft und korruptes Verhalten vor. Gleichzeitig wurde das Tourismusministerium und die Anti-Korruptionskommission aufgerufen Ermittlungen einzuleiten. Konkret geht es um ein nicht registriertes Tourismusunternehmen des Geschäftsführers, dass dann auch noch staatliche Aufträge erhalten haben soll.

Vorerst wird es kein Verbot zur Verbreitung von Trophäentierfotos in Sozialen Medien geben. Darauf einigten sich der Berufsjagdverband NAPHA und das Umweltministerium in einem Gespräch. Die NAPHA wolle nun mit ihren Mitgliedern einen Maßnahmenkatalog zum ethischen Umgang mit solchen Fotos auch zum Zwecke des Marketings in Sozialen Medien erarbeiten. Grundsätzlich seien sich NAPHA und Ministerium einig, dass es klare Vorgaben bei einem solch sensiblen Thema geben müsse. – Vergangene Woche hatte das Ministerium angekündigt, dass jegliche Verbreitung von Trophäenjagdtieren in Sozialen Medien verboten werde.


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