Montag 23. Oktober 2017

12. Oktober 2017 - Nachrichten am Abend

Staatspräsident Hage Geingob sieht seine abgeschlossene Reise ins Vereinigte Königreich sehr positiv. Es ging bei der Reise vor allem um wirtschaftliche Zusammenarbeit. Es hätte sehr gute Gespräche mit in Großbritannien ansässigen Staatsbürgern der Vereinigten Arabischen Emirate gegeben. Großes Interesse hätte dabei vor allem die Zusammenarbeit im Rahmen sogenannter Public-Private-Partnerships hervorgerufen, hieß es von Geingob. Vertreter der Regierung des Vereinigten Königreichs hätten aktiv ihr Interesse an Afrika bekundet. Man sei aufgrund des Brexit in einer schwierigen Situation.

Air Namibia muss am heutigen Abend den Flug von Windhoek nach Frankfurt um knapp zwei Stunden nach hinten verschieben. Neue Abflugzeit ist 23:45 Uhr, wie die staatliche Fluggesellschaft gegenüber Hitradio Namibia mitteilte. Hintergrund ist ein verspäteter Abflug der Maschine aus Frankfurt, der aufgrund eines technischen Defekts um weitere drei Stunden verszögert wurde. SW286 aus Frankfurt hob erst am Mittag ab und wird gegen 22 Uhr in Windhoek erwartet.

Die insolvente Air Berlin hat sich mit der Lufthansa auf den Verkauf von Unternehmensteilen geeinigt. Für 1,5 Milliarden Euro übernimmt Deutschlands größte Fluggesellschaft die Tochtergesellschaften Niki und LG Walter sowie 20 weitere Maschinen. Die EU-Wettbewerbshüter müssen den Deal noch absegnen.

Die USA ziehen sich Ende nächsten Jahres aus der UNESCO zurück. Das Außenministerium in Washington erklärte: Die Organisation vertrete zunehmend anti-israelische Positionen und brauche eine grundlegende Reform. Hintergrund dürfte der Streit über die Aufnahme Palästinas in die Unesco sein. Die USA behalten aber einen Beobachterstatus bei der UN-Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur.

Eine palästinensische Einheitsregierung soll spätestens zum 1. Dezember die volle Kontrolle im Gaza-Streifen übernehmen. Zudem sind Neuwahlen geplant. Darauf einigten sich die Organisationen Fatah und Hamas in Kairo. Beide Seiten unterzeichneten unter Vermittlung von Ägypten ein Versöhnungsabkommen, dass ihre jahrelange Rivalität beenden soll. Die radikalislamische Hamas hatte bislang im Gazastreifen das Sagen. In dem von Israel abgeriegelten Gebiet hat sich die Lage für die Bevölkerung drastisch verschlechtert. Die gemäßigte Fatah von Palästinenserpräsident Abbas regiert im Westjordanland.

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