Freitag 20. September 2019

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12. September 2019 - Nachrichten am Morgen

In diesem Jahr wurden in Namibia bisher 26 Nashörner und neun Elefanten gewildert. Dies geht aus der aktuellsten Statistik des Umweltministeriums hervor. Es handelt sich bei beiden Tierarten um die niedrigste Zahl seit dem Jahr 2013. Den Höhepunkt der Nashornwilderei erlebte Namibia 2015 mit fast 100 gewilderten Tieren. Im gleichen Jahr wurde mit 101 Eleganten ebenfalls ein Negativrekord aufgestellt. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 70 Nashörner und 27 Elefanten gewildert.

Das Vereinigte Königreich hat ein wirtschaftliches Partnerschaftsabkommen mit den SACU-Staaten und Mosambik auf den Weg gebracht. So soll der Handel auch nach dem Brexit wie bisher fortgeführt werden, wie das Hochkommissariat in Windhoek mitteilte. Es erlaube Unternehmen im Vereinigten Königreich, Mosambik, Namibia, Botswana, Lesotho, Südafrika und Eswatini bevorzugten Handel zu betreiben. Im vergangenen Jahr lag das Handelsvolumen bei fast 10 Milliarden Pfund Sterling. Großbritannien exportiere vor allem Maschinen, Fahrzeuge und Getränke in die Region. Aus dieser gehen vor allem Früchte und Fahrzeuge zurück.

First Lady Monica Geingos hat sich für eine frühe sexuelle Aufklärung von Kindern ausgesprochen. Aus Anlass des Dialoges der im November stattfindenden Internationalen Konferenz zur Bevölkerung und Entwicklung sagte Geingos, dass die Kinder so früh mit dem Thema in Berührung kommen würden und leichter ihre eigenen Entscheidungen treffen könnten. Vor dem Hintergrund einer hohen Schwangerschaftsrate bei Minderjährigen im Land, sei die sexuelle Aufklärung wichtig. Vor allem müssten Eltern offen mit dem Thema umgehen und sich nicht auf Dinge, Ansichten und Meinungen versteifen, die in der Vergangenheit liegen und für die Zukunft irrelevant seien. Am Dialog in Windhoek nahmen junge Menschen aus zahlreiche Staaten des Südlichen Afrika teil.

Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten von Air Namibia werden weiterhin durch den Nutzen für den Tourismus aufgewogen. Dies sagte Pressesprecher Paulus Nakawa laut chinesischer Presseagentur Xinhua. Demnach spiele die staatliche Fluggesellschaft eine wichtige Rolle in der touristischen Wertschöpfungskette des Landes. Es sei auch richtig, dass Air Namibia nur durch staatliche Zuwendungen am Leben gehalten werde. Eine Entscheidung über die Zukunft der Airline sei noch nicht getroffen. Neben der Einstellung des Betriebes stehe auch weiterhin eine Übernahme oder strategische Partnerschaft im Raum. Berichten aus vergangener Woche nach, zeigen Lufthansa, South African Airways und Ethiopian Airlines Interesse.

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